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Neues altes von Morrissey

Über den Jahreswech­sel sind erstaunliche Dinge auf morrissey-solo.com aufge­taucht. 2 User haben auf soundcloud.com diverse bis­lang unbekan­nte Demo- bzw. unveröf­fentliche Ver­sio­nen von The Smiths- und Mor­ris­sey-Songs gepostet. Einen guten Überblick neb­st direk­ter Down­load-Möglichkeit ver­schafft dieser Thread. Beson­ders erwäh­nenswert erscheint mir eine bis­lang unveröf­fentliche Ver­sion von Nev­er Had No One Ever, mit ein­er Trompete im Mit­tel­teil und kom­plett verän­dertem Gesang­steil. Auch son­st sind echte Perlen unter den Songs, wie z. B. das mir bis­lang gän­zlich unbekan­nte Kit.

Außer­dem gibt es einen Broad­cast-Mitschnitt des Sil­vesterkonz­ertes im USC Galen Cen­ter Los Ange­les. Hier der Thread samt Down­load-Link, das Konz­ert ist von erlesen­er Qualität.

The Smiths — Unreleased Demos & Instrumentals

Kurz vor Wei­h­nacht­en ging ein kollek­tives Raunen durch die an fol­gsamen Jüngern nicht arme Glaubens­ge­mein­schaft der Smith­sian­er. Grund war die fro­he Kunde vom Auf­tauchen eines neuen Vinyl-Bootlegs der Smiths. An und für sich kein Grund zur über­mäßi­gen Freude, ist doch der Markt an Smiths-Bootlegs reich und schw­er über­schaubar. Dieses Mal jedoch war alles anders. Grund dafür sind die wirk­lich beson­deren Songs, die (übri­gens auss­chließlich auf Vinyl) veröf­fentlicht wur­den. So gibt es unter anderem eine Trompe­ten-gekrönte Ver­sion von Frankly, Mr. Shankly oder ein ange-reg­gae-etes Girl­friend In A Coma zu hören. Dazu haben diverse Songs leicht verän­derte Texte, so erfährt der Hör­er beispiel­sweise erst­mals warum Paint A Vul­gar Pic­ture so heißt. Gekrönt wird das Ganze von zwei bish­er unveröf­fentlichen Instru­men­tal­num­mern namens I Miss­es You und Heavy Track.

Hier die Track­list im Ganzen:

01 Reel Around The Foun­tain (final Troy Tate mix)
02 The Hand That Rocks The Cra­dle (John Porter mon­i­tor mix)
03 This Night Has Opened My Eyes (unre­leased stu­dio record­ing, June 1984)
04 Rusholme Ruf­fi­ans (ear­ly elec­tric ver­sion, July 1984)
05 I Miss­es You (unre­leased instru­men­tal, edit, Decem­ber 1984)
06 There Is A Light That Nev­er Goes Out (ear­ly take, Sep­tem­ber 1985)
07 The Queen Is Dead (orig­i­nal full-length unedit­ed version)
08 Frankly, Mr Shankly (unre­leased Stephen Street “trum­pets” record­ing, Novem­ber 1985)
09 Ask (prob­a­ble first-ever take, 9 June 1986)
10 Is It Real­ly So Strange? (unre­leased stu­dio take, June 1986)
11 Shoplifters Of The World Unite (instru­men­tal)
12 Sheila Take A Bow (orig­i­nal John Porter record­ing, Jan­u­ary 1986)
13 Girl­friend In A Coma (ear­ly take, Jan­u­ary 1987)
14 Death Of A Dis­co Dancer (first take, April 1987)
15 Paint A Vul­gar Pic­ture (ear­ly take, April 1987)
16 Heavy Track (unre­leased instru­men­tal, April 1987)

Eine empfehlenswerte Track-by-Track-Besprechung gibt’s auf den Seit­en vom Unab­hängi­gen Fer­n­fahrer. Ich kon­nte eine Dop­pel-LP bei eBay ergat­tern, einige Exem­plare des Vinyls gibt’s immer noch bei eBay oder hier. Wer nach einem mp3-Down­load des Albums sucht, wird hier auf­grund des Urhe­ber­recht­es ((Wobei ein Boot­leg ja eigentlich an sich schon einen Urhe­ber­rechtsver­stoß darstellt. Somit ist eine gerippte Ver­sion eines Bootlegs ein Ver­stoß gegen das Urhe­ber­recht gegen das Urhe­ber­recht, also kwasi die Nega­tion der Nega­tion. Wie wir alle wis­sen, ergibt minus mal minus plus. Somit sind wir alle aus dem Schnei­der)) nicht fündig wer­den. Es emp­fiehlt sich jedoch, Google mit nüt­zlichen Worten zu füttern, um dann eventuell, wahrschein­lich und höch­stens unter Umstän­den fündig zu werden…

Ich empfehle dieses Album allen Smith­sonatik­ern auf das Aller­wärm­ste. Es gebi­etet sich, angesichts der veröf­fentlichen Songs/Versionen dur­chaus von ein­er kleinen Sen­sa­tion zu sprechen.

Kismet

Kismet kom­men aus Utrecht in den Nieder­lan­den und sind mir auf der vor­let­zten Ox-CD sehr pos­i­tiv aufge­fall­en. Die Band ver­schenkt all ihre Album in Form von kosten­losen Down­loads auf der Web­site des Labels. Hier als klein­er Vorgeschmack das Album Hia­tus zum Rein­hören. Am besten mit dem zweit­en Titel We Are All So Busy anfan­gen … ganz fein­er Post-/Emo-Rock in der Tra­di­tion von Get Up Kids & Konsorten.

Kismet @ myspace
Kismet @ BeepBeep


Niels Frevert live in Hamburg

nielsFrüher war Niels Fre­vert mal Pop­star. “Evelin” hieß der Hit, mit dem er und seine Band Nation­al­ga­lerie 1993 einen Som­mer lang all­ge­gen­wär­tig waren. Sog­ar MTV, damals eigentlich noch auf englis­chsprachige Musik beschränkt, spielte den Clip zum Song rauf und runter. Vom inter­na­tionalen Durch­bruch wurde eine Zeit lang gemunkelt, ehe sich Nation­al­ga­lerie auf­grund intern­er Prob­leme auflösten.

Über zehn Jahre ist das nun her. Niels Fre­vert machte solo weit­er. Und obwohl er in dieser Zeit gele­gentlich ganz ohne eige­nen Plat­ten­ver­trag das­tand und oft in winzi­gen Clubs statt großen Hallen auf­trat, ließ sich der Ham­burg­er Singer/Songwriter nicht ent­muti­gen. “Sprang für Geld aus Telegrammtorten/Hatte früher mal Auto­grammkarten”, singt er in “Der Typ, der nie übt”, einem Song, in dem er sich selb­stiro­nisch mit seinem Image als ehe­ma­liger Pop­star auseinan­der­set­zt. (Quelle)

Am 5. April diesen Jahres gab sich der großar­tige Niels Fre­vert im Ham­burg­er St. Pauli-The­ater die Ehre. Begleit­et wurde Herr Fre­vert von ein­er Band und diversen Stre­ich­ern. Das Konz­ert wurde live im Deutsch­land­funk gestreamt. Für alle, die die Sendung ver­passt haben, gibt’s ein kurzes Video und den Audio-Stream in kom­plet­ter Länge auf den Seit­en des Deutsch­land­funks. Anhören, es lohnt sich!

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