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Downton Abbey

von Torsten am 14. August 2018 · 0 Kommentare

in Der gute Landfilm

Gestern abend haben wir die letzte von ca. 70 Folgen Downton Abbey geschaut. Ich habe mich Wochen vor dieser aller­letz­ten Folge der sechs­ten und letzten Staffel gedrückt, da ich wußte, es wird ein Abschied unter Schmer­zen. Eine liebge­wor­dene Gewohn­heit – das allabend­li­che Downton Abbey‐Gucken – hat nun ein Ende gefun­den; und ich kann gar nicht beschrei­ben, wie sehr mir die Prota­gnois­ten ans Herz gewach­sen sind. Das hat noch keine Serie geschafft; sogar geträumt habe ich von Lady Edith, Thomas, Mr. Carson und all den anderen…

Wer es noch nicht kennt, aber ein Faible für die briti­sche Aristo­kra­tie, die Weltge­schichte, geschlif­fene und pointierte Dialoge, exzel­lente Drehbü­cher und beste Unter­hal­tung auf höchs­tem Niveau hat, sollte unbedingt mal reinschauen. Downton Abbey handelt vom Schick­sal einer Adels­fa­mi­lie und ihrem Perso­nal am Anfang des 20. Jahrhun­derts, bedeu­ten­den Ereig­nis­sen und Umbrü­chen, wie etwa dem Unter­gang der Titanic, der Einfüh­rung des Frauen­wahl­rechts, dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der spani­schen Grippe oder dem irischen Unabhän­gig­keits­krieg.

Von der Kritik in höchs­ten Tönen gelobt, bietet die komplette Serie erstklas­sige Unter­hal­tung in präch­tigs­ter Ausstat­tung: „Fello­wes’ Handlung jongliert mühelos mit zahlrei­chen Erzähl­strän­gen – jeder eines Jane‐Austen‐Romans wert und auf seine Weise packend. Das Kunst­stück ist, dass die Sehnsüchte der unschein­ba­ren, oft übergan­ge­nen Tochter des Lords, Edith (Laura Carmi­chael), und die der schwer arbei­ten­den Küchen­hilfe Daisy (Sophie McShera) mit gleicher Sorgfalt behan­delt werden. […] Es ist leicht daher­ge­sagt, dass die Briten mit solchen Produk­tio­nen unüber­trof­fen sind, denn das ist die Art von Material – beson­ders die Thema­ti­sie­rung des Klassen­sys­tems der damali­gen Zeit –, an die sich ihre ameri­ka­ni­schen Kolle­gen selten heran­wa­gen. Aller­dings ist Downton Abbey aus praktisch jeder Perspek­tive betrach­tet eine fast einzig­ar­tige Immobi­lie.“ Brian Lowry, Variety

Dem ist nichts hinzu­zu­fü­gen.

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