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Veranstaltungstipp: Ein Kessel Buntes in Gutenswegen

Am kom­menden Sonnabend, dem 16. Sep­tem­ber, ab 16.00 Uhr auf dem Gelände der ehe­ma­li­gen Badeanstalt zwis­chen Gutenswe­gen und Klein Ammensleben: Ein Kessel Buntes! Die große Musikre­vue mit Ben Rack­en, Dr. Dex­ter, Van Hölle und Pep­pone. Bitte erscheinen Sie zahlre­ich, es wird viel geboten! Durch die Ver­anstal­tung führen Petra Kusch-Lück und Gun­ther Emmer­lich. Es gibt Live­musik, veg­anes Essen, Ponyre­it­en und viele Verkauf­sstände mit Ober­triko­ta­gen… Was davon wirk­lich stimmt, erfahren Sie nur, wenn Sie per­sön­lich erscheinen!


Die Fantastischen Vier live in Magdeburg

Am let­zten Fre­itag spiel­ten Pep­pone auf der Khep­era-Bühne beim Alt­stadt­fest in Haldensleben. Da war ich aber lei­der (wieder mal!) nicht, son­dern stattdessen auf dem Magde­burg­er Dom­platz, um mir Die Fan­tastis­chen Vier mal live anzuse­hen. Die Karte dafür hat­ten wir schon ewig; sie wur­den von jeman­dem organ­isiert, der an dieser Stelle unge­nan­nt bleiben möchte.

Um 19.45 Uhr brach ich mit meinem Pfer­de­fuhrw­erk in Rich­tung Magde­burg auf, um gle­ich anschließend fest­stellen zu müssen, dass ich 1.) meinen iPod vergessen und 2.) ein bißchen spät dran war. Außer­dem kündigt sich bei meinem Pfer­de­fuhrw­erk ein Getriebe- und/oder Kup­plungss­chaden an; was die Fahrt zu ein­er Mis­chung aus men­taler Zit­ter­par­tie und Ach,leckmichhalt machte. Den­noch oder trotz­dem kam ich rel­a­tiv pünk­tlich beim unge­nan­nt bleiben wol­len­den Her­rn an, um ihn vom „Tag der offe­nen Tür“ seines Arbeit­ge­bers abzuholen.

Gemein­sam begaben wir uns auf den beschw­er­lichen Weg in Rich­tung Magde­burg­er Innen­stadt. Kostenpflichti­gen Park­platz gefun­den und ab durch die Leit­er­straße in Rich­tung Dom­platz. Was mir wieder mal auffiel: Magde­burg hat sich verän­dert. Die Leit­er­straße hat­te ich noch als öffentlich ödnis­be­wehrtes Ödland in Erin­nerung, dieses Bild hat sich gewan­delt: Ange­fan­gen mit ein­er schick­en Sushi-Bar („The best restau­rant in town.“), über diverse weit­ere vollbe­set­zte Lokalitäten bis durch zum Hun­dert­wasser­haus – über­all das gle­iche Bild: Gesel­lige Magde­burg­er Ure­in­wohn­er und ihre zuge­zo­ge­nen Fre­unde bevölk­ern Plätze, Stüh­le und gas­tronomis­che Inseln. Was ein­er­seits mein alterss­chwach­es Herz erfreute, ist Magde­burg in mein­er Gedanken­welt doch noch immer der düstere und gewalt­tätige Moloch aus den 90er Jahren gewe­sen. Ander­er­seits merk­te ich mal wieder, wie sehr ich aus dieser vergnü­gungssüchti­gen Hap­py-Hap­py-Welt der Selb­stop­ti­mier­er raus bin. Egal, jedem Tierchen sein Plaisierchen und jedem altersstar­ren Sack sein Klischee.

