Schönheiten 2008

Wettkampf der Herzen

Meine Damen, meine Herren!

Freue mich, Ihnen mit­teilen zu kön­nen, dass die kanadis­chen Göt­tergat­tenmusikan­ten der Weak­erthans eine neue Sin­gle und dazu passend ein neues Video veröf­fentlich haben. Gute Unter­hal­tung mit dem “Tour­na­ment of Hearts”, dem Wet­tkampf der Herzen. Während meines sich immer noch auf der Ziel­graden befind­et und bei der Hälfte der Strecke kurzzeit­ig ins Straucheln geri­et, sind andere vielle­icht schon angekom­men. Wieder andere hock­en noch in den Startlöch­ern, rauchen gemütlich eine oder geben sich dem exzes­siv­en Alko­holkon­sum hin …

Ich schweife ab, gute Unterhaltung!


Elvis ohne Glitzeranzug

Wir sind heiß und hun­grig und hochmotiviert,
flex­i­bel, spon­tan und qualifiziert.
Wir sind team­fähig, unab­hängig und belastbar.
Uns ist heute egal, wo gestern noch Hass war.

Allein für diese harten aber wahren Zeilen spreche ich hier­mit eine unbe­d­ingte Kaufempfehlung für Kettcars neues Album “Sylt” aus. Eine sehr gute Rezen­sion gibt es hier.

Du kannst mich an der Ecke rauslassen

Ein Pfin­gst­fest voll guter Musik. Hat­te ich eigentlich schon erwäh­nt, dass das neue Niels Fre­vert-Album enorm großar­tig gewor­den ist? Nein?

Sel­ten klang Pop so klug, All­t­ag so ungewöhn­lich und Wehmut so angenehm. Der Singer-Song­writer Niels Fre­vert erzählt auf sein­er Plat­te “Du kannst mich an der Ecke raus­lassen” vom Glanz klein­er Momente. Wenn akustis­che Gitar­ren, Piano und Stre­icher­arrange­ments zum roman­tis­chen Tanz auf­spie­len, ist son­st eher Schw­eres, Süßlich­es oder Oft­ge­hörtes ange­sagt. Doch Niels Fre­vert stemmt seine kluge Poe­sie sogle­ich wie ein Kitsch-Brech­er gegen die wogen­den Vio­li­nen und ver­wan­delt sie in angenehm leicht klin­gende Begleitung. Von All­t­ags­din­gen, undefinier­baren Empfind­un­gen, flüchti­gen Momenten und ein­fachen Gegen­stän­den singt er: Waschmaschi­nen, Wellen, Zweifeln und Fre­und­schaft. Dass dieser Wahrnehmungsreigen nicht banal anmutet, liegt an der Schön­heit und Intel­li­genz von Fre­verts Reimen, die wie Stim­mungs­bilder funktionieren.
Quelle

Hier bitte, der Beweis:

http://www.nielsfrevert.net/
http://www.myspace.com/nielsfrevert
http://www.lastfm.de/music/Niels+Frevert

Nochmal Hello Saferide

Aus­geliehen bei http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/biographie/index.htm

