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Kraut und Rüben Musik

Tante Emma
singt beim Kochen
(Jetzt wirklich!)

Tante Emma singt jetzt endlich auch bei mir beim Kochen. Die Jahre der Suche sind somit erfolg­reich zuende gegan­gen.

Auf Tante Emma aufmerk­sam gewor­den bin ich durch einen sehr hörens­wer­ten Beitrag auf radio­eins. Dann hatte ich die Platte jahre­lang meiner Suchliste hinzu­ge­fügt, sie tauchte aller­dings nie auf. Bis vor 2 Wochen, als sie in sagen­haft gutem Zustand für sensa­tio­nelle 7,49 € als Sofort-Kauf auf eBay stand. Noch schlaf­trun­ken schlug ich zu und berich­tete sofort allen anwesen­den Perso­nen (1) von dem von mir als sensa­tio­nell empfun­de­nen Ereig­nis. Einige Tage später traf Tante Emma ein und wurde in einer nachmit­täg­li­chen Hörses­sion von mir und meiner Gattin Gundula – welche übrigens auch ein großes Herz für Trash hat (Wobei mir völlig schlei­er­haft bleibt, wieso ihr die The Sunscheins Angst machen… :-D) – am Stück durch­ge­hört.

Ein Unter­fan­gen, das mir nach bereits 20 Minuten große körper­li­che Schmer­zen berei­tete: Ohren­blu­ten, ein Ziehen in den Zahnwur­zeln, Schwin­del­keit und tempo­rä­rer Kontroll­ver­lust. Aber lauscht selbst, unten sind zwei meiner Youtube-Uploads zu sehen.

Zu Tante Emma ließ sich übrigens gar nichts im Netz finden; keine Vorge­schichte, keine histo­ri­schen Tatsa­chen, kein gar nichts. Alles was ich weiß, entnahm ich dem oben verlink­ten Beitrag auf radio­eins.

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Kraut und Rüben Musik

Der Bungalow in Santa Nirgendwo

Neulich bei AJAK Nostal­gie in der 1‑Euro-Grabbelkiste: Ibrahim Bekiro­vić, besser bekannt als Ibo, mit seinem „Bunga­low in Santa Nirgendwo“. Eskapis­mus, Weltflucht und eine charmant verpackte Leckt-mich-doch-alle-am-Arsch-Attitüde, gegos­sen in luper­ei­nen Disco­fox. Vorge­tra­gen vom Schla­ger­bar­den aus der damali­gen Sozia­lis­ti­schen Födera­ti­ven Republik Jugosla­wien. Der Rest des Albums ist übrigens unerträg­lich. Der gute Ibo ist übrigens leider schon von uns gegan­gen, er starb am 18. Novem­ber 2000 bei einem Autoun­fall auf der Rückfahrt nach einem Auftritt in Öster­reich, als sein Wagen von einem LKW gerammt wurde. Möge er in Frieden und vor allem in seinem Bunga­low ruhen. In der 1‑Euro-Grabbelkiste war übrigens noch mehr zu finden, dazu schreibe ich vielleicht in den nächs­ten Tagen etwas… ein schönes Wochen­ende!


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Musik

Spanish Love Songs – Schmaltz

Seit länge­rer Zeit mal wieder ein Tipp aus unserer Musik­re­dak­tion: Spanish Love Songs legen mit Schmaltz ihr zweites Album vor. Wer auf emotio­na­len Punkrock à la The Smith Street Band steht, sollte zuschla­gen. Geboten werden mitrei­ßende Hymnen emotio­na­len Charak­ters mit sehr persön­li­chen Texten. Das Album war in zwei Versio­nen bei Uncle M erhält­lich, die 100er Auflage in Weiß/Rot ist aller­dings schon ausver­kauft. Musika­lisch top; und da ich in letzter Zeit verstärkt auf die Quali­tät der Schall­plat­ten achte, muß ich auch hier wieder sagen: Press­qua­li­tät so lala. Gepresst bei GZ Media, es gibt wieder die üblichen Störge­räu­sche, angedittschte Cover und halbzer­kor­kelte Textblät­ter. Das übliche eben, leider. Nichts­des­to­trotz sollten Fans von The Menzin­gers, Iron Chic, Modern Baseball, Tiny Moving Parts oder auch The Gaslight Anthem beden­ken­los zuschla­gen. Tolles Album mit 810 Börde­kar­tof­feln in der Wertung.

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Kraut und Rüben Musik

Meine Hand für mein Produkt: Vinyl-Pressqualität 2018

Das Schall­plat­ten­kau­fen macht dieser Tage keinen allzu großen Spaß mehr. Ich bin weit davon entfernt, ein audio­phi­ler Snob zu sein, aber was uns Musik­lieb­ha­bern mitun­ter angebo­ten wird, ist schon ein mittel­große Frech­heit.

Press­rück­stände auf den Platten, Schlie­ren, unsau­bere Ränder, „off-centre“-Pressungen oder Höhen­schläge schei­nen heutzu­tage eher die Regel als die Ausnahme zu sein.

Ich möchte nieman­dem ans Bein pieseln, aber insbe­son­dere R.A.N.D. Muzik aus Leipzig sind mir in dieser Hinsicht negativ aufge­fal­len. Im letzten Jahr schon hatte ich bei Die Art – XXX Live massive Höhen­schläge auf allen drei Platten festge­stellt. Dieses Jahr ging es bei den Boxhams­ters und Panik­raum munter weiter, siehe unten­ste­hende Videos. Meine Anfrage beim Major Label blieb dahin­ge­hend leider unbeant­wor­tet.

