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Musik vom Fritz Mediaserver zur Hifi-Anlage streamen

Ich habe lange nach ein­er preis­gün­sti­gen Möglichkeit gesucht, die Musik von der USB-Fest­plat­te hin­ter mein­er Fritz!Box via Fritz Medi­aserv­er auf meine Hifi-Anlage zu strea­men. Echte Wlan-Laut­sprech­er sind mir viel zu teuer, außer­dem wollte ich unbe­d­ingt mein vorhan­denes Equip­ment, sprich den Ver­stärk­er und die Box­en, nutzen. Nach län­ger­er Googlelei – es gibt ja inzwis­chen Aber­tausende von FM-Bluee­tooth-Wlan-USB-Has­tenichge­sehn-Trans­mit­tern in jed­wede Rich­tung – bin ich über den Blue­tooth Receiv­er TP-Link HA100 gestolpert. Der kostet nur knapp 20 € und tut nach kurz­er Ein­rich­tungs- und Test­phase kla­g­los seinen Dienst.

Das Gerät ver­fügt über einen Mini-Klinken-Aus­gang mit 3,5 mm. Ich hab mir gle­ich noch ein gutes Adapterk­a­bel auf 2 Cinch-Steck­er mitbestellt, so daß ich den Receiv­er direkt an den AUX-Ein­gang meines Hifi-Ver­stärk­ers anschließen kann. Die Anbindung an das Smart­phone, welch­es als Steuer- und Abspiel­gerät dient, erfol­gt über Blue­tooth oder NFC.

Danach läßt sich der Receiv­er prob­lem­los über die Fritz! Media App als Aus­gabegerät auswählen.

Mein Faz­it: Der Sound ist in Ord­nung, das Gerät funk­tion­iert tadel­los und macht mir fiel Fer­gnü­gen! Einzig die Steuerung über die App bietet nur die rudi­men­tärsten Funk­tio­nen; vielle­icht finde ich da noch etwas besseres. Die bere­its getestete Alter­na­tiv namens Media Mon­key hat auch so ihre Schwächen. So wer­den .m4a-Dateien zwar abge­spielt, allerd­ings keine Tags angezeigt. Eben­so ver­hält es sich mit den Cover­dat­en — nichts außer den gener­ischen Bildern.

Hier noch einige tech­nis­che Dat­en und Pro­moge­laber von der Herstellerseite:
TP-Link HA100 Blue­tooth 4.1‑Receiver (mit 3,5 mm- und Cinch-Anschluss und NFC streamt, HD-Audio von Ihrem Echo, Smart­phone oder Tablet-PC an Ihre Musikan­lage). Uni­versell ein­set­zbar: Macht Ihre hochw­er­ti­gen Box­en und Ihre Anlage zu Hause oder auch im Auto Blue­tooth-kom­pat­i­bel. Strea­men Sie Musik draht­los von Ihrem Smart­phone/Tablet-PC/E­cho oder anderen Blue­tooth-fähi­gen Geräten. 2‑fache Reich­weite: Die Blue­tooth-Verbindung reicht bis zu 20 Meter weit, das ist zweimal so viel wie bei ver­gle­ich­baren Mod­ellen. Mul­ti­point-Tech­nik: Schal­tet naht­los zwis­chen Ihren zwei bevorzugten Blue­tooth-Geräten um. Hochqual­i­ta­tive Audiokom­po­nen­ten: Ver­stärk­er und Bluetooth‑4.1‑Chip ermöglichen ein ungetrübtes Klanger­leb­nis, wenn Sie sich Ihre Plat­ten­samm­lung oder Ihren bevorzugten Stream­ing­di­enst (Spo­ti­fy, Shaz­am, Apple Music, Google Play Music, Sound­cloud, iHeartRA­DIO, Deez­er, Pan­do­ra usw.) anhören; NFC-Quick-Pair­ing und ein­fache Ein­rich­tung: Paaren Sie den Adapter mit Ihrem NFC-fähi­gen Gerät ganz ein­fach per Tas­ten­druck. Ein Extra-NFC-Tag ermöglicht die Verbindung an einem Platz Ihrer Wahl. Schließen Sie den Adapter über ein 3,5 mm- oder Cinch-Kabel an Ihre Anlage an. Liefer­um­fang: Blue­tooth-Musik-Receiv­er HA100, USB-Kabel, 3,5 mm-auf-Cinch-Kabel, 3,5 mm-Kabel, UK/DE/FR-Span­nungsadapter, NFC-Tag, Handbuch.

