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Vom Bergarbeiten

von Torsten am 19. Dezember 2013 · 2 Kommentare

in Kraut und Rüben

Ich hau.
Ich hau.
Ich hau.

Mein Vater schon ein Landmann war,
auch Opa der war Bauer,
ich hinge­gen – aus der Art! -,
denn ich, ich bin ein Hauer.

Ich hau.
Ich hau.
Ich hau.

Ich schlag den Stein, ich hau das Flöz,
ich such nach Eisen­erz,
mein Tagwerk mich glück­se­lig macht,
kenn Kummer nicht, noch Schmerz.

Ich hau.
Ich hau.
Ich hau.

Ich fahre in den Schacht hinab,
von Montag bis zum Freitag,
dann Alkohol und Raufe­rei,
am Sonntag ich meist breit lag.

Ich hau.
Ich hau.
Ich hau.

Kohle such ich, Mineral,
nehm alles was der Stollen,
auszu­speien mir vermag,
doch hier geht’s nicht ums Wollen.

Ich muß.
Ich muß.
Ich muß.

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1 Kollege Lehmann Dezember 20, 2013 um 12:27 Uhr

Weihnach­ten ist geret­tet, was sag ich Weihnach­ten, das ganze Jahr 2014 wird ein Hammer. Du bist, lieber Theo, ein Verse­schmied von Gottes Gnaden, geboren, um den Unglück­li­chen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Bemer­kens­wert auch: Du kennst offen­bar keine Angst. (Ich hätte es nicht gewagt, dieses Poem im Inter­net zu veröf­fent­li­chen.) Ich reime mal zurück: Wenn Theo, der Dichter (kommt), brennen die Lichter…
Frohe Weihnach­ten und einen guten Rutsch wünscht dir dein Kollege Lehmann!

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2 Torsten Dezember 20, 2013 um 16:21 Uhr

Konfu­zius sagt:
„Sei mutig und ergeben, dann wird sich alles legen.“

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