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… Kartof­feln, Rüben, Getreide. Kaum Schat­ten. „Spannende“ Menschen. Jargon. Ach, wie schön das Börde­land! Axel Bulthaupt, die mdr-Allzweckwaffe bereist das Börde­land.

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Ebenso sehens­wert wie desil­lu­sio­nie­rend: Gestern abend lief im Mittel­deut­schen Rundfunk ein Beitrag von exakt unter dem Titel „Wie geht’s, Sachsen Anhalt? Ein Land vor der Wahl“. Ausgangs­punkt für die einstün­dige Sendung war unsere Kreis­stadt Haldens­le­ben. Im Auftrag des MDR wurden von Infra­test Dimap viele Einwoh­ner aus Stadt und Umgebung zur politi­schen Lage inter­viewt.

Die Ergeb­nisse sind wenig überra­schend: „Die Sachsen-Anhalter wünschen sich mehr direk­ten Kontakt mit Politi­kern. Außer­dem konsta­tier­ten die Meinungs­for­scher eine große Unsicher­heit, welcher Partei die Bürger bei Landtags­wahl im März ihre Stimme geben sollten. Einige Befragte wollen deshalb gar nicht zur Wahl gehen.“

Ich finde es immer wieder aufschluß­reich, wie tief der Graben zwischen Politik und Volk inzwi­schen zu sein scheint. Selbst in unserer relativ wohlha­ben­den Gegend mit – Origi­nal­ton MDR – „der höchs­ten Millio­närs­dichte im Osten“; einer Gegend, in denen es einem Großteil der Menschen eigent­lich ganz gut geht. In der Gegend, mit der niedrigs­ten Arbeits­lo­sen­quote im ganzen Osten… Mein Fazit für die Zukunft Sachsen-Anhalts fällt gemischt aus. Ich hab viele Vorur­teile bestä­tigt gesehen, beson­ders was politi­sche Diskus­sio­nen unter Handwer­kern angeht. Auch die Folgen der Abwan­de­rung spüre ich persön­lich. Und das allge­meine Desin­ter­esse an Politik im Lande hat inzwi­schen leider auch auf mich abgefärbt… Was Sachsen-Anhalt braucht, ist eine Vision für die Zukunft. Oder wenigs­tens eine Alter­na­tive zum Dasein als Niedrig­lohn­land.

Jeden­falls eine sehr gute Sendung, die hier in der MDR-Mediathek angese­hen werden kann.

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Unsere gute alte Tante mdr mal wieder: Einen fetten Opern­ball für die neufünf­län­di­sche A-Prominenz ausrich­ten, aber an einem profes­sio­nel­len Simultan-Dolmetscher for LaToya Jackson sparen. Statt­des­sen muß der Hausmeis­ter ran. Der jedoch sächselt ein wenig, versteht offen­sicht­lich nur die Hälfte und übersetzt diese dann auch noch falsch. Sehen und lachen Sie selbst:

Danke an CC für den freund­li­chen Hinweis.

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