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Kraut und Rüben Musik

Bengt bangt

Bengt bangte und ich war nicht da. Als ich gestern zur wöchent­li­chen Grabpflege antrat, sah mich Bengt Tribu­kait ebenso streng wie angestrengt vom Fried­hofs­aus­hang­schau­kas­ten an. „Kommt der Bengt raus spielen?“ hab ich die Mutter gefragt. Wo der Bengt denn bleibt, da hat die Mutter gesagt: „Im Leben kriegt man nichts geschenkt, Bengt ist im Keller und bangt.“



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Kraut und Rüben Musik

Tuffn.

Fünns­büt­tel. Föllwöll. Rinse­kette, Rinse­kette. Jadschi Werribimmbamm. Elefan­to­lim. Tuffn. Tuffn. Tuffn.

gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galas­sassa lauli­ta­lomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowoli­mai bin beri ban
o katalomi­nai rhino­ze­ros­sola hopsa­men lauli­ta­lomini hoooo
gadjama rhino­ze­ros­sola hopsa­men
bluku terul­lala blaulala loooo

zimzim urullala zimzim urullala zimzim zanzi­bar zimzalla zam
elifan­to­lim brussala bulomen brussala bulomen tromtata
velo da bang band affalo purza­mai affalo purza­mai lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpalo ögrögöööö
viola laxato viola zimbra­bim viola uli paluji malooo

tuffm im zimbra­bim negra­mai bumbalo negra­mai bumbalo tuffm i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadja­men
gaga di bling blong
gaga blung

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Trendshop Goethe

Goethe war hier. Goethe war da.

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Grüße aus dem Kurzur­laub im schönen Ilmenau.

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Musik

Zurück zur Natur

Am 2. Septem­ber erscheint Rainald Grebes neues Album Zurück zur Natur. Daß ich Grebe für ein Genie halte, hatte ich ja schon desöf­te­ren erwähnt… Auf Zurück zur Natur geht’s gewohnt schizo­phren um das Verhält­nis zur Natur, die Vor- und Nachteile des Landle­bens und den Segen der Bio-Kisten. Rainald Grebe dazu selbst im O‑Ton:

Vielleicht liegt es ja am Älter­wer­den. Ich geh auf die 40 zu und hab seit einiger Zeit Sehnsucht nach einem Bauern­hof in Branden­burg, nach Landle­ben. Ich bin da nicht allein. Etwa die Hälfte meiner Freunde und Bekann­ten kann sich das auch vorstel­len. Und damit geht die Geschichte los. Wie ein Kunst­ar­bei­ter mit zwei linken Händen und Hotel­exis­tenz nach einem Gehöft in Branden­burg sucht. Die Sehnsucht auszu­stei­gen, wirklich alter­na­tiv zu leben, dem bishe­ri­gen Leben in den Städten und Medien gehörig Lebewohl zu sagen, und dann zu ahnen, dass es nie so kommen wird. Die Stadt ist einfach stärker. Und angeneh­mer. Im Prenz­lauer Berg siedelt das schwarz-grüne Bürger­tum. Ich stehe im Biomarkt und denke, die deutsche Roman­tik ist endlich in den Städten angekom­men.

Drei Tracks gibt’s bereits vorab auf Sound­cloud zum reinhö­ren. Das Album ist vorbe­stellt und übrigens auch auf Vinyl erhält­lich. Burnout ist bereits jetzt mein persön­li­cher Lieblings­hit. Eine exzel­lente Kritik zu den Zurück zur Natur-Konzer­ten gibt es bei der Nacht­kri­tik.

Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöh­nung „Zurück zur Natur“ by AgenturAga­thos

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Kraut und Rüben Musik

Rainald Grebe – Sachsen-Anhalt

Es ist vollbracht. Der große Lieder­zy­klus der neuen Bundes­län­der ist vollstän­dig. Nach Branden­burg, Thürin­gen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hat Rainald Grebe sich nun endlich auch Sachsen-Anhalt vorge­nom­men. Hier ist das Ergeb­nis:

Endlich haben auch wir unser Lied. Danke, Rainald! :mrgreen:

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Musik

Angeln

Rainald Grebe geht im Auftrag von Dietmar Burdin­ski angeln. Ganz großes Kino. Auch gut, seine kleine Stadt, eine treffende Zustands­be­schrei­bung Westdeutsch­lands im Jahre 1988 (gefühl­tes Jahr). Wer ganz viel Zeit hat – genauer gesagt 45 Minuten – sollte sich die TVNoir-Mini-Show mit Herrn Grebe ansehen. Wer weniger Zeit hat, sollte sich aber wenigs­tens hier noch schnell die Wind Of Change-Variationen ansehen:



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Kraut und Rüben

Ich will Flüsse loben!

