Seemann – ein interessanter Beruf für mich! Werde Vollmatrose der Handelsschifffahrt!

Seemanns Braut ist die See, und nur ihr kann er treu sein… SEEMANN – ein inter­es­san­ter Beruf für mich! Schul­ab­gän­ger des Jahres 1973 sind aufge­ru­fen, den Lehrbe­ruf zum Vollma­tro­sen der Handels­schiff­fahrt anzutre­ten! Schwimm­stufe II ist dabei unabding­lich! Bewer­ben Sie sich jetzt und nutzen Sie die Gelegen­heit zu einer Reise ins nicht-sozialistische Wirtschafts­ge­biet.

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Fundsachen Kraut und Rüben

Aktuelle Information im D‑Zug-Tempo

Wer braucht schon das Inter­net, wenn er aktuelle Infor­ma­tio­nen griff­be­reit in der Tasche haben kann? Was heute das Smart­phone, war 1972 der TT-Empfänger. Wobei ich gerade keine Ahnung habe, wofür TT steht. Mir fallen nur True Type, der Audi TT oder die Top-Level-Domain von Trini­dad und Tobago ein.

Bei diesem Gerät jeden­falls, gab es ausschließ­lich die Mittel­welle im Empfang, der Neupreis betrug 149 Mark der DDR. Das Origi­nal­mo­dell ist von Mitsu­bi­shi „Designed by Pierre Cardin“. Dann wurden Teile in die DDR gelie­fert, gegen Lizenz­ge­büh­ren an Pierre Cardin versteht sich. Später legt Mitsu­bi­shi keinen Wert mehr auf das Modell und Kopien (vor allem des Gehäu­ses) wurden unter diver­sen Namen vertrie­ben.
Gefer­tigt wurde das Gerät in verschie­de­nen Farben und auch in Kombi­na­tion mit einer mecha­ni­schen Uhr, herge­stellt von Ruhla. Zur Strom­ver­sor­gung sind zwei Zellen (R6) einge­setzt.
(Quelle)

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Fundsachen Kraut und Rüben

Ei und Ei ist vielerlei

In loser Folge ein paar Fundstü­cke aus dem Neuen Deutsch­land vom 27. Mai 1972, welches mir durch göttli­che Fügung in die Hände fiel. Wir begin­nen mit „Ei und Ei ist vierlei“ – einer Werbung für das gemeine Hühnerei. Ob weich- oder hartge­kocht, ob gerührt oder gesetzt, ob mit Spinat oder Geflü­gel zuberei­tet oder auch als erfri­schende Eiermilch… Lecker!



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Fundsachen Kraut und Rüben

Der Duft der großen weiten Welt

Zeltparty in Klüden. Wahnsinn! Mit einem DJ aus Magde­burg. Wahnsinn!! Der Duft der großen weiten Welt hat nicht nur meine Tanzgöt­tin Stefa­nie und mich erreicht, sondern auch die Zeltparty in Klüden. Eigens zu dieser Veran­stal­tung wurde ein Star-DJ aus dem fernen Magde­burg engagiert, das liegt gleich bei New York und ist die Hipster-Metropole der Jetzt­zeit. Wahnsinn!!! Absolu­ter Wahnsinn!

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Diagnose Parodontitis

Schön, aber auch der Inbegriff allen Übels: Die strahlenden Zähne von Top-Stock-Model Erika S.
Schön, aber auch der Inbegriff allen Übels: Die strah­len­den Zähne von Top-Stock-Model Erika S.

Nichts ist so nieder­schmet­ternd wie die Diagnose „Wackel­zahn durch fortge­schrit­tene Parodon­ti­tis“. Die weitge­hend unbemerkte und schlei­chend verlau­fende Parodon­ti­tis scheint die neue trendy Volks­krank­heit zu sein, wenn man diver­sen Studien trauen darf. Bei mir im Rahmen einer profes­sio­nel­len Zahnrei­ni­gung und anschlie­ßen­dem Röntgen­bild entdeckt, macht sich eine Parodon­ti­tis durch entzün­de­tes Zahnfleisch und in späte­rem Stadium den Abbau des Kiefer­kno­chens bemerk­bar.

Jeden­falls hat mich die Diagnose ganz schön umgehauen, macht einem der Ausfall der Zähne doch schlag­ar­tig die eigene Vergäng­lich­keit und den nahen­den Übertritt ins Greisen­al­ter bewußt. Dabei bin ich gerade mal 47 Jahre alt… Äußer­lich sehen die Beißer­chen eigent­lich noch ganz passa­bel aus, aber darun­ter brodelt es. An die kommen­den Behand­lun­gen – eine Parodontitis-Behandlung, eine Weisheitszahn-Entfernung – darf ich gar nicht denken. Natür­lich hoffe ich, das noch irgend­was zu retten ist, bzw. der jetzige Zustand möglichst lange erhal­ten werden kann. Begüns­ti­gende Ursachen für eine Parodon­ti­tis sind geneti­sche Dispo­si­tion, Rauchen, schlechte Mundhy­giene, schlechte Ernäh­rung. Bis auf das Rauchen hab ich mich eigent­lich immer ganz gut aufge­führt. Selbi­ges hab ich jetzt einge­stellt, denn die „aktive Mitar­beit des Patien­ten“ ist wichtig und vonnö­ten.

Inzwi­schen habe ich die von mir selbst getaufte „EGODENTAFU“ entwi­ckelt, die „Egozen­tri­sche Dental­furcht“. Die Symptome der EGODENTAFU sind unbeding­tes Vermei­den des Ansehens der eigenen Zähne, panische Angst vor Wackel­zäh­nen und allge­meine Nieder­ge­schla­gen­heit. Essen tue ich auch kaum noch was, so dass ich wohl als zahnlo­ser Dürrer in die Geschichte der Börde einge­hen werde. Ich wünschte, ich wäre ein beinhar­ter Punkro­cker der seine Zähne mit Fassung verliert, als ein ängst­li­cher Wasch­lap­pen. 😉 Trotz allem putze und spüle ich jetzt (ohne hinzu­se­hen) wie ein Weltmeis­ter und bin die Palette der Mundspü­lun­gen und Zahnpas­tas mittler­weile einmal komplett durch. Ob Meridol, Mundspü­lung mit Teebaumöl, Liste­rine Nightly Reset oder 3%iges Wasser­stoff­per­oxid – ich habe sie alle!

Kümmert euch also immer um eine gute Mundhy­giene, raucht nicht und sterbt irgend­wann als Langwei­ler mit tollen Beißcher­chen. 😉 Wer mehr über das Thema erfah­ren möchte oder selbst betrof­fen ist: Die für mich infor­ma­tivste Quelle zum Thema Paradon­ti­tis ist die Website von Dr. Eva Streletz.

Durch­hal­ten! Zähne putzen! Aufmun­ternde Worte gerne in die Kommen­tare!

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Kraut und Rüben