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Kraut und Rüben Musik

Mädchen aus Haldensleben

Lange lange, viel zu lange, viel zu lange, lange schon … hatten wir keine Trash­perle mehr. Hier ist mal wieder eine, eine ganz große noch dazu. MrHolger1955 präsen­tiert uns seine Hymne auf sein Mädchen aus Haldens­le­ben. Großes Tennis, das einen je nach menta­lem Verfas­sung entsetzt zurück­lässt oder aber Tränen der Begeis­te­rung in das verdutzte Antlitz zaubert.


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Kraut und Rüben

Corona in Nordgermersleben

Sieh an, sieh an: Das Corona-Virus ist an der B1 zwischen Nordgerm­ers­le­ben und Magde­burg verhun­gert. Ich zucke ja immer ein bißchen zusam­men, wenn der Amtssitz der Börde­be­hörde im TV genannt wird. Danke an Dirk für die Zusen­dung!

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Kraut und Rüben Musik

Puccini vor Topfpflanzen in Barcelona

Das erste Konzert im Opern­haus von Barce­lona nach dem Ende des Coronavirus-Notstands in Spanien hat vor einem völlig lautlo­sen Publi­kum statt­ge­fun­den. Dort, wo eigent­lich Opern­be­su­che­rin­nen und ‑besucher Giacomo Puccinis Streich­quar­tett „Crisan­temi“ lauschen sollten, residier­ten statt­des­sen 2.292 Topfpflan­zen.

Die Pflan­zen verlie­hen dem Parkett und den Rängen im Gran Teatre del Liceu die Atmosphäre eines Dschun­gels, während vier Musiker ihnen nach einer tiefen Verbeu­gung Varia­tio­nen von Pucci­nis einzi­gem Streich­quar­tett darbo­ten.

Mit der ungewöhn­li­chen Aktion wollte der Konzept­künst­ler Eugenio Ampudia für einen behut­sa­me­ren Umgang der Menschen mit der Natur und ihren Pflan­zen werben, berich­tete das spani­sche Fernse­hen. Die Pflan­zen sollen anschlie­ßend – jede mit einer Beschei­ni­gung des Künst­lers – Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern des Gesund­heits­we­sens als Dank für ihre aufop­fernde Arbeit während des Höhepunkts der Coronavirus-Pandemie geschenkt werden, teilte das Opern­haus mit.


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Musik

Peppone – Letzter Aufruf

Da isses, das erste Video zu „Beste Aussich­ten“, dem kommen­den Album von Peppone.

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Musik

PEPPONE live @ OK Magdeburg

„Zätt woss bick pfann“, wie der Angel­sachse sagt. PEPPONE spiel­ten am Sonnabend ihr komplet­tes neues Album „Beste Aussich­ten“ live beim Offenen Kanal Magde­burg. Für alle, die nicht dabei­sein konnten, hier die Konserve. Kompakt runter­ge­spiel­tes Set, tolle neue Songs, super Sound. Herz, was willst Du mehr? Ich freue mich wie dumm auf die neue Platte, bald auf dem Major Label.


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Musik

Nadja Zela

Kürzlich bin ich durch doofen Zufall™ auf das fantas­ti­sche Album Immate­rial World der Schwei­zer Künst­le­rin Nadja Zela gesto­ßen. Das Album hab ich mir gleich günstig bei eBay geschos­sen, ein sehr großar­ti­ges Werk, irgendwo zwischen Soul und Rock. Leider aller­dings hab ich die CD nun zweimal, da ich mich in der Katego­rie vertan hatte (LP/CD). Wer also die CD haben möchte, kommen­tiert und bekommt sie kosten­los.


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Kraut und Rüben

10T10T‑2

10T10T.
10 Tage, 10 Tonträger.
Folge 2.

10 Alben, die mich maßgeblich beeinflusst, geprägt, und/oder beeindruckt haben.



Hello Saferide – More Modern Short Stories From Hello Saferide

Schwe­den. Land der Elche, Land IKEAs, Land des Surström­ming und Land der Marabou Schoko­lade. Und natür­lich Land der guten Popmu­sik! Jag älskar Sverige!

