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Kraut und Rüben

Die Schreie von Flogsta

Flogsta ist ein Stadt­teil vom schwe­di­schen Uppsala. Die meisten der Einwoh­ner sind Studen­ten, die an der Univer­si­tät Uppsala studie­ren. Jeden Abend um 22.00 Uhr ist der „Flogsta Schrei“ zu hören, wenn die Bewoh­ner gemein­sam aus Fenstern, von Balko­nen und Dächern schreien.

Wie die Tradi­tion begann, ist umstrit­ten. Einige Einhei­mi­sche sagen, das Schreien diente einfach zum Streß­ab­bau während der Prüfungs­zei­ten; andere sagen, es begann in Erinne­rung an einen Studen­ten, der in den 1970er Jahren Selbst­mord beging.


(via)

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Kraut und Rüben

Die Millennium-Trilogie – Director’s Cut

Klick!

Seit dem 11. Februar ist die Millennium-Trilogie des schwe­di­schen Autoren Stieg Larsson auf DVD und Bluray in Deutsch­land erhält­lich. Zum Inhalt der Bücher bzw. Filme hatte ich mich schon an anderer Stelle lobhu­delnd ausge­las­sen. Die Verwer­tungs­kette dürfte nun mit Kinofilm, Einzel-DVD, DVD-Box und der jetzi­gen, hoffent­lich finalen Version abgeschlos­sen sein.

Was die Neuerschei­nung dennoch so inter­es­sant macht, ist die Laufzeit. Alle drei Filme laufen jeweils ca. 175 Minuten und somit insge­samt 99 Minuten länger als die Kinofas­sung. Das liegt daran, daß der Director’s Cut nichts anderes als die ursprüng­lich vom schwe­di­schen Fernse­hen produ­zierte Version der Trilo­gie ist. Alle Unter­schiede zwischen Original-TV- und Kinofas­sung werden auf schnittberichte.com sehr gut und im Detail erläu­tert.

Da die Ameri­ka­ner offen­bar unfähig oder unwil­lens sind, sich unter­ti­telte oder synchro­ni­sierte Filme anzuse­hen, dreht David Fincher gerade unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo ein Remake von Verblen­dung, dem ersten Teil der Trilo­gie. Die Rolle des Mikael Blomquist übernimmt Daniel Craig, als Lisbeth Salan­der ist Rooney Mara zu sehen. Erste Promo­fo­tos verhei­ßen nichts Gutes, eine post-feministische Ikone wie Lisbeth Salan­der hat besse­res verdient als abgeschmackte Alther­ren­fan­ta­sien.

So bleibt die Hoffnung auf ein langes und verreg­ne­tes Wochen­ende, an dem ich mir alle drei Millennium-Filme am Stück ansehen werde.

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Musik

Kannst ja fasten!

Säkert! sind dem einen oder anderen Leser dieses KäseMittei­lungs­blat­tes vielleicht nicht gänzlich unbekannt. Denn Säkert! sind sowas wie das schwe­di­sche Origi­nal von Hello Saferide. Selbige wurden an dieser Stelle schon desöf­te­ren ultima­tiv belob­hu­delt. Gemein ist beiden Forma­tio­nen die Front­frau Annika Norlin. ((… die übrigens so toll ist, daß ich sie irgend­wann heira­ten werde. Dummer­weise weiß die Gute noch nichts davon!))

Säkert! arbei­ten ((augen­blick­lich?, wohl noch immer?, überhaupt schon?))an der Neu-Einspielung der Songs ihres letzten Albums Facit. Diesmal jedoch wird entge­gen der origi­na­len schwe­disch­spra­chi­gen Fassung des Albums auf Englisch getex­tet und gesun­gen. Was mich sehr freut, denn irgend­wie sind die Schwe­den bei all ihrem Talent für großar­tige Popmu­sik mit einer phone­tisch nicht unbedingt vorteil­haf­ten Sprache geseg­net. Zumin­dest was die Singe­rei angeht. Und bis zum Release versteh ich eben weiter­hin Kannst ja fasten! statt Dansa, fastän!, was übrigens soviel wie „Tanz trotz­dem!“ bedeu­tet.



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