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Kapitalismus

Erwin Pelzig stellt ein paar sehr sehr richtige Fragen. Wir alle kennen die Antwor­ten. Aber niemand will sie hören, weil man ja Kompro­misse finden muß, sorgfäl­tig abwägen sollte, die Dinge im Gesamt­zu­sam­men­hang betrach­ten muß und als Otto Normal­ver­brau­cher mit der Komple­xi­tät des Gesche­hens ohnehin überfor­dert ist. Da müssen eben Fachleute ran, der einfa­che Mann von der Straße kann ja nicht einfach, wo kämen wir denn da hin … BLA BLA BLA …

Zu den Waffen, Brüder und Schwes­tern. Laßt uns die Ausbeu­ter zu Tode strei­cheln und die Finanz­ter­ro­ris­ten bis zum Bersten ihrer Schmer­bäu­che mit Torte füttern! Revolu­tion JETZT! Wir sind viele!

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35 lange Jahre währt die Regent­schaft des Schlecker‐Imperiums nun schon. Aus Anlaß der Feier­lich­kei­ten hat man sich in der Chefetage entschie­den, ein paar Preise unters Volk zu werfen. Entge­gen jedem Zeitgeist und pro gesun­dem Menschen­ver­stand entschie­den sich die Herren aus der obers­ten Etage für die Verlo­sung von 5 formschö­nen Kaffee­ma­schi­nen. Kein überteu­er­ter Gadget‐Sondermüll mit Milch­auf­schä­um­funk­tion, Espresso‐Taste und Internet‐Anbindung; nein, es gibt richtig schöne echte ganz ordinäre Kaffee­ma­schi­nen zu gewin­nen. Ich spreche dieser Reduzie­rung auf das Wesent­li­che ganz entschie­den meine wohlwol­lende Billi­gung aus! In grenzen‐ und schran­ken­lo­sen Zeiten wie diesen, sollten wir wieder lernen uns über die kleinen Dinge des Alltags zu freuen und kleinere Brötchen backen (bzw. kleinere Tässchen kochen…). Ursprüng­lich­keit, Sachlich­keit und das Überden­ken des eigenen Anspruchs und Bedarfs – das sollen die Schlag­worte sein – im Schlecker‐Imperium wie anderswo! Bravo!

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35 lange Jahre währt die Regent­schaft des Schlecker‐Imperiums nun schon. Aus Anlaß der Feier­lich­kei­ten hat man sich in der Chefetage entschie­den, ein paar Preise unters Volk zu werfen. Ganze 5 – in Worten: fünf! – Kaffee­ma­schi­nen hat Schle­cker aufge­tan und haut sie zum Firmen­ju­bi­läum raus. Welch großar­tige Gnade! 5 – in Worten: fünf! – popelige Kaffee­ma­schi­nen im Gesamt­wert von vielleicht 200 EUR! Und das nach 35 Jahren Megasu­per­dau­er­tiefst­prei­sen durch Hunger­löhne, Quasi‐Leibeigenschaft und misera­ble Arbeits­be­din­gun­gen! 5 – in Worten: fünf! – verdammt‐vermaledeite Kaffee­ma­schi­nen! 5 – in Worten: fünf! – ordinäre Kaffe­ma­schi­nen für 35 Jahre Treue?! Ich! faß!! es!!! ja!!!! wohl!!!!! nicht!!!!!!

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