Ein­laß bei den Fan­tas. Es gibt die Band in drei Geschmack­srich­tun­gen: Fan­ta Man­go, Fan­ta Orange und Fan­ta Man­darine. Wir hat­ten uns für let­ztere entsch­ieden und am Man­dari­nen-Ein­lass war auch am wenig­stens los. Zunächst ero­tis­che Abtas­tung zwecks Bombenkon­trolle. Keine Bombe dabei. Dann zum Merch, die Preise inspizieren. 50 € für einen Hood­ie, 30 € für ein T‑Shirt. Ich hätte eh keins gekauft, aber bei diesen Preisen hab ich dann extra kein kein keins gekauft.

Punkt 21.00 Uhr ging’s los. Bombige Licht­show, super hochau­flösende Vide­owände – es war fast ein wenig so, als würde man – auch auf­grund des großen Abstands zur Bühne – eine DVD schauen. Live-Schlagzeuger, DJ, Per­cus­sion­ist, Gitar­rist. Viele Hits, ein eher reserviertes Pub­likum, guter Sound. Die Fan­tas haben einige großar­tige Texte am Start und es war eine Wonne, diese mal live zu hören. Auch, wenn mich die Dar­bi­etung emo­tion­al eher kalt ließ, was wohl auch am großen Rah­men lag. Ich bin ja mehr für ranzige Keller­shows zu haben, bei denen sich Sänger Hans Wurst von der Kapelle XYZ für 7 € Ein­tritt bedin­gungs- und hem­mungs­los ver­aus­gabt. Deshalb gehe ich beim näch­sten Mal auch wieder zu meinen ital­ienis­chen Fre­un­den von Pep­pone, um ein­gangs eröffneten Kreis zu schließen.

MfG
Ihr kniekranker MC Bördebube

P.S. Der neue Song „Endzeit­stim­mung“ vom kom­menden Album war die einzige Über­raschung, klang aber vielversprechend.

P.S.S. Das einzige, das mir an dem Abend total auf die Ket­ten ging, war die fortwährende Erwäh­nung von Magde­burg … “Magde­burg, seid ihr gut drauf?”, “Magde­burg, ihr rockt!”, “Magde­burg … Rock­de­burg!”, “Magde­burg, denkt dran, mor­gen Eier zu kaufen!”. Anstrengend.

The Smith Street Band live in Berlin

Wir waren neulich beim Konz­ert mein­er famosen Lieblings-Aus­tralier The Smith Street Band im about blank in Berlin. Tolle Band, tolles Konz­ert, tolle Lohkäh­schänn. Was nicht ganz so toll war, war die Tat­sache, dass ich am näch­sten Tag Früh­di­enst hat­te. Aber das ging auch irgend­wie. Gefühlte 50% des Pub­likums waren Exil-Aus­tralier, man hat offen­bar eine gut ver­net­zte Kom­m­mju­ni­tieh. Die Vor­band The Ben­nies waren live ganz unter­halt­sam, zuhause würde ich ihren Crossover aus Reg­gae, Punk und dezen­ten Dis­co-Ein­sprengseln aber eher nicht aufle­gen. Der Mer­ch­stand gab für mich nicht viel her, die Smithies-Plat­ten hab ich alle im Schrank. So hab ich mir eine her­rliche, total bescheuert ausse­hende Mütze gekauft, die mir sich­er im Win­ter gute Dien­ste leis­ten wird. Haben die in Aus­tralien über­haupt Win­ter?! Hier ein schönes Video, das ich scham­los bei Insta­gram geklaut habe:



