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Die Spaßvö­gel der EON Avacon sind mitten­drin in der Energie­wende.

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Eine höchst inter­es­sante Aufstel­lung der Top‐Suchbegriffe bei Google für Anfra­gen aus Sachsen‐Anhalt. Wer ist eigent­lich bei Let’s Dance raus?

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Alle Jahre wieder, zur schöns­ten Vorweih­nachts­zeit sind landes­weit irgend­wie nur noch Bekloppte unter­wegs. Sie drängeln und schub­sen in Super­mär­ken, sind schlecht­ge­launt und übelrie­chend im Kolle­gen­kreis unter­wegs oder fahren mit ihren überteu­er­ten PKWs wie wildge­wor­dene Sausä­cke durch die lokale Pampa. Kaum fährst Du langsa­mer als 100 km/h wirst Du von diesen wildge­wor­de­nen Honks in Kurven überholt, geschnit­ten, wegge­drän­gelt, belicht­hupt oder ander­wei­tig drang­sa­liert. Bei diesen Gelegen­hei­ten möchte ich immer gern zurück­über­ho­len, ausbrem­sen, ausstei­gen und dem Pöbel gepflegt das Gesicht massie­ren. Tue ich aber nicht, da ich nicht Teil des Pöbels sein möchte, sondern lieber vorweih­nacht­lich schlecht­ge­launt weiter­hin meine Kreise ziehe. Manch­mal kommt es mir vor, als hätten diese ganzen finste­ren Gestal­ten da draußen vor Weihnach­ten irgend­was im Trink­was­ser oder so; diese anhal­tende Aufge­peitscht­heit des sich unmit­tel­bar in meiner Umgebung befin­de­nen deutschen Volkes ist jeden­falls nicht mehr normal. In diesem Sinne: Eine schöne, vor allem aber normale Advents­zeit! Hört mehr Flippers!

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Die Lathe Cuts der The Smith Street Band sind aus dem fernen Amerika einge­trof­fen, ich hatte an dieser Stelle darüber berich­tet. Mit dem Zoll ging alles gut, der Verkäu­fer hatte die Sendung korrekt dekla­riert und somit fiel keine Umsatz­ein­fuhr­steuer an.

Entge­gen der Verlaut­ba­run­gen auf der Website von Little Elephant kommen die Cuts jetzt offen­sicht­lich nicht mehr im siebbe­druck­ten Pappco­ver, sondern in einer regulä­ren, 4‐farbig bedruck­ten Offset­hülle.

Ich war ja eher skeptisch was den Klang dieser geschnit­te­nen, nicht gepress­ten Schall­plat­ten angeht und ich sollte recht behal­ten: Die Platten klingen Scheiße. 😀 Ein Sound, wie hinter einem Dusch­vor­hang aufge­nom­men, wummernde Bässe, verzerrte Höhen und nicht vorhan­dene Mitten. Ich mußte gleich erstmal mein Equip­ment überprü­fen um eventu­elle Fehler auszu­schlie­ßen zu können. Erfolg­los. Es klingt, ist und bleibt: 💩💩💩.

Somit bin ich also um eine Erfah­rung reicher (und um ein paar Euro ärmer): Ich werde keine Lathe Cuts mehr kaufen. Aller­dings würde mich inter­es­sie­ren, ob es grund­sätz­lich am Verfah­ren oder in meinem konkre­ten Fall vielleicht an der Ausfüh­rung liegt. Jeder Kommen­tar zum Thema „Sound­qua­li­tät von Lathe Cuts“ ist willkom­men!


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Morris­sey – Low In High School Deluxe Edition

Heute ist Morris­seys Wieder­ver­öf­fent­li­chung von Low In High School erschie­nen. Nur ein Jahr nach der Original‐Veröffentlichung kommt die Platte neu mit Bonus Disc. Die zweite Scheibe versam­melt bislang unver­öf­fent­lichte Songs und die Live‐Songs aller Singles, die in den letzten Monaten erschie­nen sind.

Der Mehrwert ist also vorhan­den; wenn die ganze Wieder­ver­öf­fent­lich­tung auch ein bißchen Geschmäckle hat. Beson­ders auffäl­lig ist das – vorsich­tig umschrie­ben – eigen­wil­lige Artwork, das wohl auf Sam Esty Rayners Mist gewach­sen sein dürfte. Das ist Morris­seys Neffe, welcher auch die offizi­elle Webseite des Meisters betreut. Seine gestal­te­ri­schen Fähig­kei­ten sind mir schon aufge­fal­len; Typogra­fie, Gestal­tung und Bildbe­ar­bei­tung sind nicht unbedingt seine Stärken. Man sieht es auch ganz gut am Artwork der neuen Platte, ein bißchen Typo auf ein altes graus­lig inter­po­lier­tes Bild geklatscht, ein sehr buntes Foto im Gatefold… naja, die Geschmä­cker sind bekannt­lich verschie­den.

Für die Press­qua­li­tät vermute ich mal das Schlimmste, da die Origi­nal­pres­sung schon ultra­grot­tig geraten ist. Das Album ist einfach zu lang für zwei Platten­sei­ten; die Bonus‐Scheibe dürfte besser klingen. Ich bin jeden­falls auf die drei unver­öf­fent­li­chen Titel gespannt, das sehr gelun­gene Back On The Chain Gang gab’s ja schon auf 7″ Single…



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Mein Schnap­per des Jahres: Morris­seys Malad­jus­ted für 29,– € im eBay Sofort‐Kauf. In einem super guten Zustand. Jetzt fehlt mir nur noch die South­paw Grammar, aber die zu einem zivilen Kurs erste­hen zu können, gleicht der Quadra­tur des Kreises.

Am Freitag erscheint übrigens Low In High School in der Deluxe‐Version. Ein Reissue nach nur einem Jahr – das riecht einer­seits mächtig nach Geschmäckle, ist anderer­seits aber wegen der Bonus­tracks (natür­lich!) vorbe­stellt.

Davon abgese­hen habe ich beschlos­sen, mir nur noch die kommen­den Platten meiner Lieblings­künst­ler – ‚ne gute Hand voll – als physi­schen Tonträ­ger zuzule­gen, da mir die Samme­lei platz‐ und finanz­tech­nisch über den Kopf wächst. Von der Press­qua­li­tät und den Preisen heutzu­tage will ich erst gar nicht anfan­gen zu schrei­ben… vom elenden „Vinyl“-gequatsche schon gleich gar nicht. Es heißt Schall­platte, ihr verdamm­ten Hipster!

 

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