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Worte

Ist es eigent­lich asozial, sich über mangelnde Kennt­nisse der deutschen Sprache lustig zu machen? Nein, es ist nötig. Hier hätte in ein Lekto­rat inves­tiert werden sollen; zumin­dest hätte ich diesen Handzet­tel vor der Verviel­fäl­ti­gung jeman­dem unter die Nase gehal­ten, dessen Mutter­spra­che Deutsch ist. Immer­hin gibt es bei all der Pein und dem Grauen, die mich beim Lesen dieses Zettels befal­len hat, doch immer­hin genügend Material für etwas dadais­ti­sche Lyrik, die ich in meinem Kopf gerade zu guten alten Indus­trie­klän­gen von den Einstür­zen­den Neubau­ten brülle. Vielleicht vertont ja Blixa Bargeld eines Tages diese Zeilen, ich jeden­falls würde mich freuen. GRUSSE UND DANKE!!!!!

Bitte diese Elektro­ge­räte stehen an der Straße schon! Kaufen Auto und Motor bis 200 Euro. Meine Tabelle mit einem minimum vor 4 Jahren aus Rattan Möbel mit guten zustadt steht an Kühlschranke und bitte bitte bitte kleben Sie den Zettel!!! Teile von allem! Bitte wirf am tag der sammlung weg! ich bin bis 18.00 Uhr! Wir werden Fernse­her bis zu 30 Euro kaufen! Bitte wirf am Tag der Sammlung weg! Ich bin bis 18.00 Uhr! Ich bin bis 18.00 Uhr!! Ich bin bis 18.00 Uhr!!! ICH BIN BIS 18.00 UHR!!!

KOMPRESOR LADENAUSRUSTUNG
KOMPRESOR LADENAUSRUSTUNG
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Sollten Sie von den Geräten was haben,
stellen Sie bitte es von dem Haus!

Wir kommen auch bei schlech­te­tem wetter!

Grusse und Danke.
Grusse und Danke!
GRUSSE UND DANKE!!!


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Meine Blumen­kü­bel sind keine Türstop­per. Keine Blumen­kü­bel = keine schönen Blumen am Eingang!!! Schreibt euch das hinter die Ohren, ihr Rotzlöf­fel!

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Ich traf sie direkt vor dem Wiglo‐Markt und sie sprach „Ich hasse euch und ich hasse eure Happy Happy Leben!!!“

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Als Mitar­bei­ter einer mittel­stän­di­schen Drucke­rei wird man mit Werbung geradezu zugesch*ssen. Eine mehr als löbli­che Ausnahme stellt die Firma Briefo­druck aus Wünschendorf/Elster dar, deren Mailings stets durch viel Sprach­witz und Selbst­iro­nie begeis­tern. Nachfol­gend ein paar Fotos aus dem aktuel­len Direktmailing‐Katalog. Funfac­tige Nofake­news am Rande: Ruft man bei Briefo­druck an und hat das große Glück, in der Warte­schleife zu landen, so hört man passend zum Gesamt­auf­tritt der Firma Rainald Grebes „Thürin­gen“. Gute Menschen!


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Unleserliches

von Torsten am 24. April 2018 · 0 Kommentare

in Kraut und Rüben

Würden Blogbei­träge so unleser­lich sein, wie Benach­rich­tungs­zet­tel von GLS‐Fahrern, dann gute Nacht:

Liebe Gls‐fhahre,

wenn Dus so unelsel­rich schreibs,t kann ich nichs lese wo du mein pakekt gleaslalse hab. bitte digb dir noch sbeim nächste mal hel mehr mühel sod das der abhol­ort für mich euidneu­tige rwird. jajak, wich weiß ihr pakektfhare rise dklaven einer druik­c­ge­pöür­gelt branceh amer behr zeit als „GLS VOR DEN TAELELLRESTMÖGÜHL“ sollt elksl­jklks sochh drin seinn.

Vieler grüüeße, dein tTors­ten*

*Lieber GLS‐Fahrer,

wenn Du so unleser­lich schreibst, kann ich nicht lesen, wo Du mein Paket gelas­sen hast. Bitte gib Dir doch beim nächs­ten Mal mehr Mühe, so dass der Abhol­ort für mich eindeu­ti­ger wird. Jaja, ich weiß, ihr Paket­fah­rer seid Sklaven einer durch­ge­prü­gel­ten Branche… aber mehr Zeit als für „GLS, Vor den Tae, Restmüll­be­häl­ter“ sollte schon drin sein.

Viele Grüße, Dein Torsten

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Weihnachts­bra­ten­preiss­kat

Hallo meine liebe Landpom­mer­an­zen und Landpom­mer­anz­in­nen!

Mein Name ist Gunnar Roß und ich bin zurück! „BACK WITH A BANG!“, wie der Angel­sachse sagt. Sie werden sich vielleicht wundern, wo ich all die Jahre steckte. Ich werde es Ihnen verra­ten: Ich war ausge­wan­dert und betrieb eine kleine Alpaka­farm in der perua­ni­schen Selva. Meine Träume haben sich zerschla­gen (Frau weg, Alpakas weg, Privat­in­sol­venz) und so bin ich zurück in Deutsch­land und muß jeden Cent dreimal umdre­hen. Da mir der Herr Amtsvor­ste­her für jeden Beitrag 20 Cent zahlt, habe ich mich entschlos­sen, gelegent­lich etwas für diese kapri­ziöse Kolum­nen­kanz­lei namens Börde­be­hörde zu schrei­ben.

Gestern nun hab ich alle Super­märkte des Landkrei­ses abgeklap­pert um nach lusti­gen Fundstü­cken Ausschau zu halten. Dabei bin ich auf die schöne Wortschöp­fung Weihnachts­bra­ten­preiss­kat gesto­ßen, die unbedingt in die Liste der Bedroh­ten Worte aufge­nom­men werden sollte. Ganz fabel­haft! Fabulös fabel­haft! Ein Kleinod! Wenn man der veran­stal­ten­den Gaststätte Richter weiter folgt, landet man irgend­wann beim PDF‐Download der Speise­karte. Das ist der Grund, warum ich mittler­weile weiß, dass die Wirts­leute Richter „Doppelte Kraft­brühe wie sie Oma Hanna kochte, mit Eigelb“ oder auch „Bregen­wurst auf Grünkohl“ für den hungri­gen Wanders­mann bereit­hal­ten.

Guten Appetit und bis bald mal wieder! Vielleicht sehen wir uns beim Weihnachts­bra­ten­preiss­kat, meine lieben Zebra­fin­ken?!

Ihr


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