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Kraut und Rüben

Hallo Welt!

Guten Tach da draußen,

nachdem meine Renovie­rungs­ar­bei­ten nahezu vollstän­dig abgeschlos­sen sind, melde ich mich kurz zurück in der virtu­el­len Welt des Wahnsinns. Die restli­chen Urlaubs­tage schreien förmlich danach, mit gepfleg­tem Müßigang verbracht zu werden. Zu diesem Zwecke habe ich mich mit Perlen der Filmkunst einge­deckt, und kann bereits jetzt feststel­len, daß Die Frau, die im Wald verschwand ein sehr guter Film ist. Das Baby mit dem Goldzahn hinge­gen ist ziemlich bescheu­ert, genau deshalb aber sehr sehr unter­halt­sam. Das gilt ganz beson­ders für die herrlich beklopp­ten Dialoge. :mrgreen: Für den restli­chen Abend steht Spuk im Hochhaus an, daß glück­li­cher­weise ENDLICH ebenso wie der verwandte Spuk unterm Riesen­rad auf DVD erschie­nen ist.

Ich verbleibe bis bald mit den besten Grüßen! Und denkt immer dran: „Wo die Tannen düster rauschen, und dem Wande­rer stockt der Schritt, steht ein Wirts­haus und drin hausen, August und Jette Deibel­schmidt.“ Huuuuuuuuuuuuuh!



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Musik

TV-Tipp: Element Of Crime live

Liebe nordost­deut­sche Nostal­gi­ker,

heute abend ab 0.00 Uhr dürfen die Bremer Mannen von Element Of Crime live im RBB und im NDR/RB-Fernsehen bestaunt werden. Im Radio Bremen-Funkhaus an der Weser spielt die Band in intimem Rahmen Songs aus ihrem neuen Album und Sänger Sven Regener blickt zurück auf die 25-jährige Geschichte der Band.

Alle Infos inkl. Schnupper-Video gibt es auf der Homepage von Radio Bremen.

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Kraut und Rüben Musik

Mutmaßlich sehenswert: Einstürzende Neubauten – „Elektrokohle (Von wegen)“

Am 21. Dezem­ber 1989 gaben die Einstür­zen­den Neubau­ten ihr erstes Konzert in der DDR. Regis­seur Uli Schuep­pel drehte mit seinem Film Elektro­kohle (Von wegen) keine Musik- sondern eine Wende-Doku, die versucht, die Stimmung in der unter­ge­hen­den DDR wider­zu­spie­geln.

Eigent­lich passten die Neubau­ten nicht in die spießige DDR und nur alle, die mehr wollten, als brav in Schablo­nen zu leben, sammel­ten sie auf Tapes. Aber da dann die Wende wieder extrem cool und postmo­dern war, weil jedes DDR-Anrüchige zu einem Symbol des Unter­gangs wurde – passte es irgend­wie auch, dass die Punk- und Post-Industrial-Band mit ihrer Zerstö­rungs­wut im Wilhelm-Pieck-Saal des VEB Elektro­kohle Berlin-Lichtenberg spielte. (Quelle)

Kino.de

Danke an Jule für den freund­li­chen Hinweis.

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Kraut und Rüben

TV-Tipp: Heimatkunde

Heute, 23.20 Uhr, rbb-Fernsehen: Heimat­kunde. Gute Unter­hal­tung.

http://www.heimatkunde-der-film.de/


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Kraut und Rüben

TV-Tipp: Winter adé

TextAm morgi­gen Donners­tag um 23.35 Uhr läuft im rbb-Fernsehen die DEFA-Produktion „Winter adè“ (1988) von Helke Missel­witz, ein wunder­ba­rer Dokumen­tar­film, der Frauen verschie­de­nen Alters und unter­schied­li­cher sozia­ler Prägung in der ehema­li­gen DDR porträ­tiert.

Eine Reise von Nord nach Süd im letzten Jahr der DDR, die schon vom Wunsch nach Verän­de­rung gezeich­net scheint. Helke Missel­witz beobach­tet Punkmäd­chen, Arbei­te­rin­nen, Intel­lek­tu­elle – Frauen, wie sie unter­schied­li­cher nicht sein könnten.

