Christian Anders‘ schöne häßliche Frau

Huiiiiii, das ist heftig. Ich weiß gar nicht, wo ich anfan­gen soll. Kennt noch jemand Chris­tian Anders, das Schlager-Urgestein aus Öster­reich? Am bekann­tes­ten dürfte wohl sein Es fährt ein Zug nach Nirgendwo sein. Von seinen musika­li­schen Ergüs­sen abgese­hen, trat er in den letzten Jahren vor allem als Verschwö­rungs­heini, Impfgeg­ner und Esote­ri­ker in Erschei­nung.

Dieser Tage nun hat er einen Titel namens Schöne häßli­che Frau veröf­fent­licht. Neben dem stümper­haft zusam­men­ge­klöp­pel­ten Video überzeugt das Machwerk vor allem durch seinen Text. Eine Auffor­de­rung an alle Männer, möglichst häßli­che Frauen zu heira­ten. Denn die sorgen gut für euch, halten euch warm und waschen Wäsche. Ist das noch frauen­feind­lich oder schon menschen­ver­ach­tend? Was red‘ ich, hört doch einfach mal selbst rein…

Ich habe übrigens auch keine Ahnung, was das „50MBit“ im komplett inter­punk­ti­ons­lo­sen Titel des Videos zu suchen hat. Stümper!

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Fundsachen Kraut und Rüben Musik

Findlinge Deutscher Popmusik / The Green Dogs

Ich bin neulich durch „doofen Dunst“ (aka „beklopp­ten Zufall“) auf eine schöne Compi­la­tion gesto­ßen. Die CD namens vergrif­fen • verges­sen • verlo­ren – findlinge deutscher popmu­sik bietet 15 von Dirk Darmsta­ed­ter (The Jeremy Days, anyone?) kompi­lierte Perlen. Beson­ders hervor­zu­he­ben sind hier der allseits bekannte Kaplan Alfred Flury und Robert Hoffmann mit dem wunder­schö­nen Herbst­wind.

Bis dato völlig unbekannt waren mir The Green Dogs mit ihrem reich­lich merkwür­di­gen Gassen­hauer Wer hat meinen Hund gebis­sen. Dieses komplett sinnent­leerte Machwerk begeis­tert mit dem schönen Refrain: „Wer hat meinen Hund gebis­sen? Irgend­je­mand muß es wissen! I don’t know … I don’t know“. Muß man erstmal drauf kommen…

Zu den Green Dogs ließ sich nicht weiter im Netz finden. Auf Youtube aller­dings gibt es zwei weitere – ebenso vollstän­dig sinnent­leerte – Songs mit den Namen Macke Mack Meise und Kikeriki. Erste­res brumme ich nun schon den ganzen Tag vor mich hin; was die Verbin­dung „Macke Macke Meise“ und „Lohnar­beit“ irgend­wie erträg­li­cher macht. 😉 Die empfeh­lens­werte Compi­la­tion ist für kleines Geld z. B. bei Amazon zu finden.

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Musik

Der Sommertraum

Spitz­bua Markus – ein untrai­nier­ter blasser Hänfling mit Segel­oh­ren singt über sein Selbst­bild, das eingangs erwähn­ten Attri­bu­ten konträr gegen­über­steht. Dazu die üblichen Bewegun­gen und Gesten aus der Grabbel­kiste des Schla­ger­be­we­gungs­over­ac­ting; fertig ist der Sommer­hit.

Wer einen weite­ren Beleg braucht, dass der Knabe verrückt ist, der schaue sich dieses Video an.

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Fundsachen Kraut und Rüben Musik

The Sunscheins: Vollzugsmeldung

Unter sagen­haf­ten bis anstren­gen­den Umstän­den ist es mir gelun­gen, meine Disko­gra­phie der The Sunscheins zu vervoll­stän­di­gen. Wer die beiden Schla­ger­bar­den noch nicht kennt – ich habe sie hier schon desöf­te­ren empfoh­len.

Zum Abschluß der großar­ti­gen Reihe über eine ebenso hüstel großar­tige Band hier noch mal die größten Hits der beiden Schun­kel­schrau­ber am laufen­den Band.

Das sollte reichen, oder?!


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The Sunscheins

Eine weitere Perle aus dem Tiefen des musika­lisch abgrün­di­gen Ozeans: The Sunscheins aus Alten­städt in Nordhes­sen. Ich hatte die beiden Herren Wilfried und Thomas Grede schon einmal erwähnt. Entdeckt habe ich die beiden Spaßvö­gel genau wie Tante Emma auf radio­eins, wo das legen­däre Feature über die Band inkl. einem telefo­ni­schen Inter­view immer noch online zu finden ist. Unbedingt mal reinhö­ren!

Mittler­weile ist es mir gelun­gen, 3 CDs der Band aufzu­trei­ben. Dennoch weist meine Disko­gra­phie große Lücken auf. Wer also Tonträ­ger der beiden loswer­den will, die nicht „Eine Insel in der Südsee“, „Hunnertpro­zen­tich!“ oder „Marion“ (Maxi-CD) heißen, der kann sich sehr gern bei mir melden.

Zur Geschichte der Band hält diese Website aus Alten­städt einige Infos bereit. Was mich an der Band faszi­niert, ist die naive und gutgläu­bige Heran­ge­hens­weise an Musik. Sehr gut in diesem Video zu beobach­ten. Die beiden Heiopeis sind mit Herzblut bei der Sache und stecken offen­bar eine Menge Zeit und Energie in ihre Musik. Das dabei Schla­ger mit ordent­lich Schräg­lage, schiefe Gesänge und über jede Tonlei­ter taumelnde Noten­fol­gen heraus­kom­men, scheint sie offen­sicht­lich wenig zu stören. Vom Fanta­sie­eng­lisch („An Angel“, „Living Next Door To Alice“) will ich dabei erst gar nicht reden…

Große Unter­hal­tung für alle Freunde der Trash­per­len!

Ich habe ein bißchen was auf Youtube hochge­la­den, da Aufnah­men der Sunscheins mittler­weile doch recht rar sind. Hier einer meiner Lieblinge: Santo Domingo, bzw. Sandro Domingo, wie Wilfried so schön singt… 😀


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