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Kraut und Rüben

Eyjafjalla

Ich hänge die dritte Nacht in Folge auf dem Flugha­fen Groppendorf-West fest. Stunden­lang hab ich mich auf meinem DRK-Feldbett hin- und herge­wor­fen, in Gedan­ken und Träumen fest im Griff des Asche-Monsters. Unser aller Licht­ge­stalt Angie Her Holyness Merkel hängt in Bozen fest und kommt auch nicht mehr nach Hause. Werden wir sie und ihren Troß von Beglei­tern je wieder­se­hen oder gilt die gesamte Entou­rage schon in Kürze als verschol­len? In den Stunden der Not und des Trübsinns steht die Nation zusam­men, Schul­ter an Schul­ter, die Reihen fest geschlos­sen und die Blicke im Groll zum Himmel gerich­tet. Oh, Asche-Monster, gib sie frei und laß das Vater­land nicht führer­los in Chaos und Gesetz­lo­sig­keit versin­ken. Wir flehen Dich an, oh Asche-Monster, gib uns unsere Angela zurück! Das Leben ist so schreck­lich sinnlos ohne Kohls Mädchen.

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Kraut und Rüben

Genug ist genug!

Am vorvor­gest­ri­gen Freitag war ich aufgrund massi­ver Schnee­ver­we­hun­gen 90 Minuten zur Arbeit unter­wegs. Statt der sonst üblichen 40 Minuten. Ich kam also mit 50 Minuten Verspä­tung an. Nach einem extrem stres­si­gen Arbeits­tag samt andert­halb Überstun­den begab ich mich dann auf dem Heimweg.

Ich bin weiß Gott kein ängst­li­cher Autofah­rer, aber die Menge an querste­hen­den bzw. im Graben liegen­den Autos, Lastwa­gen und Klein­trans­por­tern auf der A14 bzw. der A2, hat mich, als ich schlu­ßend­lich irgend­wann sicher zuhause war, drei große imagi­näre Kreuze (in etwa: X X X) an die Wohnzim­mer­wand malen lassen. Es handelte sich um ca. 10 Fahrzeuge, die die Straße verlas­sen hatten. Irgend­wann habe ich aufge­hört zu zählen.

Um das Gesche­hen zu verar­bei­ten, habe ich gleich am Sonnabend­früh zu Schippe, Zollstock und Bandmaß gegrif­fen, und mein Trauma kreativ verar­bei­tet:

😉 Genug ist genug, Gevat­ter Winter! Troll Dich!

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Kraut und Rüben

Daisy

Daisy hat uns fest im Griff. Wenn das der Mosi – Gott hab ihn selig! – wüßte.


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Kraut und Rüben

Zahnmedizin, Vogelnestsuppe, das Ox-Fanzine und gemütliche Stunden am Indoor-Lagerfeuer

Heute früh beim Zahnarzt: Aus dem eigent­lich um 8.00 Uhr anberaum­ten Termin ist inzwi­schen 9.00 Uhr gewor­den. Ein zahnme­di­ni­scher Notfall in Gestalt einer jungen Dame kam dazwi­schen. Wurscht, zuhause wäre ich auch nicht wacher. Die Warte­zeit wird mir durch Erzäh­lun­gen eines 74-jährigen Mannes aus einem Nachbar­dorf versüßt. 2 Söhne mit je einer Tochter. Die Große wird jetzt 14. Sie bekommt eine Strom-Zahnbürste zum Geburts­tag. Ich äußere Beden­ken, was die Freude des Kindes über diese Art von Geburts­tags­ge­schenk angeht. Der Großva­ter stimmt mir zu und meint, er müsse sich „in diesem Punkt“ aber nach seiner Frau richten. Überall dasselbe: Die Frauen haben die Hosen an, sogar wenn sie Röcke tragen.

„Der Bartels in Dings­bums, das war noch ein guter Zahnarzt! Manchen Menschen sieht man sofort an, ob man mit ihnen klarkommt oder nicht. Den Bartels, den wollte man umarmen, so gut war der!“ Ich äußere erneut Beden­ken, diesmal was das Umarmen von Zahnärz­ten angeht. Profes­sio­nel­ler Abstand scheint mir angebrach­ter und siche­rer. Opa Heinz (so nenne ich ihn im Geiste) läßt sich nicht beirren und setzt noch einen drauf: „Bartels und sein Zwillings­bru­der! Beide Zahnärzte, die haben beim Zähne­zie­hen noch richtig geschwitzt!!!“ Die Unter­hal­tung ist mittler­weile sehr einsei­tig gewor­den. Opa Heinz stört das nicht sonder­lich. Es geht weiter mit seiner Tätig­keit als Schieds­rich­ter, seinem Auto, sowie der Tatsa­che, daß seine Frau heute eigent­lich einen Termin beim Augen­arzt hätte, sich aber irgend­wie nicht aufraf­fen konnte. Was gut sei, da die Straße in Richtung Augen­arzt ohnehin heute gesperrt wäre. Ich starre auf den laufen­den Fernse­her und äußere mich hin und wieder durch ein zustim­men­des Brummen.

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