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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Die vergessenen Orte der Arbeit

Verfal­lene Fabrik­hal­len, leere Produk­ti­ons­stät­ten: Die Volks­ei­ge­nen Betriebe waren für viele Ostdeut­sche die letzte Konstante in der DDR. Manche Fabri­ken stehen noch und verfal­len. Der Fotograf Maix Maier hat die Ruinen besucht und nach dem Moment gesucht, in dem der Ort seine Geschichte preis­gibt und vom Leben und Arbei­ten jener Zeit berich­ten. (Text: Zeit Online)

Aus seiner Arbeit ist ein Bildband entstan­den, der auf ungewöhn­li­che Weise Geschichte erzählt. „Die verges­se­nen Orte der Arbeit“ ist im Mittel­deut­schen Verlag erschie­nen. Hier eine kleine Auswahl, ein paar mehr Bilder gibt’s bei Zeit Online.


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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Lost Places: Magdeburg

Demnächst im Buchla­den eures Vertrau­ens: Lost Places Magde­burg. Der Fotoband von Marc Mielz­ar­je­wicz fängt das archi­tek­to­ni­sche Siech­tum einst imposan­ter Bauwerke ein und dokumen­tiert – nach seinen bereits drei erschie­ne­nen Bänden Halle, Leipzig und Beelitz-Heilstätten – erneut den langsa­men Abschied von Indus­tria­li­sie­rungs­bau­ten – dieses Mal in Magde­burg. Dabei spielt er in gewohn­ter Manier geschickt mit Licht, Schat­ten und Formen.

Mehr Fotos von Herrn Mielz­ar­je­wicz gibt es auf seiner Website. Sehens­wert!

Das Copyright für alle Fotos liegt bei Marc Mielz­ar­je­wicz.

Lost Places Magde­burg
Spuren der Zeit
Bildband
Mit Textbei­trä­gen von Sabine Ullrich
deutsch/englisch

ISBN 978−3−89812−826−1
Preis: 19,90 €

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San Zhi

Heute in unserer kleinen Serie der Geister­städte: San Zhi in Taiwan. Die futuris­ti­sche Stadt im Norden des Landes wurde in den 80ern ursprüng­lich als Luxus­er­ho­lungs­ort für die Reichen konzi­piert. Aller­dings wurde die Anlage nie fertig­ge­stellt; nach zahlrei­chen Unfäl­len während der abenteu­er­li­chen Konstruk­tion und der einset­zen­den Energie­krise wurde der Bau gestoppt. Fehlen­des Geld und fehlende Bereit­schaft, das ambitio­nierte Projekt durch­zu­zie­hen, führten dann zum endgül­ti­gen Abbruch der Arbei­ten. Heute stehen noch die Häuser, die etwas Alien­haf­tes an sich haben, in der Landschaft, und man sagt, die Geister der toten Bauar­bei­ter strei­fen durch die Gebäude.
Die Regie­rung versuchte, sich in der Folge von dem Flop zu distan­zie­ren und die merkwür­di­gen Vorfälle und Unfälle zu verschlei­ern. Und dank der Legende der toten Bauar­bei­ter wird das Gebiet wohl auch in Zukunft nicht neu bebaut werden.







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