Die berühmte Dokumen­tar­film­re­gis­seu­rin lässt sie von ihren Hoffun­gen und Enttäu­schun­gen im real existie­ren­den“ Sozia­lis­mus erzäh­len. Gegen­sei­tige Sympa­thie erfüllt jede ihrer Begeg­nun­gen mit den starken und selbst­be­wuss­ten Frauen, die mit Souve­rä­ni­tät Fragwür­dig­kei­ten ihres Lebens benen­nen, aber auch mit denen, die sich schwe­rer in der Welt zurecht­fin­den und mit denen, die hart arbei­ten und sich mühsam durchs Leben schla­gen. Heiter­keit durch­zieht den Film, Nähe und Wärme. Es bleibt die Hoffnung auf eine mensch­li­chere Zukunft.

Der Film wurde auf dem 31. Leipzi­ger Dokumen­tar­film­fes­ti­val 1988 mit der „Silber­nen Taube“ ausge­zeich­net. Im DDR-Fernsehen wurde er dann aber trotz seines großen Erfolgs nicht ausge­strahlt. Das rbb-Fernsehen zeigt ihn anläss­lich des „52. Inter­na­tio­na­len Leipzi­ger Festi­vals für Dokumentar- und Anima­ti­ons­filme“. (Quelle)

Eine der besten DDR-­Dokus: sensi­bel, humor­voll und nah am Leben.

Winter adé
Deutsche Demokra­ti­sche Republik, 1988, 115 min

Regie: Helke Missel­witz

rbb-Fernsehen
29. Oktober 2009, 23.35 Uhr

Foto: ARD

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Kraut und Rüben

Famoses Zartgemüse

Daß TV-Werbung zu 98,7% filmi­scher Sonder­müll ist, habe ich durch enorm reprä­sen­ta­tive Studien zum Thema mehr als einmal nachge­wie­sen. Die Neuauf­lage der Bonduelle-Werbung hinge­gen, ruft Begeis­te­rung und die Erinne­rung an den Original-Spot hervor. Kennt den noch jemand?



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Kraut und Rüben

24h Berlin

Zusam­men­fas­sung für Eilige: „24h Berlin“ läuft morgen ab 6.00 Uhr bis Sonntag­früh 6.00 Uhr zeitgleich auf arte und dem rbb. Das Fernseh-Experiment porträ­tiert den Tages­ab­lauf promi­nen­ter und nicht-prominenter Berli­ner. Das ganze quasi in Echtzeit, 24 Stunden lang. Das scheint mir ein inter­es­san­tes Experi­ment zu sein und deshalb werde ich bestimmt mal reinschauen. Weiter­füh­rende Infos gibt’s hier oder in der nun folgen­den

bb_berlinLangfas­sung: ARTE und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) präsen­tie­ren am 5. Septem­ber 2009 ein Fernseh­pro­gramm der beson­de­ren Art: Die Dokumen­ta­tion „24h Berlin – Ein Tag im Leben.“ Von Samstag Morgen 6.00 Uhr bis Sonntag früh 6.00 Uhr läuft auf beiden Sendern 24 Stunden lang nonstop das filmi­sche Porträt der Metro­pole Berlin. 12 Monate sorgfäl­ti­ges Recher­chie­ren gingen diesem einzig­ar­ti­gen Projekt voraus. 80 Drehteams wurden zusam­men­ge­stellt, namhafte Regis­seure wie Rosa von Praun­heim, Romuald Karma­kar, Volker Koepp und Andres Veiel, aber auch talen­tierte Newco­mer wie Hanna Doose, Sebas­tian Heidin­ger und Ana Felicia Scutel­nicu konnten für die Mitar­beit gewon­nen werden.

Auf den Tag genau ein Jahr vor der Ausstrah­lung, am 5. Septem­ber 2008, waren sie für 24 Stunden in Berlin unter­wegs, um Menschen, Kultu­ren, Stadt­an­sich­ten, Milieus zu filmen. Mit der Kamera beglei­te­ten sie Promi­nente wie Berlins Regie­ren­den Bürger­meis­ter Klaus Wowereit, BILD-Chefredakteur Kai Diekmann und den Dirigen­ten Daniel Baren­boim, aber auch viele unbekannte Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Stadt: eine Rentne­rin aus Schöne­berg, eine arbeits­lose Frau aus Weißen­see, einen franzö­si­schen Korre­spon­den­ten in Mitte, einen Obdach­lo­sen, eine Dichte­rin, einen Müllwer­ker, eine Schüle­rin…

