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Kraut und Rüben

Veranstaltungshinweis

Da steppt der Bär, da tanzt die Gazelle, da lacht der Molch im Ketten­hemd: Winter-Klatsch mit Antje & Klaus und der Flöten­gruppe der Goethe-Grundschule Garde­le­gen. Jetzt Tickets sichern!

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Kraut und Rüben

Elbschifffahrtssause am 7. November

Ahoi Landrat­ten! Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Truh … wenn der Klabau­ter­mann dreimal klingelt, wisst ihr: Es ist wieder Zeit, auf See zu fahren.
Am 7. Novem­ber macht die MS Marco Polo in Magde­burg die Leinen los. Die Shanties kommt dieses Mal von

pADDEL­N­oH­NE­kANU

Panik­raum

Ben Racken

Die Plätze sind begrenzt. Es gilt Mundschutz­pflicht. Alle näheren Infos und Details zum Einschif­fen gibt’s frisch aus der Kombüse unter ahoi@peppone.info.

Eine Veran­stal­tung vom Team Peppone & dem ehren­wer­ten Major Label.

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Bördebehörde Tonträger Musik

Am Ende jedes Tages

You say MERCHANDISE. It’s me saying Souve­nirs, Souvenirs!

Das Jahr 2020 kann in viele­rei Hinsicht als Scheiß­hau­fen der Geschichte bezeich­net und von mir aus gerne heute noch im Müllei­mer der schwie­ri­gen Jahre entsorgt werden. Meine Mutter spricht immer „Schalt­jahre sind schwie­rig, Junge.“ und sie hat recht behal­ten. Neben einigen persön­li­chen Turbu­len­zen hat sich auch die Fertig­stel­lung des neuen PEPPONE-Albums „Beste Aussich­ten“ aufgrund von Corinna und anderen Widrig­kei­ten stark verzögert.

Gestern jedoch konnte nun endlich die Schall­plat­ten­ver­öf­fent­li­chungs­feier (some call it Record Release Party) veran­stal­tet werden. Geladen wurde ins schöne X‑Sense-Tal nach Gutens­we­gen, aufgrund der Hygie­never­ord­nun­gen nicht als öffent­li­che Party, sondern nur auf persön­li­che Einla­dung. Dazu wurde ein Hygie­nekon­zept erstellt und diverse Dinge organi­siert und beach­tet, so dass das fröhli­che Treiben geset­zes­kon­form statt­fin­den konnte.

Durch den Abend führte die bekannte rheini­sche Frohna­tur Hans Hawaii. Hawaii gilt als der Heiner Müller von Mallorca – ein großer Philo­soph – weise, streit­bar und liebens­wür­dig. Eines seiner Werke trug er auch selbst vor, seine Abhand­lung zur Latri­ni­schen Lehrkunde gehört mittler­weile zu den Klassi­kern der Lokuslyrik.

Livemu­sik gab es zunächst von KISTE, Dr. Dexter und Hi Tereska. Mit letzt­ge­nann­ten verbin­det PEPPONE eine langjäh­rige (1997!) Freund­schaft, und so ließen sich die Herren nicht lumpen, und gaben ein Set ihrer größten Hits der letzten 23 Jahre zum besten. Inklu­sive Raacke mit Jens am Micro und Tuba am Schlagzeug.

Anschlie­ßend die Gastge­ber des Abends: PEPPONE. Das Set war ein Querschnitt aller drei Alben, wobei die neuen Songs der erst wenige Minuten vor dem Auftritt einge­trof­fe­nen Platte harmo­nisch ins Gesamt­kon­zept passten. Ich kenne die neue Platte schon in- und auswen­dig, weshalb mein Urteil vollkom­men vorein­ge­nom­men und total subjek­tiv ist: Kauft euch dieses Album, denn es ist sehr sehr sehr gut.

Zum Abschluß gab es noch ein paar Zugaben, gefolgt vom großar­ti­gen letzten Song samt Mehrge­nera­tio­nen­chor: Am Ende jedes Tages schla­fen alle irgend­wann ein. Am Ende jedes Tages lassen wir uns nicht allein. Ein ebenso würdi­ger Album- wie Konzert­ab­schluß, der mich wirklich und wahrhaft b e r ü h r t hat. Ich liebe euch, Jungs.

Zum Abschluß spiel­ten die legen­dä­ren Die Strafe einen gewohnt formi­da­blen Gig. Die Band eröff­nete mit Schwarz­zone, Insidern vielleicht auch von PEPPONE bekannt. 😉 Ansons­ten gab es Hits, Hits und Hits am laufen­den Band. Die Strafe sind nicht nur in dieser Hinsicht eine sichere Bank, sondern auch ausge­sucht dufte Typen.

