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Musik

The Lost Memories of Miss Jones (The Devil In Miss Jones)

Ein schönes Abschieds­ge­schenk aus M’glad­bach (soll brennen): The Devil In Miss Jones haben gestern die 6 Songs umfas­sende Outtakes- und Samplertracks-Compilation „The Lost Memories Of Miss Jones“ auf ihrer Bandcamp-Seite veröf­fent­licht. 5 Euro, die sich lohnen!


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Musik

The Devil In Miss Jones – Cliffhanger

… 17 lange Jahre sind seit der letzten (länge­ren) Veröf­fent­li­chung von The Devil In Miss Jones ins Land gegan­gen. Vor kurzem nun ist das Abschieds-Minialbum auf Sounds Of Subter­ra­nia erschie­nen. Es hört auf den schönen Namen Cliff­han­ger und erscheint wie gewohnt im schöns­ten aller Schall­plat­ten­for­mate, nämlich auf 10 schwar­zen Inch.

Die Platte war wohl schon ein paar Jahre einge­spielt und lag auf Halde; einzig die Gesangs­spu­ren fehlten noch. Nun fand sich offen­bar Zeit zum Einsin­gen und das Ergeb­nis ist wie gewohnt erstklas­si­ger, dunkler Garage-Rock/Punk.

Als Anspiel­tipps werfe ich mal das geniale Heaven & Hell, den Opener Monster Man oder das elegi­sche The Eternal Beauty Of Life & Death in die Runde. Toll, toll, toll.

Wer sich traut, und das dicke Platten­co­ver aufschnei­det, findet in der Hülle eine einge­klebte 7“. Der Zerle­ge­vor­gang ist in nachfol­gen­der Galerie dokumen­tiert. Unter den beiden weite­ren Songs auf der Single findet sich auch eine Cover­ver­sion vom alten Billy & The Willies-Klassi­ker Kanga­roo.

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Musik

II. Liga, EA80, 1981

II. Liga (auch 2. Liga) aus Mönchen­glad­bach waren eine Punkband mit zartem Durch­schnitts­al­ter von gerade mal 12 Jahren. Aktuell gibt es eine Neuver­öf­fent­li­chung mit einigen Songs. Zum einen die für Rondo im Jahre 1981 gemach­ten Aufnah­men, die nie offizi­ell erschie­nen sind. Zum anderen einen Großteil der Songs, die auf einer Split­kas­sette mit EA80 ebenfalls im Jahr 1981 aufge­nom­men wurden.

Das Bandinfo hab ich von der alten Rondoton-Seite geklaut:

„2. Liga waren:
Mario Bocks – Gitarre,
Marcus Harde­lauf – Gesang;
Holger Zander – Bass (aller­dings nicht bei den Aufnah­men);
Martin Kircher – Bass (bei den Aufnah­men und Gesang bei „Jungen und
Technik“)
und Dirk Moll – Trommel.
Gegrün­det haben wir uns 1980, hatten unseren ersten Auftritt beim
Unter­stu­fen­fest unserer gemein­sa­men Schule NGM, auf der auch alle
Mitglie­der von EA80 waren, durch die wir auch animiert wurden eine Band
zu gründen und immer als Vorband mit ihnen auftra­ten.
Ausnahme war der
Gig mit ÖSTRO 430 und ZK (siehe Fotos).

 Unser Durschnitts­al­ter lag bei
12.
1983 haben wir uns wegen Perspek­tiv­lo­sig­keit und zu hohen Alters
aufge­löst.

Weiter­hin musizie­ren noch:

Mario bei Kidbox,
Martin bei EA80 und The Devil in Miss Jones, und
ich bei Rooster Burns and The Stetson Revol­ting.
Die Suche nach weite­ren Aufnah­men blieb bisher leider erfolg­los.
Dirk Moll, 2008“

Die A‑Seite ist voll mit Uffa-Uffta-Charme und sehr gut hörbar. Die B‑Seite ist ob der miesen Sound­qua­li­tät eher was für Komplet­tis­ten, aller­dings auch ganz unter­halt­sam… Die Platte gibt (bzw. gab es) beim umtrie­bi­gen Label Was soll das? Schall­plat­ten.

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Kraut und Rüben Musik

Wären EA80 eine Metalband…

… sähen ihre Cover vielleicht so aus:


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Musik

Zukunft? Negativ!