Elbtour mit Die Strafe & Peppone

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Hier unser klein­er Erleb­nis­bericht zur Boot­s­tour Die Strafe & Pep­pone am 22. Okto­ber in Machte­burch auf der schö­nen Elbe: Okto­ber, 10 Grad, Niesel­re­gen. Das kann doch einen See­mann nicht erschüt­tern. Am Fre­itagabend schon durften wir die Her­ren der Die Strafe begrüßen, die sich trotz ihrer lan­gen Anfahrt als gewohnt liebenswürdi­ge und durch­weg nette Men­schen präsen­tierten. Am Sonnabend­vor­mit­tag wurde dann das Boot beladen und an der Anlegestelle Schönebeck ging es gegen 13.00 Uhr elbab­wärts in Rich­tung Stadt­park Magde­burg. Dort kamen wir um 14.00 Uhr an und bere­it­eten alles für den Emp­fang unser­er Gäste vor. Zur Begrüßung gab’s Pfef­fi und Braunen und es wurde zün­ftig angestoßen. Der Kahn füllte sich schneller als gedacht und Punkt 15.00 Uhr legten wir ab. Um 15.30 Uhr begann Pep­pone mit dem ersten Teil des Konz­ertes. Es wur­den ein paar alte Hits zur Ein­stim­mung gespielt. Um Punkt 16.07 enterten Die Strafe in ein­er Nach­mit­tag- und Nebe­lak­tion die Bühne und began­nen mit ihrem Pro­gramm. Vor der Bühne wurde es voll und voller und die Pogomeute begann mit ihrer Arbeit. Anschließend wieder Pep­pone, die das neue Album “Ohne Grund” in orig­i­naler Rei­hen­folge dar­boten. Unfaßbar und gut zu beobacht­en: Viele Leute sind unser­er Auf­forderung zum Down­load schein­bar gefol­gt und kon­nten bere­its die neuen Songs mitsin­gen. High­lights: “Das Urteil” mit Gast­ge­sang von Bud­de Strafe, der natür­lich mit ran mußte, da er ja ohne­hin auf dem Boot war. Weit­er­hin “Ohne Grund”, der Titel­song und laut Jens jet­zt die “offizielle Hymne der Börde­be­hörde”. Danke Jens, ich kann mir keine schönere vorstellen… Dann gab’s noch “Schweigen” und den “Herr Ober!” mit Gast­ge­sang von Jen­ny und Lau­ra und die Euphorie des Pub­likums sprang langsam auch auf die Band über.

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Anschließend wieder Die Strafe, die sich mit zunehmender Dauer und Hit­dichte ihres Sets förm­lich in einen Rausch spiel­ten. Knaller fol­gte auf Knaller und als der viel­stim­mige Pub­likum­schor “Him­mel hil­ft nicht” mit­sang, hat­te ich tat­säch­lich Gänse­haut am ganzen Kör­p­er. Die kom­plette Setlist find­et sich in der Galerie. Der Boden klebte irgend­wann vom vie­len Bier, die Scheiben waren von der Hitze kom­plett beschla­gen und über­all sah man nur noch glück­liche Gesichter. Auf dem Oberdeck genossen viele die Aus­sicht auf das nächtliche Magde­burg und pafften, was das Zeug hielt… Die Fahrt bis zur Schleuse Niegripp verg­ing wie im Fluge und um Punkt 21.00 Uhr kamen wir wieder an der Anlegestelle im Stadt­park an. Die Gäste wur­den gebührend ver­ab­schiedet, die Bands schip­perten zum Aus­laden noch weit­er nach Schönebeck und ver­ließen die MS Mar­co Polo mit einem über­glück­lichen Gefühl…

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Schon merk­würdig, wenn man plöt­zlich mit ein­er Band unter­wegs ist, deren erste Plat­te man 1995 gekauft hat und der man über die Jahre als Hör­er immer treu geblieben ist… Was bleibt zu sagen… DANKE für die vie­len guten Gespräche mit aus­nahm­s­los net­ten Leuten, die ich an diesem Abend geführt habe… DANKE an Kai, Bud­de und Torsten von Die Strafe, die diesen großen Spaß mit­gemacht haben. DANKE für ein großar­tiges Konz­ert und DANKE für die geschenk­te Krunk-LP. DANKE an alle, die uns bei der Vor­bere­itung unter­stützt haben. DANKE an das gesamte lei­dens­fähige Schiff­steam und ganz beson­ders den Kapitän. Und natür­lich ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle Tick­etkäufer. Wir hof­fen sehr, ihr behal­tet diesen Abend in eben­so grandios­er Erin­nerung wie wir.

Die Strafe & Peppone – Bootsfahrt auf der Elbe

Schiff Ahoi!

