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Schönheiten 2008

Wettkampf der Herzen

von Torsten am 1. Juli 2008 · 9 Kommentare

in Musik

Meine Damen, meine Herren!

Freue mich, Ihnen mittei­len zu können, dass die kanadi­schen Göttergattenmusikan­ten der Weakerthans eine neue Single und dazu passend ein neues Video veröf­fent­lich haben. Gute Unter­hal­tung mit dem „Tourna­ment of Hearts“, dem Wettkampf der Herzen. Während meines sich immer noch auf der Zielgra­den befin­det und bei der Hälfte der Strecke kurzzei­tig ins Strau­cheln geriet, sind andere vielleicht schon angekom­men. Wieder andere hocken noch in den Start­lö­chern, rauchen gemüt­lich eine oder geben sich dem exzes­si­ven Alkohol­kon­sum hin …

Ich schweife ab, gute Unter­hal­tung!


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Wir sind heiß und hungrig und hochmo­ti­viert,
flexi­bel, spontan und quali­fi­ziert.
Wir sind teamfä­hig, unabhän­gig und belast­bar.
Uns ist heute egal, wo gestern noch Hass war.

Allein für diese harten aber wahren Zeilen spreche ich hiermit eine unbedingte Kaufemp­feh­lung für Kettcars neues Album „Sylt“ aus. Eine sehr gute Rezen­sion gibt es hier.

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Ein Pfingst­fest voll guter Musik. Hatte ich eigent­lich schon erwähnt, dass das neue Niels Frevert‐Album enorm großar­tig gewor­den ist? Nein?

Selten klang Pop so klug, Alltag so ungewöhn­lich und Wehmut so angenehm. Der Singer‐Songwriter Niels Frevert erzählt auf seiner Platte „Du kannst mich an der Ecke rauslas­sen“ vom Glanz kleiner Momente. Wenn akusti­sche Gitar­ren, Piano und Strei­cher­ar­ran­ge­ments zum roman­ti­schen Tanz aufspie­len, ist sonst eher Schwe­res, Süßli­ches oder Oftge­hör­tes angesagt. Doch Niels Frevert stemmt seine kluge Poesie sogleich wie ein Kitsch‐Brecher gegen die wogen­den Violi­nen und verwan­delt sie in angenehm leicht klingende Beglei­tung. Von Alltags­din­gen, undefi­nier­ba­ren Empfin­dun­gen, flüch­ti­gen Momen­ten und einfa­chen Gegen­stän­den singt er: Wasch­ma­schi­nen, Wellen, Zweifeln und Freund­schaft. Dass dieser Wahrneh­mungs­rei­gen nicht banal anmutet, liegt an der Schön­heit und Intel­li­genz von Freverts Reimen, die wie Stimmungs­bil­der funktio­nie­ren.
Quelle

Hier bitte, der Beweis:

http://www.nielsfrevert.net/
http://www.myspace.com/nielsfrevert
http://www.lastfm.de/music/Niels+Frevert

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Nochmal Hello Saferide

von Torsten am 10. Mai 2008 · 1 Kommentar

in Musik

Ausge­lie­hen bei http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/biographie/index.htm

