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Musik

Verschwende Deine Wut nicht!

Am Freitag erscheint Don’t Waste Your Anger, das mittler­weile fünfte Album der The Smith Street Band. Meine Vorfreude ist groß! So groß, dass ich außer dem Video zur zweiten Single I Still Dream About You gar nicht viel posten kann. Ich bin gespannt!

Digitale Vorbe­stel­lung
Vinyl (Austra­lien)
Vinyl­quel­len für Europa sollen lt. der Band in den nächs­ten Tagen folgen.

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Kraut und Rüben Musik

Soundqualität von Lathe Cuts

Die Lathe Cuts der The Smith Street Band sind aus dem fernen Amerika einge­trof­fen, ich hatte an dieser Stelle darüber berich­tet. Mit dem Zoll ging alles gut, der Verkäu­fer hatte die Sendung korrekt dekla­riert und somit fiel keine Umsatz­ein­fuhr­steuer an.

Entge­gen der Verlaut­ba­run­gen auf der Website von Little Elephant kommen die Cuts jetzt offen­sicht­lich nicht mehr im siebbe­druck­ten Pappco­ver, sondern in einer regulä­ren, 4‑farbig bedruck­ten Offset­hülle.

Ich war ja eher skeptisch was den Klang dieser geschnit­te­nen, nicht gepress­ten Schall­plat­ten angeht und ich sollte recht behal­ten: Die Platten klingen Scheiße. 😀 Ein Sound, wie hinter einem Dusch­vor­hang aufge­nom­men, wummernde Bässe, verzerrte Höhen und nicht vorhan­dene Mitten. Ich mußte gleich erstmal mein Equip­ment überprü­fen um eventu­elle Fehler auszu­schlie­ßen zu können. Erfolg­los. Es klingt, ist und bleibt: ???.

Somit bin ich also um eine Erfah­rung reicher (und um ein paar Euro ärmer): Ich werde keine Lathe Cuts mehr kaufen. Aller­dings würde mich inter­es­sie­ren, ob es grund­sätz­lich am Verfah­ren oder in meinem konkre­ten Fall vielleicht an der Ausfüh­rung liegt. Jeder Kommen­tar zum Thema „Sound­qua­li­tät von Lathe Cuts“ ist willkom­men!


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Musik

The Smith Street Band live @ Little Elephant

Wer diese Seiten regel­mä­ßig besucht, wird um meine Vorliebe für The Smith Street Band wissen. Nachfol­gen­des Video zeigt die Band in den Little Elephant (Studios?). Die gezeigte Session, bestehend aus Forrest, Birth­days, Sigour­ney Weaver und dem Nirvana-Cover Terri­to­rial Pissings, wurde mitge­schnit­ten und ist wie alle Little Elephant-Sessions als 12“-Platte erhält­lich.

Im Gegen­satz zum herkömm­li­chen Verfah­ren, bei denen Schall­plat­ten unter hohem Druck gepresst werden, werden die Platten von Little Elephant im sogenann­ten „Lathe Cut“-Verfahren herge­stellt. „Lathe Cut“ läßt sich ungefähr mit „spanab­he­bend“ überset­zen, das heißt, ein Sichel schnei­det die Rillen in den Rohling. Die Quali­tät der geschnit­te­nen Platten gilt landläu­fig als eher beschei­den und echtem HiFi-Genuß eher abträg­lich. Little Elephant nimmt auf der Website den Mund aller­dings sehr voll: „We are here to erase the stigma of lathe cut records. The term has often been associa­ted with being lo-fi and inferior. The records we are compa­ra­ble to factory pressed records in terms of sound quality, durabi­lity, and playa­bi­lity.“ Ich habe die 30 US-$ für die beiden Sessi­ons der Smith Street Band mal inves­tiert und lasse mich vom Ergeb­nis und von der Audio­qua­li­tät überra­schen. Auch, wenn ich für die Liefe­rung aus den USA wohl wieder beim Zoll aufschla­gen darf, was zusätz­li­che 120 km Strecke und 2 h Fahrt­zeit beanspru­chen wird. Was tut man nicht alles für eine seiner Lieblings­bands… 😉

Wer mehr über das Lathe-Cut-Verfahren bei Little Elephant wissen möchte, schaut sich dieses Video an.