Stellte ich im letzten Jahr noch eine gewisse Frühver­grei­sung in Sachen Musik­ge­schmack fest, so bemerke ich im neuen Jahr die Hinwen­dung zu wüste­ren und wilde­ren Tönen. Das hängt wahrschein­lich mit dem Errei­chen bzw. Übertre­ten meiner Frustra­ti­ons­to­le­ranz­grenze zusam­men. Alles kaputt­schla­gen… Wie auch immer, es gibt Neuig­kei­ten von Sniffing Glue und EA80. Letztere haben gerade ihr großar­ti­ges Defini­tiv: Nein! veröf­fent­licht, da steht bereits der nächste Tonträ­ger in der Warte­schlange. Martin von EA80 hat meine Lieblings-Hardcore-Punks von Sniffing Glue beim Gesang unter­stützt. Das Projekt nennt sich Zukunft? Negativ! und hat eine einsei­tig bespielte 12″ mit 7 einge­deutsch­ten (Masquer­ade wird zu Meßge­rät, haha!) Sniffing Glue-Songs veröf­fent­licht. Kaufen, hören, austi­cken!

Zu kaufen hier. 6 der 7 Tracks gibt’s auch als kosten­lo­sen Download direkt vom Label.

Update: Im Download sind alle 7 Songs enthal­ten. „Grütze“ und „Fett weg!“ sind in einer mp3-Datei zusam­men­ge­faßt.

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Musik

… und sie dreht sich doch!

[flv:http://www.boerdebehoerde.de/wp-content/uploads/video/exxxstrafe.flv 352 288]

Eine geheime Botschaft (nicht) nur für Gevat­ter Killerblau. Die Botschaft lautet:

„… und sie dreht sich doch!“

Die, die Tanzen auf Konzer­ten für eine Kampf­sport­art halten, sollen dahin gehen, wo schon die hinge­hen sollten, die glauben, daß Blumen­kohl nicht schme­cken würde – zum Teufel!

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Musik

EX XX – Livetape

Kollege Killer­blau hat sich die Mühe gemacht (Danke!), das Ende letzten Jahres in den Weiten des Netzes aufge­tauchte ominöse Livetape von EA 80 in Einzel­tracks zu split­ten. Das Tape kann hier herun­ter­ge­la­den werden. Die Titel­na­men wurden zu ca. 23 der Tracks bestimmt, falls jemand noch mehr identi­fi­zie­ren kann, im EA80-Forum ist Platz für Deine Nachricht.

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Musik

Leipzig soll brennen

Schau nicht in die Häuser, denn sie lachen Dich aus
Sie sind so alt, sie haben viele Narben.
Sie haben Dich gesehn und Du warst noch ein Kind.
[…]
Mein Haus ist schwarz und es steht allein.
Es hat keine Fenster und es kommt niemand rein.

Wir kamen dann aber doch rein, nämlich ins UT Conne­witz im gleich­na­mi­gen Leipzi­ger Stadt­teil. Ein schöner Ort für Konzerte, genau der richtige Grad an Abgewrackt­heit, entspann­tes und fried­li­ches Publi­kum, ein morbi­des Ambiente eines alten Kinosaals. Der perfekte Ort für ein EA80-Konzert.
Ich kann mich nicht erinnern, jemals in Leipzig gewesen zu sein. So war es also eine doppelte Premiere: Zum ersten Mal in Leipzig, zum ersten Mal EA80 nach der Jahrtau­send­wende. Mein insge­samt drittes Konzert der Band, nach 1995 in Berlin, zusam­men mit den Boxhams­ters, und 19?? in Hildes­heim, auch hier zusam­men mit den Boxies. Anders als früher, anders als gedacht, aber nicht schlech­ter. Die Setlist war okay, auch wenn ich mir vielleicht noch den ein oder anderen älteren Hit gewünscht hätte. Das Publi­kum ebenfalls sehr angenehm, vom mittel­al­ten Gothic mit Chris­tian Death-Patch, über den Kidpunk und die Rockabilly-Damen bis zum Nerd alles vertre­ten. Vorherr­schende Farbe des Abends war natür­lich schwarz. Heiß war es, und zwar richtig heiß. Ich hab nach zwei Dritteln des Konzerts den Saal verlas­sen … entwe­der sind die Konzerte heißer als früher oder ich bin älter als früher. Letzte­res wohl defini­tiv, aber irgend­wie wurde früher auch nicht soviel geschwitzt. Oder die Luft war besser. Früher war ja eh alles besser, wahrschein­lich also auch die Luft.
Ach ja, Vorbands: Das Troll­brot Orches­tra versuchte sich in leidlich unter­halt­sa­mem Electro-Trash, den Namen der Pausen­band hab ich bereits wieder verges­sen. Und das völlig zu Recht.
Glück­li­cher­weise hab ich die Reise-Sonderedition des Konzer­tes erste­hen können (jajaja!!!) und obendrauf noch die lang gesuchte Picture-12″ der „Vorsicht Schreie“. Und das zu zivilen Preisen, ohne dem eBay-Irsinn erlie­gen zu müssen.

Wirklich schöne Fotos des Abends gibt’s bei Steffi.

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