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Monat: Juni 2011

The Grand Rapids Lipdub

Ende Januar diesen Jahres veröf­fent­lichte das Magazin Mainstreet unter der Überschrift „Sterbende Städte“ eine Top Ten der ameri­ka­ni­schen Städte mit dem größten Bevöl­ke­rungs­schwund in den letzten zehn Jahren.

Das sorgte bei den betrof­fe­nen Bewoh­nern in den entspre­chen­den Städten für Unmut. Beispiels­weise in New Orleans, das durch die vielen Opfer des Hurri­cans Katrina beson­ders betrof­fen war. Auch beim Zehnt­plat­zier­ten Grand Rapids, einer Stadt im Bundes­staat Michi­gan mit knapp 200.000 Einwoh­nern, war der Unmut groß. Man gründete Facebook-Gruppen, beschwerte sich bei Newsweek und präsen­tierte im Mai ein Video zum Beweis der Leben­dig­keit der Stadt.

Rund 5000 Bewoh­ner Grand Rapids legten zu einer Live-Version von Don McLeans Ameri­can Pie ihre Innen­stadt lahm und eine flotte Sohle auf den Asphalt. Und das alles ohne einen sicht­ba­ren Schnitt. Gute Unterhaltung!

Danke an Herrn Wirt für den freund­li­chen Hinweis!

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FvRvLKW*: Krautwurst

Klick!

Die Kraut­wurst (engl. Crowd­worst) ist eine grobe Bauern­le­ber­wurst. Sie wird mit Sauer­kraut, zum Teil auch mit gekoch­tem Weißkraut angerei­chert. Die Kraut­wurst wird in der Pfanne gebra­ten und mit Kartof­feln (Pell‑, Brat- oder Salzkar­tof­feln) und Salat als Haupt­mahl­zeit verzehrt. Das Gericht galt als Arme-Leute-Essen. Verbrei­tet ist die Kraut­wurst in den Gebie­ten Steiger­wald und Franken.

Die Geschichte der Kraut­wurst ist eine Geschichte voller Abson­der­lich­kei­ten. Es sind keine histo­ri­schen Quellen nachweis­bar. Nach Auskunft von Ortsbe­woh­nern und ortsan­säs­si­gen Hausmetz­gern wurde die Kraut­wurst insbe­son­dere in der Steiger­wald­re­gion und nach dem Zweiten Weltkrieg auch in anderen fränki­schen Gegen­den bei Hausschlach­tun­gen aus Schwei­ne­fleisch hergestellt.

Für eine Kraut­wurst benöti­gen Sie 23 durch­ge­dreh­tes Fleisch, 13 Weißkraut, Schmalz, Gewürze. Gehen Sie wie folgt vor: Das Kraut raspeln, einsal­zen und 1 Stunde stehen lassen. Die Brühe ausdrü­cken und in Schmalz dünsten. Bei der Hausschlach­tung werden die Zutaten für die Leber­wurst zusam­men mit dem Sauer­kraut durch den Fleisch­wolf gedreht. Die Wurst-Kraut-Masse wird in dünnen Natur­darm abgefüllt und wie die Zahl „8” abgebun­den. Der Durch­mes­ser der Wurst­schlinge beträgt circa 15 cm. Die Kraut­wurst wird wie die übliche Kochwurst im Kochkes­sel gebrüht und dann in einem kühlen Raum zum Abtrock­nen aufge­hängt. Geräu­chert wird sie nicht, sondern relativ bald nach der Herstel­lung verzehrt, da das Kraut die Haltbar­keit verkürzt. (Danke.)

Nächste Woche: Rhino­ze­rus mit Rosenkohl.

*Fotos von Rückan­sich­ten von Lastkraft­wa­gen.

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FvRvLKW*: Herr Lehmann

Klick!

„Sag du mir nicht, daß es aus ist. Du hast mir überhaupt nicht zu sagen, daß es aus ist. Das ist mein Text. Und ich sag dir mal was: Katrin. Es ist aus!“ Ob Sven Regener weiß, was Herr Lehmann inzwi­schen beruf­lich macht?

*Fotos von Rückan­sich­ten von Lastkraft­wa­gen.

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Frank Turner/Social Distortion in Leipzig

Manch­mal muß man einfach weg. Wir schrei­ben das Jahr 2011, es ist der 2. Juni und Deutsch­lands Väter feiern ihren Vater­tag. Die Straßen sind überfüllt mit volltrun­ke­nem Pöbel und mein väter­li­cher Nachbar meint, er müsse den Nachmit­tag mit Bums- und Fickmu­sik ((Man verzeihe mir die für meine Verhält­nisse ungewöhn­lich derbe Wortwahl. Es ist, wie es ist.)) ausklin­gen lassen. Nicht nur, daß es nun laut Uff uff uff, heut‘ fahr’n wir in den Puff schallt, nein, es ist ihm offen­bar auch nicht im gerings­ten peinlich. Bevor ich also zur Axt greifen kann um dem Grauen ein verdien­tes Ende zu berei­ten, sattele ich meinen alten Klepper und orien­tiere mich in Richtung Leipzig. Denn reich hat man mich beschenkt, eine Karte für Frank Turner und Social Distor­tion bekam ich zu meinem Geburts­tag übereignet.

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