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Unterwegs

Wir sind am Wochen­ende einmal rund um den Arend­see gelau­fen. Die Strecke ist knapp über 10 km lang und lässt sich sehr gut bewäl­ti­gen, da es zu 99% auf befes­tig­ten Wegen voran­geht.

Ziemlich genau nach der Hälfte des Weges trifft man auf die Fische­rei Kagel, wo sich der geneigte Wande­rer mit lecke­ren Fisch­bröt­chen in diver­sen Varian­ten versor­gen kann.

Sehens­wer­tes auf dem Rundweg: Das „gustaf-nagel-areal“ mit wissens- bis staunens­wer­ten Fakten über gustaf nagel, den Wander­pre­di­ger, Natur­men­schen und selbst­er­nann­ten „Lebens- und Schreib­re­for­mer“. Heute würde man ihn wohl in die Esoterik-, Reichsbürger-, Spinner­ecke stellen; die Fakten über sein Leben sind aller­dings fern jeder Einord­nung hoch inter­es­sant.

Ansons­ten gibt es noch das Benedik­ti­ne­rin­nen­klos­ter St. Marien, das Strand­bad und natür­lich jede Menge guter alter Natur zu gucken. Das Wasser des Sees ist übrigens erstaun­lich klar und beher­bergt jede Menge Maränen, die man wie oben erwähnt, auch verspei­sen kann.

Erstaun­lich auf dem Weg in die Altmark ist die Tatsa­che, das es in jedem Dorf mindes­tens zwei verfal­lene, verlas­sene oder vom Einsturz bedrohte Häuser gibt. Die Abwan­de­rung aus den ohnehin dünnbe­sie­del­ten Gegen­den des Ostens ist also keine Legende. Außer­dem erstaun­lich ist die misera­ble Netzab­de­ckung was das mobile Inter­net angeht…

Nachfol­gend einige bildli­che Eindrü­cke.



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… ist eines von den schwie­ri­gen Bundes­län­dern, denn es kennt ja niemand außer­halb von Thürin­gen. Wir weilten kürzlich in Thürin­gen, schos­sen reich­lich Fotos und präsen­tie­ren hier trotz­dem nur zwei davon. Thürin­gen ist immer eine Reise wert, schön anzuschauen, nicht zu weit entfernt und reich an Attrak­tio­nen und Veran­stal­tungs­an­ge­bo­ten (neudeutsch: Ihwennts). Wenn ihr mal Zeit habt, fahrt nach Thürin­gen.


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Meine Blumen­kü­bel sind keine Türstop­per. Keine Blumen­kü­bel = keine schönen Blumen am Eingang!!! Schreibt euch das hinter die Ohren, ihr Rotzlöf­fel!

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Tag der Arbeit, Tag des Ausflugs. Wie es sich für hart arbei­tende Prole­ta­rier gehört, haben wir den gestri­gen 1. Mai zu einem Ausflug in den Harz genutzt. Genauer gesagt zu einem Ausflug an die Teufels­mauer zwischen Wedders­le­ben und Neinstedt. Es gibt viel zu gucken im Ha-Ha-Harznordrand und viel zu laufen; wir waren knapp 3 Stunden zu Fuß unter­wegs. Der Marsch ist empfeh­lens­wert, eine sehr schöne Landschaft mit herrli­chen Ausbli­cken und guter Luft. Einzig die am Parkplatz gelegene Gulasch­ka­none schließt mit 15.00 Uhr deutlich zu früh; wir hatten einen Bären­hun­ger und wurden auf der Rückfahrt vom legen­dary Imbiss an der B 81 in Halber­stadt geret­tet. Zu lernen gab es jede Menge, am meisten hat die Zweifel­hafte Fetthenne mein Herz erfreut, Bilder in der Galerie. Außer­dem wollten wir noch Ajak Nostal­gie besuchen, aber dort war feier­tags geschlos­sen. Kollege Daniel gab den Tipp, dort mal nach Schall­plat­ten zu schauen, vielleicht klappt es ja ein anderes Mal… In Thale waren wir auch noch kurz, aber nur sehr kurz, denn dort wird viel gehupt, rüde gefah­ren und enorm überlau­fen gefloh­markt. Glück Auf, Wanders­frauen und Wanders­män­ner und immer eine schöne Weise auf den Lippen!

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Wir waren gestern im Elm unter­wegs und mußten feststel­len, daß Friede­rike und Xavier ganze Arbeit geleis­tet haben. Wir haben selten soviele umgestürzte Bäume gesehen. Der Elm ist übrigens eine schöne Gegend, es gibt den größten Buchen­wald Norddeutsch­lands, frische Luft und gute Aussicht.