“Hel­lo Saferide” — Zwei Worte, ein Code, um Her­anwach­sende in Willi­man­tic, Con­necti­cut, vor Gewalt, Alko­hol und Dro­gen zu bewahren. Rufe eine bes­timmte Num­mer an, sprich das Pass­wort und alles wird gut. Das heißt, ein Taxi holt dich ab und bringt dich sich­er von A nach B und vor allem nach Hause. Das schafft zwar keine Prob­leme aus der Welt, bietet aber Schutz und einen her­rlichen Namen. Die 1977 geborene Jour­nal­istin Anni­ka Nor­lin aus Öster­sund (eine mit­telschwedis­che Gemeinde mit Elch im Wap­pen — soviel zum The­ma Klis­chees) ver­bringt als Schü­lerin ein Aus­tausch­jahr in den Vere­inigten Staat­en. Als es darum geht der eige­nen Musik einen Namen zu geben, erin­nert sie sich an das Taxi, dessen Fahrer James offen­bar Ein­druck hin­ter­lassen hat. For­t­an ste­ht “Hel­lo Saferide” für fein­sten Indiepop aus Schwe­den. Das Musik­er­da­sein der Schwedin begin­nt 1985. Noch vor ihrem acht­en Geburt­stag schreibt sie die ersten Lieder. Die Zuhör­erschaft hält sich zwar in famil­iären Gren­zen, jedoch bleibt die Begeis­terung und Hingabe für die Musik steter Begleit­er in Annikas All­t­ag. 19 Jahre später, im Jahr 2004, erscheint via Groover Record­ings die “Jeans & Sum­mer 2”-Compilation in Schwe­den. Neben anderen viel ver­sprechen­den Stück­en enthält es “High­school Stalk­er”, ein Lied von Hel­lo Saferide. Darin schlüpft die Singer/Songwriterin in die Rolle ein­er Stalk­erin, die in Archive und Arzt­prax­en ein­bricht und darüber hin­aus auch mit der Mut­ter des Verehrten Kaf­fee trinkt, um für das erste Tre­f­fen mit dem Herzbuben gewapp­net zu sein. Es dauert nicht lange bis der Song mit dem beza­ubern­den Text und ein paar Gitar­renakko­r­den als Mp3 im Inter­net Ver­bre­itung find­et. Motivierende Rück­mel­dun­gen erhält Anni­ka nicht nur aus dem direk­ten Umfeld, son­dern auch von Radio­sta­tio­nen, Blog­gern und schwe­dophilen Ver­anstal­tern weltweit. Der Weg von Hel­lo Saferide führt deshalb über einen Plat­ten­ver­trag ger­adewegs ins Stu­dio. Den Herb­st 2004 ver­bringt sie in diversen Auf­nahmes­tu­dios in ihrem neuen Wohnort Stock­holm. Im Mai 2005 erscheint schwe­den­weit die Sin­gle “My Best Friend” via Razz­ia Records. Kurz darauf been­det Nor­lin die Arbeit­en am Debü­tal­bum. Die Anfra­gen für Auftritte häufen sich. Ohne eine Band im Rück­en unter­stützen gele­gentlich Fre­unde die anfangs eher büh­nen­scheue Musik­erin. Nach der zweit­en Sin­gle “If I Don’t Write This Song, Some­one I Love Will Die”, die sich um man­is­ches Ver­hal­ten dreht, veröf­fentlicht die Kün­st­lerin im Sep­tem­ber “Intro­duc­ing: Hel­lo Saferide”. Sel­ten erfuhr ein Erstlingswerk in Schwe­den eine solche Beach­tung, die zugun­sten von HS über­wälti­gend pos­i­tiv aus­fällt. Immer­hin ist hier die Rede von dem Land, das als drittgrößter Musik­ex­por­teur gilt. Nahezu zeit­gle­ich ste­ht auch die Bandbe­set­zung. Auf Tour begleit­en und unter­stützen nun Maia Hira­sawa (Tam­burin), Andreas Söder­lund (Gitarre, Key­board), Jens Lager­gren (Bass) und Fredrik Hult­gren (Drums) die Schwedin. Ende Jan­u­ar 2006 erscheint die “Long Lost Penpal”-EP. Den Titel­song singt Hel­lo Saferide gemein­sam mit Andrea Keller­man (Fire­fox AK und Ehe­frau von Tiger Lou-Keller­man). Als weit­eren Kau­fan­reiz gibt es zwei B‑Seiten und noch ein Lied vom Debüt. Danach set­zt die gesamte Mannschaft um Hel­lo Saferide die Tournee fort. Mitte Juni legt die Musik­erin mit der “Would You Let Me Play This EP 10 Times A Day”-EP neues Mate­r­i­al nach. Zwis­chen der Entschei­dung, ins Stu­dio zu gehen und der Fer­tig­stel­lung liegt ger­ade ein­mal eine Woche, was der Qual­ität jedoch keinen Abbruch tut. Der Sil­ber­ling enthält neben dem vielfach nachge­fragten “The Quiz” noch vier neue Stücke, die auf sehr vie­len Konz­erten die Zuhör­er begeis­terten und weit­er begeis­tern, denn die Fes­ti­valdichte in Schwe­den ste­ht der Deutschen in nichts nach. Inzwis­chen fühlt sich Nor­lin auch in der Konz­ert­si­t­u­a­tion wohler und so erfährt das Tourleben im Herb­st eine erneute Fort­set­zung. Dabei entste­hen abseits der Büh­nen neue Lieder. Neben ihrem Musikpro­jekt arbeit­et Anni­ka Nor­lin weit­er­hin auch als Pro­gramm­chefin für “Musikjour­nalen Live”, eine Sendung der schwedis­chen Radio­sta­tion P3.

You look nice alright and I like the way you nod after every­thing I say
like it actu­al­ly means some­thing to you.

And I like your record col­lec­tion, Townes and Jens with a hint of Rick­ie Lee.
And you’ve cleaned up the bath­room, made a real­ly nice soup,
but a bit too much sci-fi in your shelf with DVD’s.

There are things you need to know about me:
I’m weak right now, so weak right now.
I need proof before I dare to open this heart,
so I pre­pared a quiz for you.

Would you freak out if I said i liked you?
Do you walk the line?
Is your IQ high­er than your neighbour’s?
And is it very much high­er than mine?

Can you sleep when I grind my teeth?
Do you look away if I slob when I eat?
Will you let me be myself?
Can you at all times wear socks, because I’m still scared of feet?

And if I’d fall, would you pick me up?
And if I’d fall, would you pick me up?

Do you talk in the mid­dle of Seinfeld?
Do you read more than two books a month?
Do you get racist or sex­ist when you’ve had a few?
Is it fine if I make more mon­ey than you?

Have you slept with any peo­ple I work with?
Is there any­one you’d rather wish I’d be?
Do you still keep pic­tures of old girlfriends?
Are they pret­ti­er than me?

And if I’d fall, would you pick me up?
If I’d fall, would you pick me up?

http://www.hellosaferide.com/

http://www.myspace.com/saferide

http://www.laut.de/wortlaut/artists/h/hello_saferide/index.htm

Hello Saferide

Heute mal was tolles ohne jeden weit­eren Kom­men­tar. “Hel­lo Saferide” aus Schwe­den. Anguck­en, genießen, großar­tig finden.

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