Sam Esty Rayner

Ein hastig in Photo­shop zusam­men­ge­klopp­ter grafi­scher Rant gegen Sam Esty Rayner. Das ist Morris­seys Neffe und als solcher zeich­net er für die Platten­art­works der jüngs­ten Vergan­gen­heit verant­wort­lich. Seine grafi­sche „Arbeit“ bewegt sich auf einem Niveau irgendwo zwischen Vorschule und Kuhstall. Vergli­chen mit den frühe­ren ikoni­schen grafi­schen Arbeit für Morrissey-Platten ein absolu­tes Trauer­spiel.

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Kraut und Rüben

Near Mint

Mein Abo des MINT-Magazins habe ich gekün­digt, unter anderem, weil mir der fortwäh­rende Kult um das „schwarze Gold“ einfach nur noch auf den Sack geht. Das auszu­füh­ren, fehlt mir heute die Lust.

In der aktuel­len Ausgabe gibt es dennoch einen lesens­wer­ten Artikel über die Schall­plat­ten­freunde Schwar­zen­damm. Die treffen sich bei Leber­wurscht­bröt­chen und Bier und hören Musik von Schall­plat­ten. Gottsei­dank haben die Jungs keine Homepage, nur diesen Artikel hier hab ich im Netz gefun­den.

Außer­dem ist mir die ganzsei­tige Anzeige für eine Beatles-Wanduhr für sport­li­che 169,80 € aufge­fal­len. Ich frug mich, wer sowas zu so einem absur­den Preis kauft; und warum die Ferti­gungs­dauer „auf 295 Arbeits­tage limitiert“ ist. Mal angenom­men, die chine­si­sche Plastik­fa­brik schafft 100 Uhren täglich, wären das dann 29.500 formschöne Beatles-Wanduhren. Nun ja, wer’s braucht…

Ansons­ten gibt’s die üblichen Platten­kri­ti­ken, ein Titel­thema „Vinyl auf dem Land“ und diverse Produkt­vor­stel­lun­gen.

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Kraut und Rüben Musik

Record Store Day 2019

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Oben meine Ausbeute des diesjäh­ri­gen Record Store Day im Bild. Genau, nur eine Morris­sey-Single, der Vollstän­dig­keit halber. Vor 10 Jahren hätte man ein derma­ßen – Entschul­di­gung! – beschis­se­nes Artwork nicht mal für eine Margarine-Verpackung verwen­det; heute geht sowas als Platten­co­ver durch. Ein extrem inter­po­lier­tes Bild, drei Zeilen Text dazu, fertig ist das Cover. Beim Klick auf das Bild öffnet sich eine größere Ansicht, die das extrem verpi­xelte Ungetüm verdeut­licht.

Ansons­ten hätten mich zum RSD noch Bingo Hand Job alias R.E.M. inter­es­siert, aber deren Liveal­bum aus dem Jahre 1991 war nur zu astro­no­mi­schen Preisen zu haben. Außer­dem enthält ein Großteil der europäi­schen Auflage offen­bar jeweils 2 x die erste oder die zweite Platte des Doppel­al­bums. Somit sind viele Hörer – nochmal Entschul­di­gung! – angeschis­sen, auch wenn man sich wohl etwas offizi­el­les für den Umtausch überlegt hat…

Für mich hat sich der RSD eigent­lich schon länger erledigt, außer­dem bin ich des Kultes um das schöne Wienühl („Es heißt Schall­platte, Du Honk!“) müde und überdrüs­sig. It’s the music that matters. Not the medium.


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Musik

Soundqualität von Lathe Cuts

Die Lathe Cuts der The Smith Street Band sind aus dem fernen Amerika einge­trof­fen, ich hatte an dieser Stelle darüber berich­tet. Mit dem Zoll ging alles gut, der Verkäu­fer hatte die Sendung korrekt dekla­riert und somit fiel keine Umsatz­ein­fuhr­steuer an.

Entge­gen der Verlaut­ba­run­gen auf der Website von Little Elephant kommen die Cuts jetzt offen­sicht­lich nicht mehr im siebbe­druck­ten Pappco­ver, sondern in einer regulä­ren, 4‑farbig bedruck­ten Offset­hülle.

Ich war ja eher skeptisch was den Klang dieser geschnit­te­nen, nicht gepress­ten Schall­plat­ten angeht und ich sollte recht behal­ten: Die Platten klingen Scheiße. 😀 Ein Sound, wie hinter einem Dusch­vor­hang aufge­nom­men, wummernde Bässe, verzerrte Höhen und nicht vorhan­dene Mitten. Ich mußte gleich erstmal mein Equip­ment überprü­fen um eventu­elle Fehler auszu­schlie­ßen zu können. Erfolg­los. Es klingt, ist und bleibt: ???.

Somit bin ich also um eine Erfah­rung reicher (und um ein paar Euro ärmer): Ich werde keine Lathe Cuts mehr kaufen. Aller­dings würde mich inter­es­sie­ren, ob es grund­sätz­lich am Verfah­ren oder in meinem konkre­ten Fall vielleicht an der Ausfüh­rung liegt. Jeder Kommen­tar zum Thema „Sound­qua­li­tät von Lathe Cuts“ ist willkom­men!


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Kraut und Rüben Musik

Maladjusted! Maladjusted! Maladjusted!

Mein Schnap­per des Jahres: Morris­seys Malad­jus­ted für 29,– € im eBay Sofort-Kauf. In einem super guten Zustand. Jetzt fehlt mir nur noch die South­paw Grammar, aber die zu einem zivilen Kurs erste­hen zu können, gleicht der Quadra­tur des Kreises.

Am Freitag erscheint übrigens Low In High School in der Deluxe-Version. Ein Reissue nach nur einem Jahr – das riecht einer­seits mächtig nach Geschmäckle, ist anderer­seits aber wegen der Bonus­tracks (natür­lich!) vorbe­stellt.

Davon abgese­hen habe ich beschlos­sen, mir nur noch die kommen­den Platten meiner Lieblings­künst­ler – ’ne gute Hand voll – als physi­schen Tonträ­ger zuzule­gen, da mir die Samme­lei platz- und finanz­tech­nisch über den Kopf wächst. Von der Press­qua­li­tät und den Preisen heutzu­tage will ich erst gar nicht anfan­gen zu schrei­ben… vom elenden „Vinyl“-gequatsche schon gleich gar nicht. Es heißt Schall­platte, ihr verdamm­ten Hipster!

 

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Musik