Katzenjammer live in Magdeburg

Nach Frank Turn­er am Mittwoch in Han­nover bere­its das zweite Konz­ert in dieser Woche: Die furiosen Fjord­fu­rien von Katzen­jam­mer gaben sich im ausverkauften Alten The­ater zu Magde­burg die Ehre. Die vier grandiosen Gra­zien aus Nor­we­gen sorgten mit ihrer mitreißen­den Mis­chung aus Jazz, Rock, Gyp­sy-Punk, Soul und Chan­son für eine fan­tastis­che Stim­mung und wur­den vom Pub­likum frenetisch gefeiert.

Das Vor­pro­gramm bestritt eine Frau mit dem schö­nen Namen Unni Wil­helm­sen. Geboten wurde recht belan­glos­er Singer-/Song­writer-Pop mit min­i­mal­sten Folke­in­flüssen. Ganz nett, aber eben auch nicht mehr.

Die Jam­merkatzen boten dann anschließend handw­erk­lich erstk­las­sige Kost, was sich unter anderem daran fest­machen läßt, daß jede der vier Nor­wegerin­nen fast jedes Instru­ment spie­len kann. Und auch spielt, so gab es dann einen steti­gen Instru­menten­wech­sel. Sel­bige waren zahlre­ich vorhan­den, so gab es die bekan­nte Bass-Bal­alai­ka, das Akko­rdeon, die Man­do­line, das Elek­troklavier, das Schlagzeug, die Mund­har­moni­ka, das Ban­jo, das Glock­en­spiel und beim grandiosen A Bar In Ams­ter­dam natür­lich auch die Trompete zu sehen und zu hören.

Anschließend gab’s noch eine Auto­gramm­stunde am Mer­chan­dise-Stand, die wir aber nicht mehr wahrgenom­men haben. Die Damen scheinen sehr auf dem Boden geblieben zu sein, wenn sie sich trotz des mit­tler­weile inter­na­tionalen Erfolges nach dem Konz­ert sog­ar noch unter das Pub­likum mischen.

Ein feucht-fröh­lich­er, beschwingter und gut­ge­launter Abend mit ein­er exzel­len­ten Live­band. Takk og beste ønsker, Katzenjammer!

Stel­lvertre­tend und für einen kleinen Ein­druck hier ein Live-Mitschnitt vom exzel­len­ten To The Sea.



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