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Bördebehörde Tonträger Musik

Allerbeste Aussichten

Es singt und klingt die Testpres­sung zu Peppones „Beste Aussich­ten“. Somit sind es nun nur noch ein paar Tage bis zur finalen Veröf­fent­li­chung. Corona, Krank­heit und andere Widrig­kei­ten haben fast 9 Monate zwischen Studio und LP verge­hen lassen – aber jetzt endlich liegen wir in den letzten Zügen.

Wer sich fragt, warum zwei Platten­spie­ler: Zwei unter­schied­li­che Tonab­neh­mer. Außer­dem je ein Durch­lauf über die Regal­bo­xen, über hochwer­tige inEar-Kopfhörer und über Studio-Kopfhörer. Man tut, was man kann. 😀

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Kraut und Rüben Musik

Müllrissey

Hab Morris­sey zum Müll gestellt. Sehr schade drum. Oh, wie doppel­deu­tig ich heute doch bin.

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Kraut und Rüben Musik

Mädchen aus Haldensleben

Lange lange, viel zu lange, viel zu lange, lange schon … hatten wir keine Trash­perle mehr. Hier ist mal wieder eine, eine ganz große noch dazu. MrHolger1955 präsen­tiert uns seine Hymne auf sein Mädchen aus Haldens­le­ben. Großes Tennis, das einen je nach menta­lem Verfas­sung entsetzt zurück­lässt oder aber Tränen der Begeis­te­rung in das verdutzte Antlitz zaubert.


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Kraut und Rüben

Corona in Nordgermersleben

Sieh an, sieh an: Das Corona-Virus ist an der B1 zwischen Nordgerm­ers­le­ben und Magde­burg verhun­gert. Ich zucke ja immer ein bißchen zusam­men, wenn der Amtssitz der Börde­be­hörde im TV genannt wird. Danke an Dirk für die Zusen­dung!

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Kraut und Rüben

Bubble Ball in Wulferstedt

© Foto: Volks­stimme

Balla Balla Bubble Ball in Wulfer­stedt: Wie man sich trotz Corona zum Fußball­trai­ning treffen kann, beschreibt dieser amüsante Volksstimme-Artikel am Beispiel des SV Germa­nia Wulfer­stedt. Ich mußte stark schmun­zeln.

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Musik

The Smith Street Band –
Don’t Waste Your Anger

© Foto: Booking Stars Ltd.


Lange drauf gewar­tet und nun seit gestern endlich als echte gute alte analoge Anfass­ver­sion im Haus: The Smith Street BandDon’t Waste Your Anger. Ich hatte das Album vorab wegen dem Corona-Tamtam und den damit verbun­de­nen Produk­ti­ons­schwie­rig­kei­ten schon digital gekauft.

Nun also das mittler­weile fünfte Album der Austra­lier. Die Beset­zung hat in Teilen gewech­selt, Jess Locke, Lucy Wilson und Matt Bodiam sind neu dabei. Mit Neube­set­zun­gen ist das ja immer so eine Sache, vor allem, wenn gleich drei neue Leute am Start sind. Diesbe­züg­lich kann ich Entwar­nung geben, die Neuzu­gänge sind eine echte Berei­che­rung. Dazu gleich mehr.

Die ersten Durch­läufe hinter­lie­ßen bei mir einen guten, aber (noch) keinen großar­ti­gen Eindruck. Das hat sich nach dem fünften Durch­lauf geändert und ist oft so bei mir: Die wahrhaft großar­ti­gen Platten brauchen ein Weilchen bis sie zünden. Das liegt entwe­der an mir oder ist ein Zeichen für sehr gutes Songwri­ting.

Don’t Waste Your Anger weiß von der ersten bis zur letzten Minute zu begeis­tern und krankt dabei nicht an einer beschis­se­nen Produk­tion wie der Vorgän­ger More Scared Of You Than You Are Of Me, der von Jeff Rosen­stock völlig verhunzt gemixt und zudem auch noch misera­bel gepresst wurde.

Los geht’s mit dem pathe­ti­schen God Is Dead, das sich bandty­pisch in ein dramatisch-wildes emotio­na­les Tohuwa­bohu steigert und schluss­end­lich wie ein ausufern­des Fluss­delta in den Ozean mündet. Gänse­haut garan­tiert. Es war viel los im Hause Wagner, das merkt man dem Text an. Wer Social Media nutzt, wird die Geschich­ten um Georgia McDonald und Wil Wagner ja verfolgt haben. Ich werde an dieser Stelle nicht näher darauf einge­hen.

An dritter Stelle wartet schon der Überhit I Still Dream About You, eine emopun­kige Rockga­ra­gen­num­mer, wie sie nur die Jungs um Wil Wagner schrei­ben können. Großar­ti­ger Song.