Wer sich einmal das Arran­ge­ment eines x‑beliebigen ABBA Welterfolgs bewußt angehört hat, wird festge­stellt haben, dass die Schwe­den die Harmo­nie­lehre offen­bar mit der Mutter­milch aufge­so­gen haben. Schein­bar simpel, in Wahrheit aber recht komplex – so sind viele schwe­di­sche Pophits aufge­baut. Ich werfe hier neben ABBA einfach mal Roxette, The Cardi­gans, Ace Of Base oder Avicii in die Runde.

Und natür­lich Annika Norlin, um die es hier und heute gehen soll: 1997 bereis­ten wir Schwe­den zehn Tage lang mit dem Fahrrad, aber da hatte ich noch keine Ahnung von schwe­di­scher Popmu­sik. Am ersten Tag ging der Dorn für unseren Gas-Campingkocher verlo­ren, ein elemen­tar wichti­ges Teil zur Gaszu­fuhr. Fortan waren wir also auf die kalte schwe­di­sche Küche angewie­sen. Im ganzen Land ließ sich kein Ersatz auftrei­ben, was wohl auch unseren fehlen­den schwe­di­schen Sprach­kennt­nisse zuzuschrei­ben war. Die waren auch in den folgen­den Tagen von Nachteil, als es beispiels­weise darum ging, ein Hinter­rad neu einspei­chen zu lassen. Gestran­det in einer schwe­di­schen Keller­werk­statt irgendwo in der Pampa, geführt von einem älteren Herrn. Mit tatkräf­ti­ger Überset­zungs­hilfe eines anwesen­den Verwand­ten. Abenteu­er­lich!

Das alles hat nichts mit Hello Saferide zu tun, die habe ich viel später entdeckt. Und sogar mal live gesehen, nämlich im Septem­ber 2009 im kleinen Berli­ner Magnet-Club. Frau Norlin ist übrigens sehr umtrie­big und z. B. auch in der ebenso empfeh­lens­wer­ten schwe­di­schen Band Säkert! aktiv.

More Modern Short Stories From Hello Saferide ist das für mich schönste Album, voller großer kleiner Hits und mit der schöns­ten Beschrei­bung einer roman­ti­schen Bonnie & Clyde-Liebe, die ich jemals verneh­men durfte:

„You and me,
let’s steal a car,
but first, before we go that far
what’s your name?
Don’t look so scared
Don’t tell me
you weren’t thinking exactly the same“


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Musik

10T10T‑1

10T10T.
10 Tage, 10 Tonträger.
Folge 1.
10 Alben, die mich
maßgeblich beeinflusst,
geprägt, und/oder
beeindruckt haben.

Funny van Dannen – Clubsongs

Ist es Ironie oder Bestim­mung, wenn man Nachtschich­ten bei einer Tageszeitung macht? 1995 jeden­falls war das bei mir so. Zur Pausen­lek­türe gehörte oft der Malibu Versand-Katalog aus Hamburg. Genau dort habe ich Funny van Dannen entdeckt. Ich erinnere mich, dass Songti­tel wie Als Willy Brandt Bundes­kanz­ler war oder Nana Mouskouri in der Beschrei­bung erwähnt wurden, was Kaufan­reiz genug darstellte.

Funny hat mich durch die gesam­ten 90er Jahre beglei­tet, bis zum Album Grooo­ve­man (Grooo­ve­man mit drei o!) im Jahr 2002 war ich voll dabei. Danach hab ich ihn ein wenig aus dem Blick­feld verlo­ren.

Niemand sonst beherrscht den Tanz auf den Draht­sei­len der Poesie und der Albern­heit so perfekt; und niemand sonst schafft den Spagat zwischen beiden so gekonnt.

„Wo ist der Fanclub der Sehnsucht geblie­ben? Wer hat ihn vertrie­ben, wo ist er hin? Ich hab ihm so viele Briefe geschrie­ben, weiß er denn nicht, das ich einsam bin?“


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