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Kraut und Rüben

Computerfieber

1984 – das Jahr, in dem sie die Macht übernah­men. Diese inter­es­sante Dokumen­ta­tion des Norddeut­schen Rundfunks zum gerade angehen­den Sieges­zug des mikro­pro­zessor­ge­steu­er­ten Perso­nal­com­pu­ters wirkt merkwür­dig anachro­nis­tisch und absolut retro­sub­tra­his­tisch. Kinder, wie die Zeit vergeht!

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Kraut und Rüben

Zukunft, wir kommen!

Klick!

Der „ländli­che Raum braucht schnel­les DSL“, verkün­det die Volks­stimme von heute, den Landes­agrar­mi­nis­ter Hermann Onko Aeikens zitie­rend. Recht hat er, der gute Mann. Wer wüßte das besser als ich, krepele ich doch seit Jahren mit meiner 768128 kBit-Verbindung durch das wirre weite Netz. So freue ich mich auf die angekün­digte 2 MBit-Verbindung und hoffe insge­samt auf noch mehr Geschwin­dig­keit. Vielleicht werden es ja sogar 6 MBit und außer­dem wäre ich endlich die Dille­tan­ti­kom los, die seit Jahren durch Inkom­pe­tenz und die Schwer­fäl­lig­keit eines ehema­li­gen Staats­bü­ro­kra­tie­be­triebs „überzeugt“. Jüngs­tes Beispiel ist die mehrfach angekün­digte und ebenso oft verscho­bene Einfüh­rung des Rate Adaptive Mode (RAM), der eigent­lich das Maximum aus der DSL-Leitung heraus­ho­len soll, anstatt an fixen, ledig­lich auf dem Papier berech­ne­ten Schalt­gren­zen halt zu machen. Geschei­tert ist RAM an der angeb­li­chen Inkom­pa­ti­bi­li­tät zum Buchungs­sys­tem der Telekom, was mich an irgend­was zwischen Schild­bür­ger­streich und Ostfriesen-Witz erinnert. However, wenn alles gut läuft, heißt es bald: Zukunft – wir kommen!

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