Das Leben geht komis­che Wege. Zog ich 1996 noch “Hen­ry mit dem Spat­en”-sin­gend um die Häuser, bin ich 20 Jahre später an der Organ­i­sa­tion eines Konz­ertes der “Hen­ry-Band” Die Strafe beteiligt. Zur Record Release Par­ty des neuen Pep­pone-Albums “Ohne Grund” spielt die Band zusam­men mit Die Strafe am 22. Okto­ber auf der MS “Mar­co Polo” im Rah­men ein­er Fahrt auf der guten alten Elbe. Auf­grund des begren­zten Platzes emp­fiehlt sich eine Reservierung, denn es wird nur 100 Tick­ets geben. Ein gutes Vier­tel davon ist nach der gestri­gen Ankündi­gung schon weg, es ist also Eile geboten. Reservierun­gen unter torsten@peppone.info.


Annika Norlin & Das Malmö Sinfonieorchester

Am 11. Okto­ber 2015 gab sich Anni­ka Nor­lin zusam­men mit den Sym­phonikern des Malmö Sym­fo­niorkester die Ehre. Mit den Worten „Sie kön­nen tun, was Sie wollen“ über­gab Anna Storåk­ers, Pro­duzentin der neuen Konz­erthalle Malmö Live, den Staffel- bzw. Diri­gen­ten­stab für ein ganzes Woch­enende an Anni­ka Nor­lin. Mit Musik, Textbeiträ­gen und kün­st­lerischen Ergänzun­gen gestal­tete Frau Nor­lin das Pro­gramm nach ihrem eige­nen Ermessen. Es gab unter anderem ein TV-Serien-Quiz, einen Lit­er­atur­work­shop und diverse Textbeiträge. Als krö­nen­den Abschluß des Woch­enen­des spielte Anni­ka einige ihrer Songs (Säk­ert als auch Hel­lo Saferide) neu arrang­iert zusam­men mit dem Malmö Sym­phonieorch­ester. Den Stream dazu gibt es aktuell wieder im schwedis­chen Radio, allerd­ings nur für kurze Zeit. Hier der Link: Zurück­lehnen und genießen!

Falls jemand einen Mitschnitt braucht – ich habe natür­lich keinen. Denn ich weiß, das das Mitschnei­den nicht so ganz legal wäre, und als braver Inter­net­bürg­er halte ich mich natür­lich daran. Ich habe also ganz und gar nicht und unter keinen Umstän­den einen Mitschnitt des Streams in aller­fe­in­ster Qual­ität… Ihr müßt mir also keine E‑Mail schick­en und nach einem Mitschnitt des Streams fra­gen. Kon­tak­tadresse ste­ht irgend­wo da oben.

Track­list:
1. Mau­rice Rav­el: Fan­far från L’even­tail de Jeanne
2. Anna
3. The Quiz
4. Lone­li­ness Is Bet­ter When You’re Not Alone
5. Philip Glass: Com­pa­ny: Sats 1 & 2
6. Honung
7. Tobas Broström: Nordic Peace — My Best Friend
8. Last Nightbus
9. Allt som är ditt
10. Erland v Koch: Monolog nr 9 — High­school Stalker
11. Philip Glass: Com­pa­ny: Sats 3 & 4
12. This Body
13. 25 Days
14. Par­ent­ing nev­er ends
Gäs­tartist: Ashofak Baden
15. I For­got About Songs
16. Overall
17. Ditt kvarter
18. Dansa, fastän
19. Är du fort­farande arg?


The Smith Street Band live @ Rockpalast

Meine momen­ta­nen Lieblinge mit ein paar Songs von der kür­zlich stattge­fun­de­nen Rock­palast-Ses­sion. Lei­der nicht der ganze Auftritt, der geht wohl erst in den fol­gen­den Tagen auf der Rock­palast-Seite online. Die hier darge­bote­nen drei Songs jeden­falls sind schon mal ein fein­er Auss­chnitt aus dem Schaf­fen der Band, oder — volk­stüm­lich­er for­muliert — ein­fach saugeil.

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