Wir sitzen am Kamin, das Feuer knackt als wär‘ es echt.
Wir reden über alles, was uns inter­es­siert.
Wir sehen fern, wir essen eine Kleinig­keit,
und weil alles getan ist, trinken wir ein Bier.
Und dann fragst du mich: Was schaust du am liebs­ten an?
Und ich sage Natur­filme, weil man da sehen kann,
wie schön die Welt ist, und was die Tiere tun,
wohin die Vögel ziehn, wenn es kalt wird in Berlin.

(Funny van Dannen – „Natur­filme“)

Flüsse, Flüsse, Flüsse. Wer kennt sie nicht, diese kleinen nassen Dinger die sich durchs ganze Land – ja die ganze Welt! – schlän­geln. Flüsse sind super, Flüsse sind prima, Flüsse sind sympa­thi­sche Zeitge­nos­sen. Sie machen nicht viel Aufhe­bens um ihr Wohlerge­hen, sie fließen einfach nur dahin. Das ist nicht nur mir aufge­fal­len, sondern auch dem Fernseh­sen­der arte. Selbi­ger zeigt von heute an bis zum 3. August jeden Abend ab 19.30 Uhr in der Reihe „Flüsse der Welt“ einen Fluß im Fernse­hen:

Quell des Lebens, Verkehrs­weg, geteil­tes oder umkämpf­tes Kultur­erbe, wilde Natur und großzü­gi­ger Quell von Elektri­zi­tät: kein Fluss gleicht dem anderen. Die sieben­tei­lige Dokumen­ta­ti­ons­reihe „Flüsse der Welt“ porträ­tiert die großen Ströme der Erde in ihrer beein­dru­cken­den Einzig­ar­tig­keit.
In großar­ti­gen HD-Aufnahmen werden die Flüsse an ihren schöns­ten Stellen gezeigt, von der kleinen Quelle über die reißen­den Strom­schnel­len zum breiten Fluss oder stillen See über die Wasser­fälle bis zum Delta. Dabei sind die gezeig­ten Wasser­wege nicht immer die bekann­tes­ten Flüsse.
An ihren Ufern siedeln seit Jahrtau­sen­den Menschen, deren Leben und reiche Kultur nur durch die großen Ströme möglich war und ist. Die Dokumen­ta­ti­ons­reihe zeigt die Menschen, die heute dort leben und die untrenn­bar mit den Flüssen verbun­den sind. (Quelle)

Man beginnt also heute mit dem schönen Colorado River und läßt dann Niger, Okavango, Urubamba, Nil, Orinoko und Mekong folgen. Wer Inter­esse an grandio­sen Natur­auf­nah­men hat oder ganz allge­mein auch mal Flüsse loben möchte (wie Rainald Grebe das so gern tut), der sollte heute abend einschal­ten!

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Kraut und Rüben Musik

Urlaub in Deutschland

Gestern abend gab sich Rainald Grebe mit seinem Hongkong­kon­zert im Magde­bur­ger AMO die Ehre. Wer nicht da war, hat defini­tiv etwas verpasst. Heute keine lange Lobhu­de­lei und auch kein ausführ­li­cher Konzert­be­richt. Ich möchte nur feststel­len, daß niemand mit so einer unglaub­li­chen schlaf­wand­le­ri­schen Sicher­heit auf dem schma­len Grat zwischen Genie und Wahnsinn (oder zwischen Tragik und Komik) wandelt, wie Herr Grebe das tut. Großar­tig! Hier eine kleine Kostprobe, darüber­hin­aus ergeht der Kaufbe­fehl für das Hongkong­kon­zert.



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