Der eingangs erwähnte Hans Hawaii übrigens, weist ein paar inter­es­sante Ähnlich­kei­ten mit Kai Strafe auf; aber das kann natür­lich auch meinem Alkohol­kon­sum geschul­det gewesen sein… Ich will hier keine neue Verschwö­rungs­theo­rie begrün­den, werde der Sache aber nachhal­tig auf den Grund gehen.

Fazit: Toller Abend, tolle Leute, tolle neue Platte. Von den 99 numme­rier­ten in klarem Vinyl sind allein gestern abend 30 verkauft worden, ich würde mich also ranhal­ten oder mit der regulä­ren schwar­zen Version Vorlieb nehmen… Die Numme­rie­rung ist übrigens von mir selbst vorge­nom­men, danke Rob, danke Jens! Ich weiß, dass ihr mich wenigs­tens tempo­rär für einen beklopp­ten Nerd haltet … aber hey, das bin ich auch! 😀

Es wurden Fotos gemacht:

Hier noch mehr Fotos von Imme, herzli­chen Dank dafür!

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Musik

Beste Aussichten – Record Release Party

Eine herzli­che Einla­dung zur Record Release Party von Peppone: Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern. Wir haben im Frühjahr unser neues Album Beste Aussich­ten aufge­nom­men und möchten mit Euch gemein­sam die Veröf­fent­li­chung unserer dritten Langspiel­platte feiern. Mit einem Platten­ver­trag im Rücken lassen wir uns natür­lich nicht lumpen und werden ein entspre­chend großes Spekta­kel auffah­ren. Wir laden also am 19. Septem­ber 2020. Wir haben ein paar musika­li­sche Gäste aus dem Showbusi­ness einge­la­den, für Speisen und Getränke sorgen wir auch. Die große Sause findet unter freiem Himmel statt. Die Tore öffnen um 17 Uhr, das Tanzbein kann pünkt­lich ab 18 Uhr geschwun­gen werden. Zum Tanz spielen Kiste, Dr. Dexter, Hi Tereska, Die Strafe und natür­lich unsere Schnodd­rig­kei­ten auf.

Durch den Abend wird der von uns sehr geschätzte Hans Hawaii führen.

Bei allem Spaß dürfen wir Covid-19 und die dazuge­hö­ren­den Verord­nun­gen nicht verges­sen. Daher müssen und werden wir uns an ein paar Regeln halten.

Dieser Abend ist eine Privat­ver­an­stal­tung. Wir halten die Abstands- und Hygie­ne­re­geln ein. Schnuten-Zinken-Pullis stellen wir in begrenz­ter Anzahl zur Verfügung.

Ihr müsst Eure Kontakt­da­ten hinter­las­sen, wir gehen vertrau­ens­voll damit um.

Wir freuen uns auf Euch!
Eure Pepponis!

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Musik

PEPPONE live @ OK Magdeburg

„Zätt woss bick pfann“, wie der Angel­sachse sagt. PEPPONE spiel­ten am Sonnabend ihr komplet­tes neues Album „Beste Aussich­ten“ live beim Offenen Kanal Magde­burg. Für alle, die nicht dabei­sein konnten, hier die Konserve. Kompakt runter­ge­spiel­tes Set, tolle neue Songs, super Sound. Herz, was willst Du mehr? Ich freue mich wie dumm auf die neue Platte, bald auf dem Major Label.


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Musik

Klotzs / ARXX / Hyparschall

Kleiner Veran­stal­tungs­hin­weis der Konzert­gruppe Peppone: Am 27. 2. gastie­ren die sehr guten Klotzs, die nicht minder guten ARXX und der mit alten Bekann­ten besetzte Newco­mer Hypar­schall im Lion City Pub zu Magdeburg.

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Kraut und Rüben Musik

Sing dela Sing XII in Magdeburg

Die XII. Auflage von „Sing dela Sing“ in Magde­burg stand an, also die Zähne geputzt, die Stimme geölt, die Füße gewaschen und ab in den Kombi aus Wolfsburg.

Schon reich­lich Publi­kum auf dem Hof des Moritz­hofs, man schwatzt, man trinkt, man befeuch­tet sich in freudi­ger Erwar­tung die Kehlen.

