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Monat: September 2008

Ferien im Nirgendwo

Die Behörde bekommt neue Nachbar­schaft. Direkt vis-à-vis unseres funktio­na­len Bombast­baus zieht ein „jung geblie­be­nes Paar aus Oberur­sel“ ein. Ein Ortsname, den ich mir nicht besser hätte ausden­ken können. Zur Begrü­ßung der neuen Nachbar­schaft, war das jungge­blie­bene Paar so freund­lich, mir als Nachbarn folgen­den Handzet­tel in den Postkas­ten zu werfen:

(Zum Vergrößern bitte anklicken.)

Liest sich doch soweit recht sympa­thisch, oder? Gut, über die zu findende „Heilung“ könnte man disku­tie­ren, aber ehrlich gesagt sind mir ein paar vielleicht esote­ri­sche Spinner lieber als ein Haufen beton­köp­fi­ger Börde­bu­ben mit Schmir­gel­see­len aus Stahl­wolle. Außer­dem suchen wir ja alle nach Heilung, okay, fast alle. Überhaupt braucht dieses/r Dorf/Land/Planet (hier Ort eurer Wahl einfü­gen) viel mehr Spinner.

Was mir etwas Sorge macht, ist die geplante Vermie­tung an Ferien­gäste. Irgend­wie scheint mir in der Börde zwar nicht unbedingt der sprich­wört­li­che Hund begra­ben, aller­dings sind wir vom Gehalt an Attrak­tio­nen oder Freizeit­ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten doch ein ganzes Stück von z. B. New York oder der Ostsee­küste entfernt.

Ich erkläre hiermit an Eides statt, daß ich für „Garten­ar­beit, Reiner­hal­tung und nach dem Rechten sehen“ leider keine Zeit habe. Ich verspre­che aber trotz­dem, neben­bei immer ein bis zwei wachsame Augen auf das gegen­über­lie­gende Grund­stück zu werfen, schon im eigenen Interesse.

Wer also zukünf­tig plant, die Börde näher in Augen­schein zu nehmen, kann kosten­güns­tig bei meinen zukünf­ti­gen Nachbarn unter­kom­men. Ich werde bei Gelegen­heit mal mit den beiden reden, vielleicht läßt sich ja ein zünfti­ges Event­pa­ket schnü­ren: Ferien in der Mühle, inkl. Besich­ti­gung der Börde­be­hörde + Kurs für zukünf­tige Blog-Autoren: „Schöner schrei­ben durch die Kraft von Rüben und Korn“.

London never sleeps

Ganz tolle Fotos geschos­sen aus einem Heliko­pter über dem nächt­li­chen London.

Alle bitte hier klicken und gucken!

Noch mehr tolle Fotos gibt’s auf der Website des Fotogra­fen Jason Hawkes.

Meine Tante Margot aus Indianapolis hat Atomraketen im Keller!

Der Preis für den schöns­ten Bandna­men des Monats geht im Septem­ber an Margot & The Nuclear So And So’s.

Die 8‑köpfige (und 16-händige) Band aus India­na­po­lis in Indiana hat sich laut Bandlea­der Richard Edwards nach seiner Tochter Margot (er hat keine Tochter!) und seiner Begeis­te­rung für US-Präsident Bush und dessen Ausspra­che des Wortes „nuclear“ benannt. In Wirklich­keit aber stammt der Bandname aus dem Film The Royal Tenen­baums, genauer nach dem Charak­ter „Margot“, darge­stellt von Gwyneth Paltrow.

Rette uns, Superwurst!

[Klick die Superwurst!]

Hallo Freunde, ich bin’s, SUPERWURST! Ich rette die Welt, ich stoppe den Klima­wan­del, denn ich bin voll umwelt­kom­pa­ti­bel und CO2-neutral herge­stellt und trans­por­tiert worden! Ich bin die dusse­lige Idee meiner Marke­ting­fuz­zis, die glauben, im Zuge des Klima­wan­del­wahns könnte man jeden Scheiß zur Beruhi­gung des Konsumenten-Gewissens teuer verkau­fen! Statt „Häkeln für den Frieden“ jetzt also „Wurscht futtern fürs Klima!“.

Kauft Super­wurst! Ich schme­cke lecker und beiße nicht!

(Danke ans Kölner BW für den freundlichen Hinweis und das Foto)
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