Gedreht wurde bei der Arbeit und zu Hause, im Kanzler­amt und im Knast, an der Curry­wurst­bude und in der Staats­oper. Neben den profes­sio­nel­len Filmleu­ten betei­lig­ten sich auch Berli­ne­rin­nen und Berli­ner sowie Berlin-Besucher an dem Projekt: An den 12 Talkpoints, die am Drehtag an verschie­de­nen Stellen der Stadt aufge­stellt waren, konnten sie beschrei­ben, was sie an der Stadt Berlin faszi­niert, wie sie leben, was sie bewegt. Die Inter­net­seite www.24hberlin.tv, die das Projekt beglei­tet, bot die Möglich­keit, selbst gedrehte Berlin-Filme hoch zu laden. Das Material floss in die Dokumen­ta­tion mit ein.

Die Idee zu diesem 2,8 Millio­nen Euro teuren Projekt hatten Regis­seur Volker Heise und Produ­zent Thomas Kufus von zero one film. Mit den öffentlich-rechtlichen Koope­ra­ti­ons­part­nern Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und ARTE setzten sie ihre Idee um. rbb-Intendantin Dagmar Reim: „24 Stunden lang werden wir die Norma­li­tät dieser Stadt erleben. Wer die Norma­li­tät Berlins zeigen will, muss verrückt sein! Sonst geht es gar nicht. Und ich bin froh darüber, dass so viele Verrückte dieses Projekt unter­stüt­zen. Der rbb wirft sein regulä­res Programm für einen ganzen Tag über den Haufen, um Platz zu machen für 24h Berlin.“ ARTE-Präsident Gottfried Langen­stein: „Einen ganzen Tag in der Gegen­wart dieser Stadt mitten in Europa festzu­hal­ten, einzu­tau­chen in die Lebens­wirk­lich­keit der Menschen vor Ort und das Ergeb­nis 24 Stunden ohne Unter­bre­chung nach Europa und weit über dessen Grenzen hinaus zu senden, ist daher für ARTE als deutsch-französischem Kultur­sen­der eine ganz beson­dere Heraus­for­de­rung.“ Produ­zent Thomas Kufus: „Mit innova­ti­ven Forma­ten und neuen Formen versucht zero one film immer wieder die Grenzen des Fernse­hens auszu­wei­ten und Neuland zu betre­ten. Eine völlig neue Erfah­rung bei 24h Berlin war die hohe Arbeits­tei­lung. (Aus der offizi­el­len Presse­mit­tei­lung)

Weiter­füh­rende Infos gibt’s auf der Website des Projek­tes.

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Kraut und Rüben

TV-Tipp: Sag mir, wo die Schönen sind

Heute im MDR-Fernsehen, 23.15 Uhr:

Sag mir, wo die Schönen sind

Die Miss-Leipzig-Wahl 1989

Ein Film von Gunther Scholz. Neun Frauen erzäh­len aus ihrem Leben. Sie alle hatten 1989 am Wettbe­werb „Miss Leipzig“ teilge­nom­men und waren im Umfeld dieser Veran­stal­tung von dem Fotogra­fen Gerhard Gäbler fotogra­fiert und inter­viewt worden. 18 Jahre später hat Filme­ma­cher Gunther Scholz die Frauen wieder besucht. Sein Dokumen­tar­film ist das Porträt einer Gruppe junger Frauen, deren damali­ger Lebens­mit­tel­punkt Leipzig war. 1989 versuch­ten sie einen Schritt ins Rampen­licht. Was sich seitdem für sie verän­dert hat, beschreibt dieser Film. (mdr)

Im Mai 1989, wenige Monate vor dem Unter­gang der DDR, fand in Leipzig eine Misswahl statt. Ein junger Fotograf porträ­tierte damals 20 Kandi­da­tin­nen und befragte sie mit dem Kasset­ten­re­cor­der. Wir haben sie gesucht und neun von ihnen in diesem Film porträ­tiert: sie leben heute in der Schweiz, in Dubai oder noch immer in Leipzig. Ein Film über junge Frauen, die noch in der DDR großge­wor­den sind…

Quelle (Text und Foto) und weitere Infos hier!

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