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Kraut und Rüben

Aus Deutschlands Einkaufsmärkten

Heute: Vevver­linge auf Epfel- und Appfel­si­nen­spie­gel. Dazu reicht man Bier. Herzli­chen Dank an S aus G an der Wupper für die freund­li­che Einsen­dung.

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Kraut und Rüben

eBay-Bewertung

Für abzuge­bende eBay-Bewertungen verwende ich in letzter Zeit ausschließ­lich die Autover­voll­stän­di­gungs­funk­tion meines smarten Telefons. Dabei kommen dann so herrli­che Bewer­tun­gen wie „Prima und alles Gute der gesam­ten Region!“ zustande. Ich weiß, dass das albern ist, aber ich könnte mich wegschmei­ßen … bruhaha.


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Musik

Die Fantastischen Vier live in Magdeburg

Am letzten Freitag spiel­ten Peppone auf der Khepera-Bühne beim Altstadt­fest in Haldens­le­ben. Da war ich aber leider (wieder mal!) nicht, sondern statt­des­sen auf dem Magde­bur­ger Domplatz, um mir Die Fantas­ti­schen Vier mal live anzuse­hen. Die Karte dafür hatten wir schon ewig; sie wurden von jeman­dem organi­siert, der an dieser Stelle ungenannt bleiben möchte.

Um 19.45 Uhr brach ich mit meinem Pferde­fuhr­werk in Richtung Magde­burg auf, um gleich anschlie­ßend feststel­len zu müssen, dass ich 1.) meinen iPod verges­sen und 2.) ein bißchen spät dran war. Außer­dem kündigt sich bei meinem Pferde­fuhr­werk ein Getriebe- und/oder Kupplungs­scha­den an; was die Fahrt zu einer Mischung aus menta­ler Zitter­par­tie und Ach,leckmichhalt machte. Dennoch oder trotz­dem kam ich relativ pünkt­lich beim ungenannt bleiben wollen­den Herrn an, um ihn vom „Tag der offenen Tür“ seines Arbeit­ge­bers abzuho­len.

Gemein­sam begaben wir uns auf den beschwer­li­chen Weg in Richtung Magde­bur­ger Innen­stadt. Kosten­pflich­ti­gen Parkplatz gefun­den und ab durch die Leiter­straße in Richtung Domplatz. Was mir wieder mal auffiel: Magde­burg hat sich verän­dert. Die Leiter­straße hatte ich noch als öffent­lich ödnis­be­wehr­tes Ödland in Erinne­rung, dieses Bild hat sich gewan­delt: Angefan­gen mit einer schicken Sushi-Bar („The best restau­rant in town.“), über diverse weitere vollbe­setzte Lokali­tä­ten bis durch zum Hundert­was­ser­haus – überall das gleiche Bild: Gesel­lige Magde­bur­ger Urein­woh­ner und ihre zugezo­ge­nen Freunde bevöl­kern Plätze, Stühle und gastro­no­mi­sche Inseln. Was einer­seits mein alters­schwa­ches Herz erfreute, ist Magde­burg in meiner Gedan­ken­welt doch noch immer der düstere und gewalt­tä­tige Moloch aus den 90er Jahren gewesen. Anderer­seits merkte ich mal wieder, wie sehr ich aus dieser vergnü­gungs­süch­ti­gen Happy-Happy-Welt der Selbst­op­ti­mie­rer raus bin. Egal, jedem Tierchen sein Plaisier­chen und jedem alters­star­ren Sack sein Klischee.

Einlaß bei den Fantas. Es gibt die Band in drei Geschmacks­rich­tun­gen: Fanta Mango, Fanta Orange und Fanta Manda­rine. Wir hatten uns für letztere entschie­den und am Mandarinen-Einlass war auch am wenigs­tens los. Zunächst eroti­sche Abtas­tung zwecks Bomben­kon­trolle. Keine Bombe dabei. Dann zum Merch, die Preise inspi­zie­ren. 50 € für einen Hoodie, 30 € für ein T‑Shirt. Ich hätte eh keins gekauft, aber bei diesen Preisen hab ich dann extra kein kein keins gekauft.

Punkt 21.00 Uhr ging’s los. Bombige Licht­show, super hochauf­lö­sende Video­wände – es war fast ein wenig so, als würde man – auch aufgrund des großen Abstands zur Bühne – eine DVD schauen. Live-Schlagzeuger, DJ, Percus­sio­nist, Gitar­rist. Viele Hits, ein eher reser­vier­tes Publi­kum, guter Sound. Die Fantas haben einige großar­tige Texte am Start und es war eine Wonne, diese mal live zu hören. Auch, wenn mich die Darbie­tung emotio­nal eher kalt ließ, was wohl auch am großen Rahmen lag. Ich bin ja mehr für ranzige Keller­shows zu haben, bei denen sich Sänger Hans Wurst von der Kapelle XYZ für 7 € Eintritt bedingungs- und hemmungs­los veraus­gabt. Deshalb gehe ich beim nächs­ten Mal auch wieder zu meinen italie­ni­schen Freun­den von Peppone, um eingangs eröff­ne­ten Kreis zu schlie­ßen.

MfG
Ihr kniekran­ker MC Börde­bube

P.S. Der neue Song „Endzeit­stim­mung“ vom kommen­den Album war die einzige Überra­schung, klang aber vielver­spre­chend.

P.S.S. Das einzige, das mir an dem Abend total auf die Ketten ging, war die fortwäh­rende Erwäh­nung von Magde­burg … „Magde­burg, seid ihr gut drauf?“, „Magde­burg, ihr rockt!“, „Magde­burg … Rockde­burg!“, „Magde­burg, denkt dran, morgen Eier zu kaufen!“. Anstren­gend.

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Kraut und Rüben Musik

Bengt bangt

Bengt bangte und ich war nicht da. Als ich gestern zur wöchent­li­chen Grabpflege antrat, sah mich Bengt Tribu­kait ebenso streng wie angestrengt vom Fried­hofs­aus­hang­schau­kas­ten an. „Kommt der Bengt raus spielen?“ hab ich die Mutter gefragt. Wo der Bengt denn bleibt, da hat die Mutter gesagt: „Im Leben kriegt man nichts geschenkt, Bengt ist im Keller und bangt.“



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Kraut und Rüben Musik

Tante Emma singt beim Kochen

Wer mir eine digitale Kopie der LP Tante Emma singt beim Kochen beschafft, oder gar die Original-LP loswer­den will, wird mit lebens­lan­ger Lobhu­de­lei und Bargeld überschüt­tet. Mails gerne an mich (unter Kontakt)!


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Kraut und Rüben

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Auch wenn es fast keinen mehr inter­es­siert, da augen­schein­lich alle zu Facebook, Twitter, Instammtamm und Weißich­wo­hin abgewan­dert sind: Diese Website ist seit eben auf https umgestellt. Eure Sicher­heit ist also gewähr­leis­tet. Ich gelobe feier­lich, in Zukunft wieder für ein wenig mehr Inhalt zu sorgen. Inhalte sind in Zeiten wie diesen ja nie verkehrt.

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Musik

Liebe in Zeiten der Follower

Neulich drüber gestol­pert und umgehend für großar­tig befun­den: Max Richard Leßmann und sein Album Liebe in Zeiten der Follower. Ein erfreu­lich unprä­ten­tiö­ses Werk, irgendwo zwischen Götz Alsmann, Charles Aznavour und Tony Marshall. Erstaun­lich unpein­lich und entwaff­nend uncool. Tolles Album. Kaufen!


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Kraut und Rüben

15 Seconds Of Fame

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