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Rentner

Neulich im ZDF: Die Anstalt. Politi­sches Kabarett vom Aller­feins­ten, jeden Cent der GEZ-Gebühren wert. Hier der großar­tige Beitrag zum Thema Rente, Revolu­tion und leere Taschen. Wer wissen will, wie sich Papa Staat aus seiner Renten­pflicht stiehlt, sollte reinschauen. Ganz ganz ganz großes Tennis!

Zur ganzen Sendung geht es hier lang.

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Klick!

Ein Plakat zum „Sommer­fest der Senio­ren“. Man beachte die einwand­freie Recht­schrei­bung und den Willen zur hübschen Typogra­phie. Man beachte beson­ders den Schrift­zug „VINO“ in der Flasche oben rechts, das liebe­voll illus­trierte Torten­stück und die einwand­freie Raumauf­tei­lung. Kurzum: Unsere Senio­ren sollten uns in puncto Schrift­ge­stal­tung ein Vorbild sein. Da kann sich jeder dusse­lige Techno­flyer ein Beispiel dran nehmen – hoch leben unsere Rentner!

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Heute früh beim Zahnarzt: Aus dem eigent­lich um 8.00 Uhr anberaum­ten Termin ist inzwi­schen 9.00 Uhr gewor­den. Ein zahnme­di­ni­scher Notfall in Gestalt einer jungen Dame kam dazwi­schen. Wurscht, zuhause wäre ich auch nicht wacher. Die Warte­zeit wird mir durch Erzäh­lun­gen eines 74-jährigen Mannes aus einem Nachbar­dorf versüßt. 2 Söhne mit je einer Tochter. Die Große wird jetzt 14. Sie bekommt eine Strom-Zahnbürste zum Geburts­tag. Ich äußere Beden­ken, was die Freude des Kindes über diese Art von Geburts­tags­ge­schenk angeht. Der Großva­ter stimmt mir zu und meint, er müsse sich „in diesem Punkt“ aber nach seiner Frau richten. Überall dasselbe: Die Frauen haben die Hosen an, sogar wenn sie Röcke tragen.

„Der Bartels in Dings­bums, das war noch ein guter Zahnarzt! Manchen Menschen sieht man sofort an, ob man mit ihnen klarkommt oder nicht. Den Bartels, den wollte man umarmen, so gut war der!“ Ich äußere erneut Beden­ken, diesmal was das Umarmen von Zahnärz­ten angeht. Profes­sio­nel­ler Abstand scheint mir angebrach­ter und siche­rer. Opa Heinz (so nenne ich ihn im Geiste) läßt sich nicht beirren und setzt noch einen drauf: „Bartels und sein Zwillings­bru­der! Beide Zahnärzte, die haben beim Zähne­zie­hen noch richtig geschwitzt!!!“ Die Unter­hal­tung ist mittler­weile sehr einsei­tig gewor­den. Opa Heinz stört das nicht sonder­lich. Es geht weiter mit seiner Tätig­keit als Schieds­rich­ter, seinem Auto, sowie der Tatsa­che, daß seine Frau heute eigent­lich einen Termin beim Augen­arzt hätte, sich aber irgend­wie nicht aufraf­fen konnte. Was gut sei, da die Straße in Richtung Augen­arzt ohnehin heute gesperrt wäre. Ich starre auf den laufen­den Fernse­her und äußere mich hin und wieder durch ein zustim­men­des Brummen.

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Lieber DPD-Paketdienst,

danke für die gestrige Paket-Zustellung an meine Nachba­rin. Aufgrund meiner Abwesen­heit konnte ich die Liefe­rung leider nicht persön­lich entge­gen­neh­men. Es ist alles unbescha­det angekom­men, fein gemacht! Danke auch für den lauten Lacher, als ich gestern Abend in Deinem Online-Trackingsystem nach dem Liefer­sta­tus sah:

So richtig alt ist meine Nachba­rin nicht, und auch ihren Nachna­men hast Du gerade mal so ungefähr korrekt wieder­ge­ge­ben. Dennoch habe ich mich gefreut, „KOSSETZKY OMA“ mal im Inter­netz zu finden. Mich würde inter­es­sie­ren, welche Spitz­na­men oder Umschrei­bun­gen und Charak­te­ri­sie­run­gen sich Deine Mitar­bei­ter sonst noch so ausden­ken… harhar! :mrgreen:

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