Unter­wegs stolper­ten wir über eine große Ansamm­lung von riesi­gen Satel­li­ten­schüs­seln, und fühlten uns gleich wie Mulder und Scully kurz vor der Entde­ckung eines großen Geheim­nis­ses. So geheim ist es aber dann doch nicht mehr, denn die früher als Gebäude der „Bundes­stelle für Fernmel­de­sta­tis­tik“ getarnte Anlage des Bundes­nach­rich­ten­diens­tes wurde 2014 im Rahmen einer „Trans­pa­renz­of­fen­sive“ vom BND selbst als Abhör­sta­tion enttarnt. Wikipe­dia weiß dazu:

„Der Bundes­nach­rich­ten­dienst (BND) betreibt in Schönin­gen gegen­über dem Golfplatz am Waldrand eine große Abhör­an­lage, mehrere große Satel­li­ten­spie­gel sind gut sicht­bar. Getarnt war die Anlage als „Bundes­stelle für Fernmel­de­sta­tis­tik“, einem Fanta­sie­na­men. Seit dem Bekannt­wer­den des NSA-Skandals durch Edward Snowden war die Anlage in die öffent­li­che Diskus­sion geraten. Seit dem 6. Juni 2014 bekennt sich der BND notge­drun­gen zu seinen Abhör­sta­tio­nen. Die Anlage heißt jetzt offizi­ell „BND-Station“ und erhielt ein Behör­den­schild, so wie vier weitere Abhör­an­la­gen in Bayern (Bad Aibling, Gablin­gen, Stock­dorf, Söcking) und eine in Baden-Württemberg (Rhein­hau­sen (Breis­gau)), die sich damit offizi­ell als Teil des Geheim­diens­tes darstel­len. Anfang 2015 betrat erstmals die Presse die Dienst­stelle des BND in Schönin­gen.“

Es war recht inter­es­sant, so eine Anlage mal aus der Nähe zu sehen. Man kann bis zum Zaun spazie­ren und sich alles anschauen. Zweifel­los wird man dabei gefilmt, unsere Smart­pho­nes waren auch online, so dass wir nun sicher einen Eintrag mehr in der gehei­men Liste der Staats­feinde haben… 😉 Nachfol­gend einige Bilder.



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Die Damen und Herren von Rattten­gold besuchen Magde­burg und spielen am 18. April im Hot Alte Bude. Den Support machen Peppone. Plakat und Ticket sind gerade fertig gewor­den; die Tickets gibt es dann im VVK auch bei mir… 😉

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Ich zitiere aus dem herrlich wirren Presse­info: „Oscaret­ten, Bambi­no­ten, Kontrol­len, Preise, Podeste? 120 Jahre Punk. 120 Jahre unterm Eis, 120 Jahre getaucht und nichts gefun­den – gesucht -aber niemals in der Nähe von was brauch­ba­ren – Punk verra­ten und verkauft …. die sind draußen aber wer bekommt das graue helle Licht? Alle 12 Plane­ten plus Milch­straße mit Zubrin­gern wollen es auch wissen .. Wer ist die belieb­teste Punkband der letzten 120 Jahre? Es wurde gewählt. Alle Länder in Worten. Alle haben ihre Stimmen abgege­ben, die jetzt ausge­zählt wurden. Das Ergeb­nis ist unver­mu­tet wie ein Nashorn das Eier legt. Aus den Märchen­wäl­dern der Nullin­dus­trie, den Traum­werf­ten im Unter­holz des gehobe­nen Geschma­ckes, kommt der Sieger aus ja aus welchen Wald genau.….….? Hamburg .…ja das ist groß sagen viele, aber wo und vor allem wer ist die belieb­teste Punkband aus dem Plane­ten­sys­tem? Es ist Rattten­gold! „Wer“, fragt der Bürger­meis­ter vom Mars, „ist Rattten­gold?“ „Wer ist der Bürger­meis­ter vom Mars?“ fragt Rattten­gold. Freut euch, nach Asien, Afrika und Osteu­ropa jetzt hier in der BRD. Ja ja Glück gehabt. Werdet Zeitzeu­gen, küsst einen Baum und bekommt Flügel aus Hirse, tanzt Ecken in die Kreise im ungech­lor­ten Quatsch. So wird das nichts! Sondern geht einfach in die Märchen­show von Rattten­gold, träumt weiter vom beheiz­ten Leben, dass es in diesem Märchen niemals gibt. Rattten­gold wird hier und dort von den Sibiri­schen Falten beeglei­tet.

Also, Rattten­gold mit drei „T“ ? Rattten­gold sind ziemlich genau genom­men Oma Hans, Angeschis­sen, Dackel­blut, Kommando Sonne-Nmlich und Blumen am Arsch der Hölle. Also, die Rachut Bands… Also, allen voran Jens Rachut und Andreas Ness die o.g. Bands gegrün­det und jeweils kurz vorm Gipfel des Massen­taug­li­chen wieder aufge­löst haben. Einge­packt hat man sich dann noch Armin Nagel der u.a., bei Oma Hans trommelte und Wieland Krämer, den Dackel­blut Bassis­ten.
Punk (was für ein Wort !?) ohne Deutsch­tü­me­lei, ohne stump­fes Losge­bret­ter. Ein „leich­ter“ Wipers-Einfluß an der Gitarre. Wer will, der hört Leather­face oder die Hot Snakes heraus – mit denen man schein­bar verschwä­gert sind. Die Texte machen mindes­tens 180 von den 220 Volt aus, die benötigt werden um all die anderen Platten der sog. Rachut Bands abspie­len zu können. Weil: Jens Rachut schreibt die Texte ! Und das vielleicht obskur – letzt­end­lich aber ziemlich auf den Punkt gebracht (egal auf welchen), ohne den Chefkoch raushän­gen zu lassen. Ungläu­bi­ges Kopfschüt­teln wird schnell erstar­ren um erst mal trocken zu schlu­cken. Und zack, da hat es einen kalt erwischt. Da haut Dir wieder einiges um die Ohren: Nicht nur lusti­ges sondern auch bitte­res, böses, zweifeln­des. Illusio­nen kommen da erst gar nicht in Sicht. Und wenn doch, dann aber richtig!“

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