Auch sonst ist das Album an Hits wahrlich nicht arm. The End Of The World, Profi­tee­ring und Heaven Eleven seien hier stell­ver­tre­tend genannt.

An vielen Stellen singen die beiden Damen im Background mit, was den Songs sehr gut tut und für das Album eine echte Berei­che­rung darstellt.

Am Ende gibt’s dann nochmal das Pathos vom Anfang: Don’t Waste Your Anger ist ein ähnlich dramatisch-pathetisches Werk wie God Is Dead; erreicht dabei aber nicht ganz dessen Tiefe. Das aller­dings ist Meckern auf ganz hohem Niveau, denn mit Don’t Waste Your Anger haben The Smith Street Band wieder ein großar­ti­ges Meister­werk abgelie­fert. Für mich auf ähnli­chem Niveau wie Throw Me In The River aus 2014 und einen Deut besser als das Vorgän­ger­werk More Scared Of You Than You Are Of Me aus dem Jahr 2017.

Die Press­qua­li­tät ist solide, ich konnte von einer leich­ten Wölbung abgese­hen nichts negati­ves feststel­len. Die Platte gibt es in diver­sen Farben, z. B. grünes Vinyl bei Kings Road Merch.

Kaufen, lieben, gänse­hau­ten!

Die Songs in der Einzelwertung

God Is Dead
Big Smoke
I Still Dream About You
Dirty Water
The End Of The World
Losing It
Profi­tee­ring
It’s OK
Heaven Eleven
Don’t Waste Your Anger


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Musik

[Review] The Everettes – s/t

Das die seligen Flooret­tes nicht mehr existie­ren, hab ich erst durch das Promo­schrei­ben von Alex‘ Water­fall Records erfah­ren. Schade, schade, denn ihr „Pocket Full Of Soul“ aus dem Jahr 2011 drehte so einige Runden auf meinem Platten­tel­ler. Der Verlust ist aber verschmerz­bar, sind fünf Bandmit­glie­der doch jetzt verstärkt durch zwei zusätz­li­che Sänge­rin­nen unter dem Namen The Everet­tes unter­wegs. Außer­dem sind die Songs im Vergleich zu denen der Floret­tes erwach­se­ner und runder gewor­den.

Ihr gleich­na­mi­ges Debüt­al­bum ist am 29. Mai erschie­nen. The Everet­tes wissen durch eine mitrei­ßende Mischung aus (Northern) Soul, Stax und Pop zu begeis­tern. Das hervor­ra­gend und stimmig instru­men­tierte The Everet­tes überzeugt mit Harmo­nie­ge­sän­gen und frischy freshy Bläser­sät­zen, die durch­aus an die Dapto­nes, die Begleit­band von Sharon Jones (und Studio­band von Amy Winehouse) erinnern.

Außer­dem bemer­kens­wert: Die Vinyl-Pressing klingt hervor­ra­gend und ist exzel­lent verar­bei­tet. Ein Fakt, der in Zeiten wie diesen nicht unbedingt voraus­ge­setzt werden kann.

Klare Kaufemp­feh­lung für alle, die mit 60s-Pop, dem Motown-Sound oder (Neo-)Soul etwas anfan­gen können. Feine Platte!

The Everet­tes ist am 29. Mai 2020 auf Water­fall Records erschie­nen und wird von Broken Silence vertrie­ben.

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Kraut und Rüben Musik

Puccini vor Topfpflanzen in Barcelona

Das erste Konzert im Opern­haus von Barce­lona nach dem Ende des Coronavirus-Notstands in Spanien hat vor einem völlig lautlo­sen Publi­kum statt­ge­fun­den. Dort, wo eigent­lich Opern­be­su­che­rin­nen und ‑besucher Giacomo Puccinis Streich­quar­tett „Crisan­temi“ lauschen sollten, residier­ten statt­des­sen 2.292 Topfpflan­zen.

Die Pflan­zen verlie­hen dem Parkett und den Rängen im Gran Teatre del Liceu die Atmosphäre eines Dschun­gels, während vier Musiker ihnen nach einer tiefen Verbeu­gung Varia­tio­nen von Pucci­nis einzi­gem Streich­quar­tett darbo­ten.

Mit der ungewöhn­li­chen Aktion wollte der Konzept­künst­ler Eugenio Ampudia für einen behut­sa­me­ren Umgang der Menschen mit der Natur und ihren Pflan­zen werben, berich­tete das spani­sche Fernse­hen. Die Pflan­zen sollen anschlie­ßend – jede mit einer Beschei­ni­gung des Künst­lers – Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern des Gesund­heits­we­sens als Dank für ihre aufop­fernde Arbeit während des Höhepunkts der Coronavirus-Pandemie geschenkt werden, teilte das Opern­haus mit.


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