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Sharks

Your Favorite Trainwreck

von Torsten am 21. Januar 2012 · 0 Kommentare

in Musik

Bereits Mitte Dezem­ber erschien auf dem Biele­fel­der Label Coffee­breath & Hearta­che eine einsei­tig bespielte EP von Your Favorite Train­w­reck. Nach mittler­weile ausver­kauf­ten Veröf­fent­li­chun­gen von Iron Chic, den Banquets, Captain Planet und den Sharks wurde mit YFT das nächste Kind der Label­fa­mi­lie willkom­men gehei­ßen.

Sollte der Bandname einigen vielleicht nicht direkt bekannt vorkom­men so sollte bei Liebha­bern des 90er Emo / Postrocks doch spätes­tens bei den Namen Jeff Caudill (ex‐Gameface) und Popeye V. (ex‐Farside) ein Lächeln über das Gesicht huschen, denn bei Your Favorite Train­w­reck teilen sich diese beiden Ikonen, Songwri­ting, Gesang und die Plätze an den Gitar­ren. Beide waren mit ihren frühe­ren Bands maßgeb­lich daran betei­ligt, einen Stil zu prägen, der später auch gerne einmal als Emo bezeich­net wurde. Ihr Sound vereint ihre Liebe für Vintage Power Pop à la Elvis Costello, Squeeze oder Joe Jackson, mit der Prise Punkrock, für die ihre ehema­li­gen Bands schon damals berühmt waren.

Auf der einsei­tig bespiel­ten 10“ werden 3 neue Songs sowie einen Remix des Titel­songs „The Brilli­ance“ enthal­ten sein.

Auf der unbespiel­ten Rückseite der schwar­zen Scheibe prangt dazu noch – ganz label­ty­pisch – ein wunder­schö­ner Siebdruck. Die auf insge­samt 300 Exemplare limitierte Auflage verteilt sich auf drei Varian­ten mit je anderer Siebdruck­farbe, wobei eine Variante ausschließ­lich über die Coffee­breath & Hearta­che Homepage erhält­lich sein wird.

Hier für alle Nerds die detail­lier­ten Pressing Infos:
125 x schwar­zes Vinyl mit blauem Siebdruck / blauem Cover
125x schwar­zes Vinyl mit rotem Siebdruck / rotem Cover
50x schwar­zes Vinyl mit silber­nem Siebdruck / davon 25 blaue Cover & 25 rote Cover (nur erhält­lich im Coffee­breath & Hearta­che Online­shop)

Bestel­lun­gen nehmen die fabel­haf­ten Herren von Coffee­breath & Hearta­che wie immer gern über ihren Webshop entge­gen. Wer bei The Brillance mal reinhö­ren möchte – wir hatten den Song bereits an einem Donners­tag­nach­mit­tag.

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Heute mal wieder ein paar Fotos meiner Schallplatten‐Neuerwerbungen der letzten Monate. Nicht um anzuge­ben, wie ein boshaf­ter Kommen­ta­tor in der letzten Folge von Schall & Wahn so hanebü­chen behaup­tete, sondern um euch die Möglich­keit zu geben, sich mit mir zu freuen. 😀 Die Galerie wird fortlau­fend erwei­tert und ist immer auf der Foto‐Seite der BB zu finden.

Begin­nen wir mit Iron Chic. Die neue 7″ der ameri­ka­ni­schen Buben bewegt sich wie immer stil‐ und zielsi­cher im Fahrwas­ser des melodiö­sen Punkrocks auf eine Insel der Glück­se­lig­keit zu. Zwei Songs auf der B‐Seite die es nur auf dieser Single gibt. Für mich eine der besten Bands auf dem Gebiet des emotio­na­len Vollrocks.

Morris­sey hat sein Glamou­ros Glue (wieder)veröffentlicht. Die beiden 7″, eine davon als Picture‐Disc, warten mit exklu­si­ven B‐Seiten auf. Eine Maxi‐CD gehört auch noch zum Package; findet hier aller­dings wegen der Beschrän­kung auf Vinyl keinen Eintritt zum Foto.

Die Sharks schwim­men in der Schnitt­menge aus The Gaslight Anthem, The Clash und Fällt­mir­grad­nicht­ein. Und dort schwim­men sie sehr sehr gut. Sehr hübsche siebbe­druckte 7″ von den netten Jungs von Coffee­breath And Hearta­che aus Biele­feld. Die wahrschein­lich nächste Veröf­fent­li­chung der Herren CAH wird übrigens der Longplayer der Banquets sein, auf den ich mich schon wie blöde freue.