Höhen­schlag (Boxhams­ters – „Demut & Elite“ Reissue auf Major Label, gepresst bei R.A.N.D. Muzik Leipzig)

„Off centre“-Pressung mit Höhen­schlag. Ich hatte leider eine unruhige Hand, in echt sieht es noch schlim­mer aus. (Panik­raum – „Kopfkino“ auf Major Label, gepresst bei R.A.N.D. Muzik Leipzig)

Die neue Platte der Skepti­ker ist ebenso völlig verhunzt und voller Clicks und Ausset­zer. Das Press­werk konnte ich in diesem Fall nicht identi­fi­zie­ren. Ein weite­res Negativ­bei­spiel sind alle Pressun­gen von Morris­seys „Low In High-School“. Bei dieser Platte hat man es geschafft, sagen­hafte 27 Minuten Audio pro Seite zu pressen – was die Platte unglaub­lich leise macht. Außer­dem ziehen sich diverse Störge­räu­sche wie Knistern und Knack­sen durch beide Platten­sei­ten.

Ein Fazit hab ich nicht, ich weiß aber, das viele Massen­pres­sun­gen aus den 80iger Jahren deutlich besser laufen und klingen als viele heutzu­tage gepresste Platten. Und das ist – gerade auch bei den Preisen, die heutzu­tage für Schall­plat­ten verlangt werden – eine Frech­heit. Ob’s am Know How oder an der Technik liegt, bleibt für mich im Dunklen…

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Kraut und Rüben Musik

Das große Peppone-Weihnachtsgewinnspiel

Gewin­nen!

Ich habe aufge­räumt. Alle Peppone-Tonträger sind sortiert, inven­tu­ri­siert (Hallo S.!), und katalo­gi­siert. Zu Weihnach­ten veran­stal­ten wir drüben auf Facebook gerade ein ordent­li­ches Gewinn­spiel, in dem es jede Menge LPs, CDs, ein Shirt und einen Sack Kartof­fel abzustau­ben gibt. Wer mitma­chen möchte, aber kein Facebook nutzt, kann sich natür­lich auch hier melden…


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Musik

Spent The Day In Bed

Bettchen

Frisch aus England: Morris­seys „Spent The Day In Bed“. Noch achtzehn Mal schla­fen, heißa, dann kommt das neue Album! Ach, wäre ich heute nur im Bette geblie­ben; ich bin müde, wie ein untrai­nier­ter Brathahn nach einer Alpen­über­que­rung. Gute Nacht!


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Musik

The Smiths – The Queen Is Dead 2017 Remaster

Hier sollte ein länge­rer Text stehen, in dem das letzte Woche erschie­nene Box Set zum epocha­len The Queen Is Dead-Album der The Smiths aus dem Jahre 1986 gnaden­los abgefei­ert wird, aber dann kam mir laut.de mit einer treffen­den Rezen­sion zuvor. Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Album gehört habe. Ich kann es vom ersten bis zum letzten Wort mitsin­gen. Und das trotz der Tatsa­che, dass Stran­ge­ways, here we come eigent­lich mein Lieblings­al­bum der die das The Smiths ist. Also nur eine kurze Zusam­men­fas­sung: Großar­ti­ges Remas­te­ring, großar­tige Pressung, schöne Aufma­chung des Box Sets. Die Demos (lt. aktuel­ler Wortmel­dung vom damali­gen Hauspro­du­zen­ten Stephen Street eigent­lich keine Demos, sondern „Rough Mixes“) sind eine echte Berei­che­rung und die Live-LP ein netter Bonus (auch wenn es nur 13 von 19 gespiel­ten Tracks sind). Und eine kleine Ergän­zung zum laut.de-Artikel: Das im Text erwähnte und auf dem Front­co­ver der kommen­den Morrissey-Platte prangende „Axe The Monar­chy!“ findet sich in den Runout Grooves der LPs als „Cuts? Axe The Monar­chy!“ wieder. Ein netter Finger­zeig, wie ich finde. Mit knapp 80 € in der Vinyl­ver­sion ist das Box Set alles andere als preis­wert, aber jeden Cent wert. Kaufen!

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Musik

Ein Geburtstagsgruß für „Automatic For The People“

Das wir alt gewor­den sind, merken wir nicht nur daran, daß auf den Torten kaum noch Platz für die Geburts­tags­ker­zen ist, sondern auch daran, daß „unsere“ Alben alt gewor­den sind. Automa­tic For The People ist gestern 25 gewor­den. Es ist hervor­ra­gend gealtert; es geht ihm gut und es läßt schön grüßen. Ich hab mir die CD bei Erschei­nen 1992 in London gekauft und die läuft immer noch. Eines meiner wenigen Top-Alben, das ich nicht auf Schall­platte besitze. Anfang Novem­ber jedoch gibt’s zum Geburts­tag eine Wieder­ver­öf­fent­lich­tung, da werde ich eventu­ell zuschla­gen.

Bei der Vielzahl an guten Songs, weiß ich gar nicht, wo ich mit dem Loben anfan­gen soll. Drive ist einer der tolls­ten Opener aller Zeiten, Try Not To Breathe ist einfach großar­tig, Nights­wim­ming, Find The River … alles aller­größ­tes Kino. So gut waren R.E.M. auf Album­länge leider nie wieder… oder, um es kurz zu machen, der erste Youtube-Kommentar unter dem Album Stream: „One of the best albums ever made. Enough said.“ Happy Birth­day, altes Haus!


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