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Musik

II. Liga, EA80, 1981

II. Liga (auch 2. Liga) aus Mönchen­glad­bach waren eine Punkband mit zartem Durch­schnitts­al­ter von gerade mal 12 Jahren. Aktuell gibt es eine Neuver­öf­fent­li­chung mit einigen Songs. Zum einen die für Rondo im Jahre 1981 gemach­ten Aufnah­men, die nie offizi­ell erschie­nen sind. Zum anderen einen Großteil der Songs, die auf einer Split­kas­sette mit EA80 ebenfalls im Jahr 1981 aufge­nom­men wurden.

Das Bandinfo hab ich von der alten Rondoton-Seite geklaut:

„2. Liga waren:
Mario Bocks – Gitarre,
Marcus Harde­lauf – Gesang;
Holger Zander – Bass (aller­dings nicht bei den Aufnah­men);
Martin Kircher – Bass (bei den Aufnah­men und Gesang bei „Jungen und
Technik“)
und Dirk Moll – Trommel.
Gegrün­det haben wir uns 1980, hatten unseren ersten Auftritt beim
Unter­stu­fen­fest unserer gemein­sa­men Schule NGM, auf der auch alle
Mitglie­der von EA80 waren, durch die wir auch animiert wurden eine Band
zu gründen und immer als Vorband mit ihnen auftra­ten.
Ausnahme war der
Gig mit ÖSTRO 430 und ZK (siehe Fotos).

 Unser Durschnitts­al­ter lag bei
12.
1983 haben wir uns wegen Perspek­tiv­lo­sig­keit und zu hohen Alters
aufge­löst.

Weiter­hin musizie­ren noch:

Mario bei Kidbox,
Martin bei EA80 und The Devil in Miss Jones, und
ich bei Rooster Burns and The Stetson Revol­ting.
Die Suche nach weite­ren Aufnah­men blieb bisher leider erfolg­los.
Dirk Moll, 2008“

Die A‑Seite ist voll mit Uffa-Uffta-Charme und sehr gut hörbar. Die B‑Seite ist ob der miesen Sound­qua­li­tät eher was für Komplet­tis­ten, aller­dings auch ganz unter­halt­sam… Die Platte gibt (bzw. gab es) beim umtrie­bi­gen Label Was soll das? Schall­plat­ten.

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Musik

Machs nach Deinem Leben

Aus aktuel­lem Anlaß.

Sonne küßt den Boden
Seine Augen werden klar
Die Hände sind gefal­tet
sein Gebot macht ihn ganz wach
Für wen
Von was
Liebe deinen nächs­ten wie dich selbst

Er ordnet dann die Decken
die Laken liegen glatt
Er geht hinaus in seine Welt
ein Herr hat es gemacht

Er lebt mit der Gewiss­heit der Himmel nimmt ihn an
auf Erden kann er Scheiße baun – solange er noch lebt

Christ du alter Irrtum
Deine Beine sind zu kurz
und Gott wird es nicht richten können
Denk dir etwas anderes aus

Er zahlte 50 Jahre lang Bankno­ten an das Haus
– wo zu vollen Stunden Glocken schrien
an der Frot ein langes Kreuz

Machs nach deinem Leben ist mir doch scheiß­egal
Ihr Chris­ten seid doch viel zu nett oder ihr seid zu burtal
Machs nach deinem Leben kommt mir als Punk ganz recht
dann brauch ich dein Gebet nicht hörn und niemals dein Gesicht zu sehn

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Musik

Der singende klingende Adventskalender (9)

Mein erster Kontakt mit Die Art muß im Jahr 1989 statt­ge­fun­den haben. Die Band spielte in der Magde­bur­ger Hypar­schale und nach dem Konzert kaufe ich mir für staat­li­che 35,- Mark der DDR ihre Musik­kas­sette Dry. Das Tape lief bei mir in den folgen­den Monaten und Jahren hoch und runter, ich hab’s bis heute. Bereits vor dem Gig im Jahr 1989 hatte ich posta­li­schen Kontakt zu Sänger Makarios – so lief das damals ohne Telefon und Inter­net. Auch mit Tatjana von Die Firma habe ich zwei, drei Briefe ausge­tauscht. Das es im Westen nicht anders lief, zeigt dieser schöne Eintrag auf Something I learned today. Inklu­sive handschrift­li­cher Antwort von Bela B. Sehr schön.

Doch zurück zu Die Art. Ihr letztes regulä­res Album aus dem Jahr 2014 ist nach mehre­ren „So-lala-Alben“ wieder sehr gut geraten. Wir hören Love Shiner:


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