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Kraut und Rüben Musik

The Smith Street Band live in Berlin

Wir waren neulich beim Konzert meiner famosen Lieblings-Australier The Smith Street Band im about blank in Berlin. Tolle Band, tolles Konzert, tolle Lohkäh­schänn. Was nicht ganz so toll war, war die Tatsa­che, dass ich am nächs­ten Tag Frühdienst hatte. Aber das ging auch irgend­wie. Gefühlte 50% des Publi­kums waren Exil-Australier, man hat offen­bar eine gut vernetzte Kommmju­nitieh. Die Vorband The Bennies waren live ganz unter­halt­sam, zuhause würde ich ihren Cross­over aus Reggae, Punk und dezen­ten Disco-Einsprengseln aber eher nicht aufle­gen. Der Merch­stand gab für mich nicht viel her, die Smithies-Platten hab ich alle im Schrank. So hab ich mir eine herrli­che, total bescheu­ert ausse­hende Mütze gekauft, die mir sicher im Winter gute Dienste leisten wird. Haben die in Austra­lien überhaupt Winter?! Hier ein schönes Video, das ich scham­los bei Insta­gram geklaut habe:



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Musik

Wil Wagner wirkt gehetzt

An dieser Stelle seit länge­rer Zeit mal wieder eine Musik­emp­feh­lung. Das neue Album der The Smith Street Band „More Scared Of You Than You Are Of Me“ ist am 7. April offizi­ell erschie­nen.

Ich hatte nach „Throw Me In The River“, das auch schon wieder 2 12 Jahre zurück­liegt, die höchs­ten Erwar­tun­gen und ich wurde nicht enttäuscht. Das neue Album bietet erneut eine furiose Achter­bahn­fahrt der Gefühle. Wil Wagner wird von „seiner“ Band durch das Album gehetzt; man könnte es auch anders­rum sehen. Ich bin ein schlech­ter Musik­kri­ti­ker und misera­bel im Beschrei­ben von Musik. Deshalb kann ich nur feststel­len, das ich von diesem Album ebenso geflasht bin, wie ich es vom Vorgän­ger war. Hoch-emotionaler Punkrock auf einem hervor­ra­gen­den spiel­tech­ni­schen Niveau, berüh­rend, mitrei­ßend und aufpeit­schend. Schön, daß es sowas heute überhaupt noch gibt.

Kleiner Wermuts­trop­fen: Ich konnte mich wieder nicht zurück­hal­ten und habe insge­samt drei verschie­dene Pressun­gen gekauft. Zum einen die deutsche Deluxe-Ausgabe auf Uncle M Music (limitiert auf 100 Exemplare, mit wunder­schö­nem einge­kleb­tem 16-seitigen Booklet im Vollfor­mat), die auf 150 Exemplare limitierte Pink Splat­ter UK-Version auf Specia­list Subject Records und die austra­li­sche Pressung auf Poison City Records (exklu­sive Farbe, 400 Exemplare). Alle Platten sehen toll aus und sind super aufge­macht, doch jetzt kommt das große ABER: Sie klingen scheiße und sind minder­wer­tig gepresst. Es ist ja grund­sätz­lich ein Problem, das die heutige Ferti­gungs­qua­li­tät mit der Massen­pro­duk­tion der 70er und 80er Jahre längst nicht mehr mithal­ten kann; aber was in diesem Fall abgelie­fert wurde, ist wirklich besorg­nis­er­re­gend: Alle Pressung sind „off-centre“ (also nicht exakt mittig gelocht), die Platten haben einen mehr oder weniger starken Höhen­schlag und allge­mein herrscht ein hohes Niveau an Rauschen und Neben­ge­räu­schen. Das hab ich so krass noch nicht erlebt und sollte für die Zukunft keine Schule machen. Ich bin kein audio­phi­ler Voodoo­on­kel, aber was in diesem Falle an Quali­tät abgelie­fert wurde, ist wirklich unter­ir­disch. Und sehr schade. 🙁

Nichts­des­to­trotz: Ein großar­ti­ges Album, das berührt wie nur wenig heutzu­tage. Toll, daß Punkrock im Jahr 2017 noch so begeis­tern kann.

