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Der *hüstel* massive Besucher­an­sturm der letzten Jahre und das *hüstel hüstel* geradezu epische Ausmaß an Inhal­ten machten es nötig: Die Börde­be­hörde erscheint seit heute in einem neuen Gewand. Das neue Theme heißt Basker­ville 2 und ersetzt die bishe­rige alte Thesis‐Version. Irgend­wie waren wir der thesi­schen Thesis überdrüs­sig, auf die Version 2.0 sind wir ohnehin schon nicht mehr gewech­selt, weil uns die Konfi­gu­ra­tion und Anpas­sung viel zu umständ­lich erschie­nen. Alles, was sich früher rechts als Widget tummelte, tummelt sich jetzt unten als Widget. Die Naviga­tion oben wurde deutlich verschlankt und einige Inhalte sind nicht mehr verlinkt. Wir bedan­ken uns für die noch verblie­be­nen Besucher im letzten Jahr und geloben weiter­hin, gefühlt eine der letzten selbst gehos­te­ten aufstän­di­schen Bastio­nen im Zeital­ter von Social Media zu bleiben.

Herzli­che Grüße senden Ihnen
Ihr Herr Amtsvor­ste­her
Ihr ehren­wer­ter Herr Gunnar Roß


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Zeychen & Wunder: Ein gutes neues Morris­sey-Bootleg ist dieser Tage auf Sonic Boom erschie­nen. Trotz der unkla­ren Rechts­lage, bzw. einem eindeu­ti­gen Verbot derar­ti­ger Veröf­fent­li­chun­gen, schafft es immer mal wieder jemand, inoffi­zi­elle (Live-)CDs im großen Stil zu vertrei­ben. Der Tonträ­ger ist für kleines Geld z. B. beim großen bösen A erhält­lich und enthält einen fantas­ti­schen Mitschnitt der Your Arsenal-Tour von 1992.

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Ebenso neu am Kiosk: Leben & Wohnen in der Ausgabe 1. Themen: Große Homestory: Zu Gast bei Starschau­spie­le­rin Melitta Bosorsky, NEU: Bauen mit Wurst, TREND: Heizen im Winter, HOT: Kochen mit Induk­tion. Einfüh­rungs­preis: Nur 1,- €!

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Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie ist sie ist. Es wär’ nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt. Was die Heraus­ge­ber dieser Publi­ka­tion bewogen hat, sie auf den Namen „Meine Schuld“ zu taufen, bleibt rätsel­haft. Mutmaß­lich führten empiri­sche und psycho­lo­gi­sche Feldstu­dien inner­halb der poten­zi­el­len Zielgruppe zu dieser Entschei­dung. Also rufe ich allen Frauen die glauben, es wäre ihre Schuld, zu: Es ist nicht Deine Schuld, es ist (fast) immer die Schuld des anderen. 😉 Inter­es­san­ter­weise steht diese Zeitschrift an dersel­ben Stelle, an der schon Meine Lebens­lüge stand. Ich behalte das Regal im Blick.

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Da es so unglaub­lich leicht ist, die dunklen Orte des Ostens in dunklen Farben abzulich­ten, hier meine fotogra­fi­schen Impres­sio­nen aus Bitter­feld. Wer nur das Schlechte sehen will, sieht auch nur das Schlechte. Blühende Landschaf­ten, Dr. Kohl, usw. usf.… Demzu­folge gibt es hier einen vollstän­dig subjek­ti­ven Blick ins Chemie­drei­eck. Sehr wahrschein­lich gibt es dort auch schöne Ecken, und sehr wahrschein­lich liegt es an mir, dass ich diese nicht gesehen habe. Wer nach diesen Bildern noch nicht genug von der (ehemals) geplag­ten Region hat, sollte mal nach Bitter­feld auf Youtube suchen.


Gefan­gen im Chemie­drei­eck. Es sieht an allen Ecken aus wie in einem gigan­ti­schen Gewer­be­ge­biet bzw. wie beim VEB Petrol­che­mi­schen Kombi­nat Ernst Thälmann.


Unter dieser Brücke soll eine Szene von „Go Trabi Go“ spielen. Ich habe den Film schon länger nicht mehr gesehen (nie?), weshalb ich diesen Fakt weder bestä­ti­gen noch demen­tie­ren kann.


Im August 2019 spielen Die Amigos auf dem Rathaus­platz in Wolfen. Backstage gibt es wie immer Leber­wurscht­bröt­chen und Kippen. Die Amigos sind sowas wie die Rolling Stones des Chemie­fach­ar­bei­ters. Einfa­che, ehrli­che und hirntote Musik für den einfa­chen, ehrli­chen und hirnto­ten Mann. Musik für ein Publi­kum, bei dem ich nie weiß, ob ich traurig oder neidisch sein soll.


Weihnach­ten ist Party für Jesus. Ein Stand auf dem Bitter­fel­der Weihnachts­markt. Ja, Bitter­feld hat tatsäch­lich einen Weihnachts­markt. Der ist weit weg von roman­tisch oder besinn­lich; aber auch nicht so schlimm, wie man beim Ausdruck „Weihnachts­markt in Bitter­feld“ befürch­ten könnte. Papier­krieg aus Frank­furt an der Oder hatten übrigens mal einen schönen Song namens Bitter­feld, der mir beim Besuch des Weihnachts­mark­tes ziemlich penetrant im Ohr wurmte.


Wer noch ein persön­li­ches Weihnachts­shirt benötigt, schaut bitte bei City Sport Wilke in Bitter­feld vorbei.


Wir sind die fleißi­gen Handwer­k­er­lein, für Euch veredeln wir das Schwein! tönt es im Schau­fens­ter der Fleische­rei.


Playtime is every time and every time is good time!


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Ein Raunen geht durch die Discogs‐ und eBay‐Welt. Ab dem 1. Januar 2019 ist es offen­bar nicht mehr möglich, eine LP (bis 500 g) für kosten­güns­tige 3,70 € (ohne Nachweis) bzw. 6,20 € (Einschrei­ben) ins Ausland zu versen­den. Der inter­na­tio­nale Brief­ver­sand wird auf „Dokumente“ beschränkt. Die Deutsche Post hat vermut­lich mitbe­kom­men, das dieser Preis inter­na­tio­nal konkur­renz­los günstig war, und möchte nun ihrer­seits am Schall­plat­ten­boom teilha­ben. Schade! Die neue Option heißt „DHL Paket Inter­na­tio­nal“ und geht, wenn ich das richtig überbli­cke, bei 8,89 € (Päckchen ohne Sendungs­ver­fol­gung) oder 15,99 € (Paket) los.

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