Franz Beckenbauer präsentiert: Der Hairmatic 2000 von Liedtke

Franz Becken­bauer präsen­tiert: Der Hairma­tic 2000 von Liedtke. Das mit 34 inter­na­tio­na­len Paten­ten bedachte Quali­täts­pro­dukt aus der Schweiz überzeugt durch Griffig­keit, Formschön­heit und eine Haarlän­gen­jus­tie­rung.

In den ganz frühen 90iger Jahren beim seeli­gen Werner Metzen, einem der schil­lernds­ten Erobe­rer der Ostzone, für 1,– DM gekauft und niemals auspro­biert. Ich vermute mal stark, es ziept und zerrt wie nur sonst irgend­was am Haupt­haar.

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Fundsachen

Findlinge Deutscher Popmusik / The Green Dogs

Ich bin neulich durch „doofen Dunst“ (aka „beklopp­ten Zufall“) auf eine schöne Compi­la­tion gesto­ßen. Die CD namens vergrif­fen • verges­sen • verlo­ren – findlinge deutscher popmu­sik bietet 15 von Dirk Darmsta­ed­ter (The Jeremy Days, anyone?) kompi­lierte Perlen. Beson­ders hervor­zu­he­ben sind hier der allseits bekannte Kaplan Alfred Flury und Robert Hoffmann mit dem wunder­schö­nen Herbst­wind.

Bis dato völlig unbekannt waren mir The Green Dogs mit ihrem reich­lich merkwür­di­gen Gassen­hauer Wer hat meinen Hund gebis­sen. Dieses komplett sinnent­leerte Machwerk begeis­tert mit dem schönen Refrain: „Wer hat meinen Hund gebis­sen? Irgend­je­mand muß es wissen! I don’t know … I don’t know“. Muß man erstmal drauf kommen…

Zu den Green Dogs ließ sich nicht weiter im Netz finden. Auf Youtube aller­dings gibt es zwei weitere – ebenso vollstän­dig sinnent­leerte – Songs mit den Namen Macke Mack Meise und Kikeriki. Erste­res brumme ich nun schon den ganzen Tag vor mich hin; was die Verbin­dung „Macke Macke Meise“ und „Lohnar­beit“ irgend­wie erträg­li­cher macht. 😉 Die empfeh­lens­werte Compi­la­tion ist für kleines Geld z. B. bei Amazon zu finden.

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Musik

Der Sommertraum

Spitz­bua Markus – ein untrai­nier­ter blasser Hänfling mit Segel­oh­ren singt über sein Selbst­bild, das eingangs erwähn­ten Attri­bu­ten konträr gegen­über­steht. Dazu die üblichen Bewegun­gen und Gesten aus der Grabbel­kiste des Schla­ger­be­we­gungs­over­ac­ting; fertig ist der Sommer­hit.

Wer einen weite­ren Beleg braucht, dass der Knabe verrückt ist, der schaue sich dieses Video an.

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Fundsachen Kraut und Rüben Musik

Tante Emma singt beim Kochen (Jetzt wirklich!)

Tante Emma singt jetzt endlich auch bei mir beim Kochen. Die Jahre der Suche sind somit erfolg­reich zuende gegan­gen.

Auf Tante Emma aufmerk­sam gewor­den bin ich durch einen sehr hörens­wer­ten Beitrag auf radio­eins. Dann hatte ich die Platte jahre­lang meiner Suchliste hinzu­ge­fügt, sie tauchte aller­dings nie auf. Bis vor 2 Wochen, als sie in sagen­haft gutem Zustand für sensa­tio­nelle 7,49 € als Sofort-Kauf auf eBay stand. Noch schlaf­trun­ken schlug ich zu und berich­tete sofort allen anwesen­den Perso­nen (1) von dem von mir als sensa­tio­nell empfun­de­nen Ereig­nis. Einige Tage später traf Tante Emma ein und wurde in einer nachmit­täg­li­chen Hörses­sion von mir und meiner Gattin Gundula – welche übrigens auch ein großes Herz für Trash hat (Wobei mir völlig schlei­er­haft bleibt, wieso ihr die The Sunscheins Angst machen… :-D) – am Stück durch­ge­hört.

Ein Unter­fan­gen, das mir nach bereits 20 Minuten große körper­li­che Schmer­zen berei­tete: Ohren­blu­ten, ein Ziehen in den Zahnwur­zeln, Schwin­del­keit und tempo­rä­rer Kontroll­ver­lust. Aber lauscht selbst, unten sind zwei meiner Youtube-Uploads zu sehen.

Zu Tante Emma ließ sich übrigens gar nichts im Netz finden; keine Vorge­schichte, keine histo­ri­schen Tatsa­chen, kein gar nichts. Alles was ich weiß, entnahm ich dem oben verlink­ten Beitrag auf radio­eins.

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Kraut und Rüben Musik
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Milwaukee Mode – die schlechteste Depeche Mode-Coverband aller Zeiten

Auf Facebook über diese Cover­ver­sion von Behind The Wheel gestol­pert und sofort verliebt. Anschlie­ßend ein wenig Recher­che: 2 Herren aus Milwau­kee namens Milwau­kee Mode radebre­chen sich durch verschie­dene Klassi­ker von Depeche Mode. Die wohl schlech­teste Cover­band aller Zeiten. Ein Keyboar­der ohne Rhyth­mus­ge­fühl und ein Sänger mit einer sehr spezi­el­len Aura. So angenehm wie eine Wurzel­be­hand­lung; hier gefriert einem das Blut tatsäch­lich in den Ohren – ich liebe die beiden! Gute Unter­hal­tung und unbedingt die Tänze­rin bei A Question Of Time beach­ten!


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Fundsachen Kraut und Rüben Musik