Die Boxhams­ters sind mittler­weile seit Jahrzehn­ten sowas wie meine Haus‐ und Hofband. Ein guter Kumpel, auf den man sich immer verlas­sen kann. So auch auf der neuen 7″ Philipp goes to Kinder kriegen, die mit zwei exklu­si­ven Titeln aufwar­tet. Im übernächs­ten Bild folgt – unter­bro­chen durch den fantas­ti­schen Emo‐Post‐Noise‐Rock von Radio Burroughs aus Dresden – das hübsch grau marmo­rierte Thesau­rus Rex der Hamster­bu­ben nebst Bonus‐7″. Must have!

Agnes Obel kommt aus Dänemark und verzau­bert jeden Regen­tag mit ihrem melan­cho­li­schen und sehr reduzier­ten Pop. Die Platte knistert vom ersten Tag an – was das Vergnü­gen ein wenig schmä­lert.

Zu Dean Dirg schrei­ben wäre wie zu Archi­tek­tur tanzen. Halt die Schnauze.

Clara Luzia hat nun auch erstmals (?) Vinyl veröf­fent­licht und dabei keine Kosten und Mühen gescheut. Wunder­hüb­sches Gatefold‐Cover mit mp3‐Download‐Code. Tolles Album auch, weniger poppig als der Vorgän­ger, aber nicht minder gut.

Zu Frank Turner hab ich schon eine Menge geschrie­ben. Hier kommen noch ein paar Sätze: Während Rock & Roll als Zwischen­mel­dung und Finger­übung im schönen 10″-Format durch­geht, folgt gleich daneben das neue England Keep My Bones im schnu­cke­li­gen grünen Vinyl (750 Exemplare). Die CD ist zusätz­lich dabei. Außer­dem ausnahms­weise mit an Bord: Das Album als Deluxe‐CD mit drei Bonus‐Tracks. Yummy, Yummy, Yummy!

Zwei Tage : Ohne Schnupf­ta­bak – So sieht DIY in Vollendung aus. LP, CD, DVD, Plakat, Schnupf­tuch, Feuer­zeug, Button, Aufkle­ber. Und dazu noch ein großar­ti­ges Punkal­bum, das lange nach einem ebenbür­ti­gem Gegner suchen muß. Großes Kino, welches von innen wie außen begeis­tert.

Leider war ich beim letzt­wö­chi­gen Konzert der The Weakerthans in Berlin verhin­dert. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß. Nett jeden­falls, daß ihr so freund­lich wart, und mir die letzte 7″ von Weakerthans‐Sänger John K. Samson mitge­bracht habt. 🙂 Übrigens gab’s beim Hambur­ger Konzert der Schwä­cheralse Besuch auf der Bühne: Frank Turner sprang bei Pamphle­teer mit ein. Ein Fest!

Epischer Postrock aus Schwe­den von Ef. Fantas­ti­sches Doppel­al­bum mit großar­ti­gen, sphäri­schen Klängen in super­schi­cker Aufma­chung. In dieser Preorder‐Version gibt’s davon wohl ganze 100 Stück. Unbedingt das Album mal antes­ten, oder einfach den letzten Sonntagmorgen‐Song hören. Grandiose Platte!

Social Distor­tion haben das beste Album des ersten Halbjah­res abgelie­fert. Leider hab ich mich an Hard Times And Nursery Rhymes überhört und laß es erstmal ‚ne Weile ruhen. 1000 gab’s in gelbem Vinyl (bis 100 Dollar bei eBay), 2500 in rotem und den Rest in Schwarz.

Ahoj!

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Eigent­lich sollte hier ein länge­rer Artikel über meine in den letzten Monaten erwor­be­nen Tonträ­ger stehen. Der sah im Entwurfs­sta­dium ungefähr so aus. Statt­des­sen – vor allem, weil ich nicht gut im Rezen­sie­ren bin; aber auch, weil ein Großteil der Inter­pre­ten hier bereits Erwäh­nung fand – gibt’s hier nur Fotos. Wer Fragen hat, kann ja in den Kommen­ta­ren fragen. Fragen kostet ja nix, und somit deutlich weniger als z. B. Schall­plat­ten.



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