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Kraut und Rüben

Dor kleene Mailingfuchs

Als Mitar­bei­ter einer mittel­stän­di­schen Drucke­rei wird man mit Werbung geradezu zugesch*ssen. Eine mehr als löbli­che Ausnahme stellt die Firma Briefo­druck aus Wünschendorf/Elster dar, deren Mailings stets durch viel Sprach­witz und Selbst­iro­nie begeis­tern. Nachfol­gend ein paar Fotos aus dem aktuel­len Direktmailing-Katalog. Funfac­tige Nofake­news am Rande: Ruft man bei Briefo­druck an und hat das große Glück, in der Warte­schleife zu landen, so hört man passend zum Gesamt­auf­tritt der Firma Rainald Grebes „Thürin­gen“. Gute Menschen!


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Kraut und Rüben

Unleserliches

Würden Blogbei­träge so unleser­lich sein, wie Benach­rich­tungs­zet­tel von GLS-Fahrern, dann gute Nacht:

Liebe Gls-fhahre,

wenn Dus so unelsel­rich schreibs,t kann ich nichs lese wo du mein pakekt gleaslalse hab. bitte digb dir noch sbeim nächste mal hel mehr mühel sod das der abhol­ort für mich euidneu­tige rwird. jajak, wich weiß ihr pakektfhare rise dklaven einer druik­c­ge­pöür­gelt branceh amer behr zeit als „GLS VOR DEN TAELELLRESTMÖGÜHL“ sollt elkslj­klks sochh drin seinn.

Vieler grüüeße, dein tTors­ten*

*Lieber GLS-Fahrer,

wenn Du so unleser­lich schreibst, kann ich nicht lesen, wo Du mein Paket gelas­sen hast. Bitte gib Dir doch beim nächs­ten Mal mehr Mühe, so dass der Abhol­ort für mich eindeu­ti­ger wird. Jaja, ich weiß, ihr Paket­fah­rer seid Sklaven einer durch­ge­prü­gel­ten Branche… aber mehr Zeit als für „GLS, Vor den Tae, Restmüll­be­häl­ter“ sollte schon drin sein.

Viele Grüße, Dein Torsten

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Kraut und Rüben

Öffentlicher Weihnachtsbratenpreisskat

Weihnachts­bra­ten­preiss­kat

Hallo meine liebe Landpom­mer­an­zen und Landpom­mer­anz­in­nen!

Mein Name ist Gunnar Roß und ich bin zurück! „BACK WITH A BANG!“, wie der Angel­sachse sagt. Sie werden sich vielleicht wundern, wo ich all die Jahre steckte. Ich werde es Ihnen verra­ten: Ich war ausge­wan­dert und betrieb eine kleine Alpaka­farm in der perua­ni­schen Selva. Meine Träume haben sich zerschla­gen (Frau weg, Alpakas weg, Privat­in­sol­venz) und so bin ich zurück in Deutsch­land und muß jeden Cent dreimal umdre­hen. Da mir der Herr Amtsvor­ste­her für jeden Beitrag 20 Cent zahlt, habe ich mich entschlos­sen, gelegent­lich etwas für diese kapri­ziöse Kolum­nen­kanz­lei namens Börde­be­hörde zu schrei­ben.

Gestern nun hab ich alle Super­märkte des Landkrei­ses abgeklap­pert um nach lusti­gen Fundstü­cken Ausschau zu halten. Dabei bin ich auf die schöne Wortschöp­fung Weihnachts­bra­ten­preiss­kat gesto­ßen, die unbedingt in die Liste der Bedroh­ten Worte aufge­nom­men werden sollte. Ganz fabel­haft! Fabulös fabel­haft! Ein Kleinod! Wenn man der veran­stal­ten­den Gaststätte Richter weiter folgt, landet man irgend­wann beim PDF-Download der Speise­karte. Das ist der Grund, warum ich mittler­weile weiß, dass die Wirts­leute Richter „Doppelte Kraft­brühe wie sie Oma Hanna kochte, mit Eigelb“ oder auch „Bregen­wurst auf Grünkohl“ für den hungri­gen Wanders­mann bereit­hal­ten.

Guten Appetit und bis bald mal wieder! Vielleicht sehen wir uns beim Weihnachts­bra­ten­preiss­kat, meine lieben Zebra­fin­ken?!

Ihr


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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Aus Deutschlands Einkaufsmärkten

Go, Röppi, go!

