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Mind Bowling

„The Battle of Nordger­m­ers­le­ben“. Histo­ri­sche Origi­nal­auf­nah­men vom 5. Mai 2018, kurz vor dem Ausbruch der Riots. Der Aufstand der Unter­drück­ten wurde blutig nieder­ge­schla­gen. Dieser Tag ging als „Bloody Satur­day“ in die Geschichte der Börde ein. Niemand ist verges­sen!

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Ich traf sie direkt vor dem Wiglo‐Markt und sie sprach „Ich hasse euch und ich hasse eure Happy Happy Leben!!!“

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Neuig­kei­ten vom „eat&STYLE – Food Festi­val“ 2018 – der Messe für alle Jünger der Haute Cuisine. Die langkei­mige Super­kar­tof­fel „Knolli“ war der unbestrit­tene Star der Ausstel­lung. Sie überzeugte das Fachpu­bli­kum durch einen runden Geschmack, ihr hervor­ra­gen­des Pfannen­rutsch­ver­hal­ten und einwand­freien UKW‐Empfang mittels integrier­ter Keiman­tenne. Eine lobende Erwäh­nung der Jury erhielt das Misch­brot „KING OF THE EMPIRE“, das zur Ausstel­lung gleich in mehre­ren Portio­nen antrat und sich später sogar einfrie­ren ließ. Verrückte Welt!

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Weihnachts­bra­ten­preiss­kat

Hallo meine liebe Landpom­mer­an­zen und Landpom­mer­anz­in­nen!

Mein Name ist Gunnar Roß und ich bin zurück! „BACK WITH A BANG!“, wie der Angel­sachse sagt. Sie werden sich vielleicht wundern, wo ich all die Jahre steckte. Ich werde es Ihnen verra­ten: Ich war ausge­wan­dert und betrieb eine kleine Alpaka­farm in der perua­ni­schen Selva. Meine Träume haben sich zerschla­gen (Frau weg, Alpakas weg, Privat­in­sol­venz) und so bin ich zurück in Deutsch­land und muß jeden Cent dreimal umdre­hen. Da mir der Herr Amtsvor­ste­her für jeden Beitrag 20 Cent zahlt, habe ich mich entschlos­sen, gelegent­lich etwas für diese kapri­ziöse Kolum­nen­kanz­lei namens Börde­be­hörde zu schrei­ben.

Gestern nun hab ich alle Super­märkte des Landkrei­ses abgeklap­pert um nach lusti­gen Fundstü­cken Ausschau zu halten. Dabei bin ich auf die schöne Wortschöp­fung Weihnachts­bra­ten­preiss­kat gesto­ßen, die unbedingt in die Liste der Bedroh­ten Worte aufge­nom­men werden sollte. Ganz fabel­haft! Fabulös fabel­haft! Ein Kleinod! Wenn man der veran­stal­ten­den Gaststätte Richter weiter folgt, landet man irgend­wann beim PDF‐Download der Speise­karte. Das ist der Grund, warum ich mittler­weile weiß, dass die Wirts­leute Richter „Doppelte Kraft­brühe wie sie Oma Hanna kochte, mit Eigelb“ oder auch „Bregen­wurst auf Grünkohl“ für den hungri­gen Wanders­mann bereit­hal­ten.

Guten Appetit und bis bald mal wieder! Vielleicht sehen wir uns beim Weihnachts­bra­ten­preiss­kat, meine lieben Zebra­fin­ken?!

Ihr


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Weihnachtsdeko

von Torsten am 28. November 2016 · 0 Kommentare

in Kraut und Rüben

Schlimm!

Meine Fähig­kei­ten in Sachen Weihnachts­de­ko­ra­tion lassen sich wohl am ehesten mit dem schönen Satz „Er hat sich stets bemüht.“ umschrei­ben. Genau genom­men hasse ich den ganzen Scheiß. Egal was ich da ins Fenster bammele, bei mir sieht immer alles total bescheu­ert aus. Hätte ich kein Kind, ich würde mir diesen ganzen Rummel sparen. Dekora­tion wird ohnehin überbe­wer­tet. Gut, wenn man einfach irgend­was weihnacht­li­ches für kleines Geld im Sonder­pos­ten­markt kauft, muß man sich nicht wundern, wenn es hinter­her auch nach Sonder­pos­ten­markt aussieht… LANG LEBE THOMAS PHILIPPS!

P. S. Blick aus dem Fenster zeigt Rentier­schlit­ten.

P. P. S. Die Fenster sind sauber. Kamera ist dreckig.

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Surrender

von Torsten am 22. Dezember 2014 · 4 Kommentare

in Kraut und Rüben, Musik

Die letzten Tage des Jahres mit einem der Hits des Jahres meines Album des Jahres: The Smith Street Band betre­ten unsere kleine Showbühne mit ihrer schmis­si­gen Volks­weise namens Surren­der. Was die letzten Tage und das abgelau­fene Jahr angeht: Mir reicht’s. Ich bin alle. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. Ich brauche eine Pause. Jeden Tag diese gottver­ma­le­deite Pende­lei von 120 km zur Arbeit und zurück… für nix. Oder für nicht allzu viel. Irgend­wie muß man den Tag ja rumbe­kom­men. Dazu dieses blöde Wetter. Immer Wind. Kein Tages­licht. Das bricht mich maximal an. Immer­hin konnte ich mich wieder aufraf­fen, mehr zu bloggen. Wobei bloggen angesichts der Dominanz von Facebook und Twitter ja praktisch schon anachro­nis­tisch ist. Gestern noch an der Speer­spitze der Postmo­derne; heute schon ein alter Zausel der die Werke und Wege der Jugend™ nicht mehr versteht. Oder verste­hen will. Ich neige dazu, den Überblick zu verlie­ren. Überall PEGIDA. Auch so’n Scheiß den keiner braucht. Wobei man den Dödels da unten aus dem Tal der Ahnungs­lo­sen trotz­dem unrecht tut, wenn man sie verdammt und ignoriert. Das wurde viel zu lange gemacht und jetzt hammwa den Salat. Die herrschende Klasse hat sich vom Volk entfernt und umgekehrt. Die subjek­tive Wahrneh­mung der Verhält­nisse hat mit der objek­ti­ven nichts mehr zu tun. Erst die Aluhut‐Spacken von den Montags­de­mos, jetzt die Klein­geis­ter aus dem Südos­ten der Republik. Was kommt als nächs­tes, was bringt uns 2015? Wer weiß noch, wo der Stein der Weisen liegt? Und warum wird hier eigent­lich kein Gebäck gereicht?!


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