Ein sehr schönes und inter­es­san­tes Track-By-Track-Interview gibt’s bei Uproxx..


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Musik

More scared of you than you are of me

Kein Album wird von mir sehnsüch­ti­ger erwar­tet, als das neue Werk der The Smith Street Band. Seit Mitter­nacht gibt’s neue Infos dazu: Die Platte wird More scared of you than you are of me heißen und erscheint am 7. April. Das Album erscheint erstmals auf dem bandei­ge­nem Label Poolhouse Records. Außer­dem gibt es wieder Varian­ten von Uncle M, Specia­list Subject Records und SideO­ne­Dummy. Die auf 100 Exemplare limitierte Deluxe-LP auf letzt­ge­nann­tem Label ist schon ausver­kauft, bei Uncle M für Europa dürfte das ähnlich schnell gehen. Also ranhal­ten. Einen ersten Eindruck vom Album gibt’s hier:


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Musik

Death to the Lads!

Ein wunder­schö­nes neues Video meiner Lieblings­aus­tra­lier The Smith Street Band. Die Haupt­dar­stel­le­rin­nen sind die Mütter der Bandmit­glie­der. Famose Idee, wie ich finde. Das neue Album kommt Anfang 2017 und zwar auf dem frisch gegrün­de­ten bandei­ge­nen Label namens Pool House Records. Außer­dem gibt’s wieder konti­nen­tale Ausga­ben auf SideO­ne­Dummy Records (US), Specia­list Subject Records (UK) and Uncle M (EUR). Das wird also wieder ein teures Frühjahr, wenn man alle Pressun­gen im Regal haben möchte… 😉


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Kraut und Rüben Musik

Surrender

Die letzten Tage des Jahres mit einem der Hits des Jahres meines Album des Jahres: The Smith Street Band betre­ten unsere kleine Showbühne mit ihrer schmis­si­gen Volks­weise namens Surren­der. Was die letzten Tage und das abgelau­fene Jahr angeht: Mir reicht’s. Ich bin alle. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. Ich brauche eine Pause. Jeden Tag diese gottver­ma­le­deite Pende­lei von 120 km zur Arbeit und zurück… für nix. Oder für nicht allzu viel. Irgend­wie muß man den Tag ja rumbe­kom­men. Dazu dieses blöde Wetter. Immer Wind. Kein Tages­licht. Das bricht mich maximal an. Immer­hin konnte ich mich wieder aufraf­fen, mehr zu bloggen. Wobei bloggen angesichts der Dominanz von Facebook und Twitter ja praktisch schon anachro­nis­tisch ist. Gestern noch an der Speer­spitze der Postmo­derne; heute schon ein alter Zausel der die Werke und Wege der Jugend™ nicht mehr versteht. Oder verste­hen will. Ich neige dazu, den Überblick zu verlie­ren. Überall PEGIDA. Auch so’n Scheiß den keiner braucht. Wobei man den Dödels da unten aus dem Tal der Ahnungs­lo­sen trotz­dem unrecht tut, wenn man sie verdammt und ignoriert. Das wurde viel zu lange gemacht und jetzt hammwa den Salat. Die herrschende Klasse hat sich vom Volk entfernt und umgekehrt. Die subjek­tive Wahrneh­mung der Verhält­nisse hat mit der objek­ti­ven nichts mehr zu tun. Erst die Aluhut-Spacken von den Montags­de­mos, jetzt die Klein­geis­ter aus dem Südos­ten der Republik. Was kommt als nächs­tes, was bringt uns 2015? Wer weiß noch, wo der Stein der Weisen liegt? Und warum wird hier eigent­lich kein Gebäck gereicht?!


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