Heute mal ohne viele Worte. Das Bild spricht für sich. Wer möchte, besucht Röppi auf ihrer Website oder Facebook, beides nicht minder verstö­rend. Dennoch: Ein Hoch auf Deutsch­lands Kleinst­un­ter­neh­mer, bei denen ich mich oft frage, wie sie mit Online­shops, deren Artikel irgend­was zwischen 50 Cent und 4,78 € kosten, überhaupt überle­ben können. Gib niemals auf, Röppi!

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Auf dem Stoffmarkt II

Wer nicht mehr weiter weiß, fragt den Bündchen-Mann. Der hat auf alles eine Antwort. Lang lebe der Bündchen-Mann; der einzige Mann, der Bündchen kann. Ich bin nicht im Bilde, ich bin im Bündchen. Manche gehen das Bündchen der Ehe ein. Wer sich mal verletzt, muß sich verbünd­chen lassen. 1945 feier­ten die Amis und die Russen an der Elbe bei Torgau großes Verbünd­chen. Ach, ich könnte stunden­lang weiter­ma­chen… muß jetzt aber zum Bündchen-Mann, neue Schlab­ber­ho­sen kaufen.

Vielen Dank an S aus Bruns­büt­tel am Bündchen für die freund­li­che Einsen­dung.

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Kraut und Rüben Träume in Technicolor

Auf dem Stoffmarkt

Bitten! Wo käme wir hin wenn jeder machen würde! Nimm Finger weg von Knopf­fa­brik un nich aus der Büchse hole. Ich helfe gerne Du mußt frage. Wenn Knopf in Buchse gefalle ist alle zu spät wie wenn Kind in Brunnen. Deutsche Land ist schöner Land aber Sprache schwer. DANKE!

Vielen Dank an S aus W am Zeitnäh­käst­chen für die freund­li­che Einsen­dung.

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Kraut und Rüben

Aus Deutschlands Einkaufsmärkten (Schrenke!!! Update!!!)

Enorm wichti­ges Update zu diesem Artikel. Ich habe ihn wieder gefun­den, wieder ein NP-Markt, ein anderer Ort. Schenke, Schemel, Schere – alles Puste­ku­chen. Der Mann bietet SCHRENKE an. Schrenke, in die man Jacken hängen, Klamot­ten legen, oder Bücher einsor­tie­ren kann. SCHRENKE, SCHRENKE, SCHRENKE!!! Da soll einer drauf kommen!

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Außer­dem hat es mit der Partner­su­che wohl offen­sicht­lich nicht geklappt. Er verkauft sein Doppel­bett, steigt auf die Pritsche um oder zieht in sein Taxi. Wohnzim­mer­lampe, Gewäks­haus, alles nicht mehr nötig. Vielleicht wandert er auch nach Majorka aus oder macht einen langen Urlaub an der Costa és wàs és wollé! Ich bleibe am Ball und werde bei einer weite­ren Sichtung seiner obsku­ren Angebote berich­ten. Verspro­chen!

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Kraut und Rüben

Aus Deutschlands Einkaufsmärkten

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Heute: Ein Kunde, zwei Anlie­gen. Da möchte jemand zunächst etwas veräu­ßern, nämlich eine „alte Schenke in guten Zuhstand“. Hier stellen sich gleich mehrere Fragen: Handelt es tatsäch­lich um eine Schenke, also ein Wirts­haus, ein Gasthaus mit Krugrecht? Geht es ganz sicher um eine Immobi­lie? Offen­bar gibt es grund­sätz­lich Probleme mit der Recht­schrei­bung; waren also vielleicht eher „Schere“, „Schemel“ oder „Scheibe“ gemeint? Ich kann auch nur raten, überlege aber, ob ich den Herren vielleicht mal anrufe. Das es ein Herr ist, ist am zweiten Bild und seinem zweiten Anlie­gen ersicht­lich. Der gute Mann mit dem Schemel sucht nämlich eine Frau. Viel Glück mit gute Stunden zu zwei bin Taxifah­rer. Ein einsa­mes Herz hinterm Lenkrad. Ein Diesel­knecht auf der Suche nach dem Glück. Ein Chauf­feur der Liebe. Mit einer Schenke. In der Börde, oder sonstwo… wünschen wir ihm also alles Glück der Welt; auf dass er die Schere los wird und eine Frau findet.

Herzli­chen Dank an S aus Z am Fuße des Watzmanns für die freund­li­che Einsen­dung.

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