„Hello Saferide“ – Zwei Worte, ein Code, um Heran­wach­sende in Willi­man­tic, Connec­ti­cut, vor Gewalt, Alkohol und Drogen zu bewah­ren. Rufe eine bestimmte Nummer an, sprich das Passwort und alles wird gut. Das heißt, ein Taxi holt dich ab und bringt dich sicher von A nach B und vor allem nach Hause. Das schafft zwar keine Probleme aus der Welt, bietet aber Schutz und einen herrli­chen Namen. Die 1977 geborene Journa­lis­tin Annika Norlin aus Öster­sund (eine mittel­schwe­di­sche Gemeinde mit Elch im Wappen – soviel zum Thema Klischees) verbringt als Schüle­rin ein Austau­sch­jahr in den Verei­nig­ten Staaten. Als es darum geht der eigenen Musik einen Namen zu geben, erinnert sie sich an das Taxi, dessen Fahrer James offen­bar Eindruck hinter­las­sen hat. Fortan steht „Hello Saferide“ für feins­ten Indiepop aus Schwe­den. Das Musiker­da­sein der Schwe­din beginnt 1985. Noch vor ihrem achten Geburts­tag schreibt sie die ersten Lieder. Die Zuhörer­schaft hält sich zwar in familiä­ren Grenzen, jedoch bleibt die Begeis­te­rung und Hingabe für die Musik steter Beglei­ter in Annikas Alltag. 19 Jahre später, im Jahr 2004, erscheint via Groover Record­ings die „Jeans & Summer 2“-Compilation in Schwe­den. Neben anderen viel verspre­chen­den Stücken enthält es „Highschool Stalker“, ein Lied von Hello Saferide. Darin schlüpft die Singer/Songwriterin in die Rolle einer Stalke­rin, die in Archive und Arztpra­xen einbricht und darüber hinaus auch mit der Mutter des Verehr­ten Kaffee trinkt, um für das erste Treffen mit dem Herzbu­ben gewapp­net zu sein. Es dauert nicht lange bis der Song mit dem bezau­bern­den Text und ein paar Gitar­ren­ak­kor­den als Mp3 im Inter­net Verbrei­tung findet. Motivie­rende Rückmel­dun­gen erhält Annika nicht nur aus dem direk­ten Umfeld, sondern auch von Radio­sta­tio­nen, Bloggern und schwe­do­phi­len Veran­stal­tern weltweit. Der Weg von Hello Saferide führt deshalb über einen Platten­ver­trag gerade­wegs ins Studio. Den Herbst 2004 verbringt sie in diver­sen Aufnah­me­stu­dios in ihrem neuen Wohnort Stock­holm. Im Mai 2005 erscheint schwe­den­weit die Single „My Best Friend“ via Razzia Records. Kurz darauf beendet Norlin die Arbei­ten am Debüt­al­bum. Die Anfra­gen für Auftritte häufen sich. Ohne eine Band im Rücken unter­stüt­zen gelegent­lich Freunde die anfangs eher bühnen­scheue Musike­rin. Nach der zweiten Single „If I Don’t Write This Song, Someone I Love Will Die“, die sich um manisches Verhal­ten dreht, veröf­fent­licht die Künst­le­rin im Septem­ber „Intro­du­cing: Hello Saferide“. Selten erfuhr ein Erstlings­werk in Schwe­den eine solche Beach­tung, die zuguns­ten von HS überwäl­ti­gend positiv ausfällt. Immer­hin ist hier die Rede von dem Land, das als dritt­größ­ter Musik­ex­por­teur gilt. Nahezu zeitgleich steht auch die Bandbe­set­zung. Auf Tour beglei­ten und unter­stüt­zen nun Maia Hirasawa (Tambu­rin), Andreas Söder­lund (Gitarre, Keyboard), Jens Lager­gren (Bass) und Fredrik Hultgren (Drums) die Schwe­din. Ende Januar 2006 erscheint die „Long Lost Penpal“-EP. Den Titel­song singt Hello Saferide gemein­sam mit Andrea Keller­man (Firefox AK und Ehefrau von Tiger Lou‐Kellerman). Als weite­ren Kaufan­reiz gibt es zwei B‐Seiten und noch ein Lied vom Debüt. Danach setzt die gesamte Mannschaft um Hello Saferide die Tournee fort. Mitte Juni legt die Musike­rin mit der „Would You Let Me Play This EP 10 Times A Day“-EP neues Material nach. Zwischen der Entschei­dung, ins Studio zu gehen und der Fertig­stel­lung liegt gerade einmal eine Woche, was der Quali­tät jedoch keinen Abbruch tut. Der Silber­ling enthält neben dem vielfach nachge­frag­ten „The Quiz“ noch vier neue Stücke, die auf sehr vielen Konzer­ten die Zuhörer begeis­ter­ten und weiter begeis­tern, denn die Festi­val­dichte in Schwe­den steht der Deutschen in nichts nach. Inzwi­schen fühlt sich Norlin auch in der Konzert­si­tua­tion wohler und so erfährt das Tourle­ben im Herbst eine erneute Fortset­zung. Dabei entste­hen abseits der Bühnen neue Lieder. Neben ihrem Musik­pro­jekt arbei­tet Annika Norlin weiter­hin auch als Programm­che­fin für „Musik­jour­na­len Live“, eine Sendung der schwe­di­schen Radio­sta­tion P3.

You look nice alright and I like the way you nod after everything I say
like it actually means something to you.

And I like your record collec­tion, Townes and Jens with a hint of Rickie Lee.
And you’ve cleaned up the bathroom, made a really nice soup,
but a bit too much sci‐fi in your shelf with DVD’s.

There are things you need to know about me:
I’m weak right now, so weak right now.
I need proof before I dare to open this heart,
so I prepa­red a quiz for you.

Would you freak out if I said i liked you?
Do you walk the line?
Is your IQ higher than your neighbour’s?
And is it very much higher than mine?

Can you sleep when I grind my teeth?
Do you look away if I slob when I eat?
Will you let me be myself?
Can you at all times wear socks, because I’m still scared of feet?

And if I’d fall, would you pick me up?
And if I’d fall, would you pick me up?

Do you talk in the middle of Seinfeld?
Do you read more than two books a month?
Do you get racist or sexist when you’ve had a few?
Is it fine if I make more money than you?

Have you slept with any people I work with?
Is there anyone you’d rather wish I’d be?
Do you still keep pictures of old girlfri­ends?
Are they prettier than me?

And if I’d fall, would you pick me up?
If I’d fall, would you pick me up?

http://www.hellosaferide.com/

http://www.myspace.com/saferide

http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/index.htm

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Hello Saferide

von Torsten am 8. Mai 2008 · 1 Kommentar

in Musik

Heute mal was tolles ohne jeden weite­ren Kommen­tar. „Hello Saferide“ aus Schwe­den. Angucken, genie­ßen, großar­tig finden.

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