The Smiths — Unreleased Demos & Instrumentals

Kurz vor Wei­h­nacht­en ging ein kollek­tives Raunen durch die an fol­gsamen Jüngern nicht arme Glaubens­ge­mein­schaft der Smith­sian­er. Grund war die fro­he Kunde vom Auf­tauchen eines neuen Vinyl-Bootlegs der Smiths. An und für sich kein Grund zur über­mäßi­gen Freude, ist doch der Markt an Smiths-Bootlegs reich und schw­er über­schaubar. Dieses Mal jedoch war alles anders. Grund dafür sind die wirk­lich beson­deren Songs, die (übri­gens auss­chließlich auf Vinyl) veröf­fentlicht wur­den. So gibt es unter anderem eine Trompe­ten-gekrönte Ver­sion von Frankly, Mr. Shankly oder ein ange-reg­gae-etes Girl­friend In A Coma zu hören. Dazu haben diverse Songs leicht verän­derte Texte, so erfährt der Hör­er beispiel­sweise erst­mals warum Paint A Vul­gar Pic­ture so heißt. Gekrönt wird das Ganze von zwei bish­er unveröf­fentlichen Instru­men­tal­num­mern namens I Miss­es You und Heavy Track.

Hier die Track­list im Ganzen:

01 Reel Around The Foun­tain (final Troy Tate mix)
02 The Hand That Rocks The Cra­dle (John Porter mon­i­tor mix)
03 This Night Has Opened My Eyes (unre­leased stu­dio record­ing, June 1984)
04 Rusholme Ruf­fi­ans (ear­ly elec­tric ver­sion, July 1984)
05 I Miss­es You (unre­leased instru­men­tal, edit, Decem­ber 1984)
06 There Is A Light That Nev­er Goes Out (ear­ly take, Sep­tem­ber 1985)
07 The Queen Is Dead (orig­i­nal full-length unedit­ed version)
08 Frankly, Mr Shankly (unre­leased Stephen Street “trum­pets” record­ing, Novem­ber 1985)
09 Ask (prob­a­ble first-ever take, 9 June 1986)
10 Is It Real­ly So Strange? (unre­leased stu­dio take, June 1986)
11 Shoplifters Of The World Unite (instru­men­tal)
12 Sheila Take A Bow (orig­i­nal John Porter record­ing, Jan­u­ary 1986)
13 Girl­friend In A Coma (ear­ly take, Jan­u­ary 1987)
14 Death Of A Dis­co Dancer (first take, April 1987)
15 Paint A Vul­gar Pic­ture (ear­ly take, April 1987)
16 Heavy Track (unre­leased instru­men­tal, April 1987)

Eine empfehlenswerte Track-by-Track-Besprechung gibt’s auf den Seit­en vom Unab­hängi­gen Fer­n­fahrer. Ich kon­nte eine Dop­pel-LP bei eBay ergat­tern, einige Exem­plare des Vinyls gibt’s immer noch bei eBay oder hier. Wer nach einem mp3-Down­load des Albums sucht, wird hier auf­grund des Urhe­ber­recht­es ((Wobei ein Boot­leg ja eigentlich an sich schon einen Urhe­ber­rechtsver­stoß darstellt. Somit ist eine gerippte Ver­sion eines Bootlegs ein Ver­stoß gegen das Urhe­ber­recht gegen das Urhe­ber­recht, also kwasi die Nega­tion der Nega­tion. Wie wir alle wis­sen, ergibt minus mal minus plus. Somit sind wir alle aus dem Schnei­der)) nicht fündig wer­den. Es emp­fiehlt sich jedoch, Google mit nüt­zlichen Worten zu füttern, um dann eventuell, wahrschein­lich und höch­stens unter Umstän­den fündig zu werden…

Ich empfehle dieses Album allen Smith­sonatik­ern auf das Aller­wärm­ste. Es gebi­etet sich, angesichts der veröf­fentlichen Songs/Versionen dur­chaus von ein­er kleinen Sen­sa­tion zu sprechen.

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