19.30 Uhr Einlass. Wir ganz oldschoo­lig mit ausge­druck­ten Eintritts­kar­ten, die meisten anderen hinge­gen ganz newschoo­lig mit leuch­ten­den Smart­pho­ne­dis­plays. Einen verwa­sche­nen Stempel­ab­druck „Sing dela Sing“ auf den Handrü­cken (könnte auch ein explo­dier­ter Frosch sein) und ab ins Getümmel.

R. hat sich gerade von V. getrennt und ich sehe eine Frau, die ihr sehr ähnlich sieht. Ich empfehle die unver­züg­li­che Kontakt­auf­nahme und wir finden sogar heraus, dass sie F. heißt. Weitere Anbah­nungs­ver­su­che müssen aller­dings unter­blei­ben, denn es geht los.

Wie schon bei der XI. Auflage geht es quasi ohne Vorwar­nung los und nach anfäng­li­cher Zurück­hal­tung trällert wirklich der ganze Saal was das Zeug hält.

Fakten: Hello von Adele ist tatsäch­lich ein schöner Song. Valerie von Amy Winehouse ist sackschwer zu singen. Alles von Andreas Bourani ist ein Haufen gequirl­ter Scheiße. ABBA hatten großar­tige Arran­ge­ments. Zu spät von Die Ärzte ist ein Riesen­hit, so auch Wonder­wall von Oasis. Und Eternal Flame von The Bangles erst!

Mehr Fakten: Man nimmt gar nicht wahr, wieviele Songs eindeu­tige sexuelle Botschaf­ten übermit­teln. Ich sage nur Sledge­ham­mer. Ich sage Night Fever. Ich sage Shape Of You.

Frene­tisch gefei­ert geht unser Auftritt dem Ende zu. Cem und Gunter verlas­sen die Bühne und lassen sich nur deshalb so lange um eine Zugabe bitte, weil sie sich verse­hent­lich aus dem Veran­stal­tungs­ort ausge­sperrt haben. Kannste Dir nicht ausdenken!

Zur Zugabe dann Eternity von olle Robbie. Cem weint am Ende. Die Laber­gänse, die Cem schon bei Hello völlig zu Recht von der Bühne herun­ter zur Ordnung rufen musste, schaf­fen es fast, auch diesen schönen Song mit ihrem infan­ti­len Gequat­sche kaputt­zu­la­bern. Laßt eure breiten Ärsche doch einfach zuhause auf dem Sofa, wenn ihr keinen Bock auf Gesang habt und lieber quatschen wollt. Torfnasen!

Resümee: Sing, singt, singt was das Zeug hält. Singen ist toll, befreit und macht Spaß. Deshalb: Episch. Gerne wieder, wenn auch vorerst – aus mir rätsel­haf­ten Gründen – nicht mehr in Magde­burg. Am Publi­kum soll es jeden­falls nicht liegen.

Die Rückfahrt reibungs­los. Tempo­li­mit, Wildwech­sel, nasse Straße – meine reizende Beglei­tung hat jeder­zeit alles fest im Blick. 😀

Die Setlist „unseres“ Auftrittes:
Sing It Back – Whoever /// Kung Fu Fight­ing – Carl Douglas /// Ain’t Nobody – Chaka Chan /// You Can’t Hurry Love – The Supre­mes /// Faith – Schorsch Meikel /// Manea­ter – Daryl Hall & John Oates /// Part-Time Lover – Stevie Wonder /// Valerie – Amy Winehouse /// Happy – Pharrell Williams /// What’s Love Got To Do With It – Tina Turner /// Hello – Adele /// MfG – Die Fantas­ti­schen Vier /// Take On Me – a‑ha /// Irgend­so­ein­müll – Andreas Bourani /// Night Fever – Bee Gees /// Shape Of You – Ed Sheeran /// Sledge­ham­mer – Peter Gabriel /// Eternal Flame – The Bangles /// Zu spät – Die Ärzte /// Irgend­was von – Justin Timber­lake /// Dancing Queen – ABBA /// Wonder­wall – Oasis /// Irgend­was von – Swedish House Mafia /// Eternity – Robbie Williams

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Musik

Auf der Elbe mit Die Strafe & Peppone

 

Der 2. Novem­ber 2019, 14.00 Uhr. In der Börde regnet es. In Magde­burg hinge­gen Kaiser­wet­ter, also auf zur Elbtour mit Die Strafe und Peppone, der zweiten Ausgabe nach der Tour 2016. Am Parkplatz treffen meine Gattin und ich auf André von Grizou, den ich sofort erkenne und begrüße; selbi­ger hat aller­dings große Schwie­rig­kei­ten, mich irgendwo zuzuord­nen. Was kein Wunder ist, gelte ich doch seit Jahren als Phantom.

