Geständnis

Ich gestehe: Ich sehe sehr gern das Dschun­gel­camp. Es gibt kaum etwas unter­halt­sa­me­res, als nichts­nut­zi­gen, abgehalf­ter­ten Z‑Promis beim Versa­gen zuzuse­hen. Häme, wem Häme gebührt.

Am besten gefällt mir das Modera­to­ren­paar Sonja Zietlow und Dirk Bach. Und ganz beson­ders gefällt mir deren kreative Namens­fin­dung für das Brüder­paar Wilson Gonza­lez und Jimi Blue Ochsen­knecht, deren Halbbru­der Rocco als „Promi“ im Camp sitzt.

Hier die schöns­ten Namen der beiden. Die Liste wird laufend ergänzt.

Apollo 13 Ochsen­knecht
Bavaria Blu Ochsen­knecht
C‑3PO Ochsen­knecht
Castrop-Rauxel Ochsen­knecht
Coco Jambo Ochsen­knecht
Dante’s Peak Ochsen­knecht
Fairy Ultra Ochsen­knecht
Fanta Mango Ochsen­knecht
Feldkreuz Jakob Ochsen­knecht
Fiesta Mexicana Ochsen­knecht
Fisch-Fiete Ochsen­knecht
Forelle Blau Ochsen­knecht
Gorgon­zola Ochsen­knecht
Happy Hippo Ochsen­knecht
Hui Buh Ochsen­knecht
Humpty Dumpty Ochsen­knecht
Jacob Creutz­feld Ochsen­knecht
Machu Picchu Ochsen­knecht
Neger-Kalle Ochsen­knecht
Peter Pan Ochsen­knecht
Polly Pocket Ochsen­knecht
R2-D2 Ochsen­knecht
Salto Mortale Ochsen­knecht
Speedy Gonza­lez Ochsen­knecht
Tamiflu Ochsen­knecht
Tena Lady Ochsen­knecht
Toyota Prius Ochsen­knecht
Trooby Doo (?) Ochsen­knecht
Winni Puh Ochsen­knecht


Teile diesen Beitrag:

Kraut und Rüben
6 Kommentare

Ist es nicht Zeit, daß sich endlich mal was nach uns richtet?

Als ich neulich den neuen ((Gut möglich, daß der Spot nicht neu, sondern alt ist. Wenn Werbung kommt, zappe ich immer weg. Außer­dem schaue ich ohnehin kaum fern. Sondern lieber, ob die Kartof­feln schon gar sind.)) Werbe­spot der Telekom für ihr Entertain-Fernse­hen sah, traute ich meinen Augen kaum. Bezie­hungs­weise meinen Ohren, denn die hatten beson­ders zu leiden.

Ist dieser Spot nicht ein muster­gül­ti­ger Beweis für den augen­blick­li­chen Status der entper­so­na­li­sier­ten Gesell­schaft? Wir stehen früh auf ((In Sachsen-Anhalt ja bekannt­lich am aller­frü­hes­ten…)), kommen spät heim, und alles, was wir dazwi­schen machen, ist fremd­be­stimmt. Wie ein Herr von Sklaven ziehen wir durch den Arbeits­tag. Das wirklich perfide am Spot ist, daß die Idee der persön­li­chen Entschei­dungs­frei­heit aufge­grif­fen und mit der schein­ba­ren Erlösung durch den Kauf des bewor­be­nen Produk­tes quasi ad absur­dum geführt wird. ((Hier den schönen Liebermann-Satz einfü­gen.)) Die letzte Möglich­keit zur freien Wahl, ist die zwischen Enter­tain und Nacht­ruhe. Ein Trauer­spiel. Willkom­men in 1984. Ist es nicht Zeit, daß sich endlich mal was nach uns richtet? Laßt uns wieder Kommu­nen gründen und aufs Land ziehen. Ach Scheiße, da sind wir ja schon…

Teile diesen Beitrag:

Fundsachen Kraut und Rüben Politik
6 Kommentare