Am Schiff angekom­men, begrü­ßen uns und die anderen warten­den Gäste Die fabel­haf­ten Buckau Boys mit minimal-instrumentierten Gassen­hau­ern (hier im Video!) von Anfang des vorletz­ten Jahrhun­derts und Seemanns­lie­dern. Das verlei­tet sogar etliche Passan­ten zum Stehen­blei­ben und Zuhören. Punkt 15.00 Uhr öffnen Die Strafe und Peppone den Zugang zum Schiff und begrü­ßen jeden Gast mit Handschlag oder herzli­cher Umarmung. Das hat Stil, das hat Würde, da fühlt man sich doch gleich so richtig willkommen.

Am Anfang wird Fußball geglotzt, weil der FCM zeitgleich mit der Boots­tour sein Lokal­derby gegen den HFC austrägt. Das inter­es­siert mich persön­lich seit jeher nur minimalst, dennoch sei erwähnt, dass der FCM mit 1:0 gewon­nen hat. Die Leinwand kann also einge­rollt werden und der gute Denis sorgt für Hinter­grund­mu­sik, während sich Bands und Publi­kum bei ein, zwei Gläsern warmen Wassers in Stimmung bringen.

Peppone begin­nen gegen 16.00 Uhr mit dem ersten Teil ihres Konzer­tes und nach anfäng­li­cher Verhal­ten­heit wird es vor der Bühne proppen­voll und der Stimmungs­pe­gel steigt auf ein Niveau, höher als das der Elbe selbst. Zugaben­wün­sche werden mit Verweis auf den zweiten Teil des Konzer­tes rigoros abgeschmet­tert. Überrascht hat mich, wie gut die neuen Songs bereits beim Publi­kum angekom­men. Da freue ich mich schon sehr auf LP3, welche, so alles gutgeht, im Frühjahr auf dem Major Label erschei­nen wird.

Anschlie­ßend Die Strafe. Die Band ist wie gewohnt ein Garant für mitrei­ßende Konzerte. Ich kenne keine weitere Band, bei der der Gegen­satz zwischen, ähm, kultur­pes­si­mis­ti­schen Texten und humor­vol­len Ansagen und Einwür­fen derma­ßen ausge­prägt ist. Das schönste, Musik gewor­dene Beispiel für Selbst­iro­nie. Wie immer gibt es zwischen Alexan­der und Kai den fliegen­den Drummer­wech­sel. Gerade beim Schrei­ben trudelt das Video zum Pessi­mis­ten­lied ein…

Dann wieder Peppone und nochmal die Strafe, wobei das oben geschrie­bene gilt, die Stimmung aller­dings noch mehr überkocht.

Zwischen­durch Gesprä­che mit vielen altbe­kann­ten Gesich­tern. Ich frage Roger von Hölle was er von Uthmö­den hält und schleime Tuba als „lebende Legende“ voll. Nehmt nicht alles wörtlich was ich sage, ich bin alt und verwirrt.

Eine exklu­sive Schall­platte gibt es auch. Natür­lich eine Split-Single mit Die Strafe und Peppone, unter dem eigens kreierten Label „Major Label Ship Series“. Der anwesende Rob vom Major Label amüsiert sich darüber, dass ich die Single schon bei Discogs gelis­tet habe, als sie noch nicht mal aus dem Press­werk war. Sorry Rob, aber jeder pflegt seine neuro­ti­sche Zwangs­stö­rung und meine besteht nun mal unter anderem aus Discogs-Einträgen. Die Platte ist auf 100 numme­rierte Exemplare limitiert und der Verkauf läuft wie geschnit­ten Brot. Peppone haben noch ein paar Restex­em­plare auf den kommen­den Konzer­ten dabei, ansons­ten hilft beim Erwerb ganz sicher bald ein Blick in den Major Label-Onlineshop.

Der Todes­krake der Elbe ist erlegt. Die fabel­haf­ten Buckau Boys versü­ßen uns den Abschied vom Boot mit ihrer schmis­si­gen Version von „Veronika, der Lenz ist da“. Ich fahre zügig über die Autobahn nach Hause, was meiner Gattin stellen­weise nicht übermä­ßig zusagt. Wir lassen die Nacht hinter uns und essen ein klassi­sches Abend­brot der einfa­chen Landbevölkerung.

Und nach so vielen Worten noch ein paar Fotos.



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