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DDR-Sprache

Die neuen Sondermarken zum Tag des Chemiearbeiters

Weiter geht es mit meinen Lieblings­dia­lo­gen aus alten Polizei­ruf 110-Folgen. Heute Petra Hinze als Lisa Murnau in Folge 1 aus dem Jahr 1971.

Haben Sie schon die neuen Sonder­mar­ken zum Tag des Chemiearbeiters?“

Nein.“

Eine tüchtige Bockwurstverkäuferin

Eine meiner Freizeit­be­schäf­ti­gung ist das Schauen und Sichern von alten Polizei­ruf 110-Folgen in und aus den Media­the­ken des Landes. Dazu habe ich mittler­weile eine statt­li­che Sammlung von knapp 70 Filmen angehäuft. Dabei beschränke ich mich auf die Jahre 1971 bis 1991 in denen 153 Filme erschie­nen sind. Immer wieder stoße ich dabei auf Absur­des, Abson­der­li­ches oder Heite­res. In der Zeit der Entste­hung der Filme gab es einen vollstän­dig anderen politi­schen und morali­schen Kompass; vieles wirkt heute einfach nur komplett aus der Zeit gefal­len oder sehr albern. Hier mein Lieblings­mo­no­log von Ilse „Ilsing“ Boelsen (gespielt von Helga Piur) aus der Folge „Kolli­sion“, Film 45 aus dem April 1977. Großes Kino!

Leipzig im Herbst

Ein sehens­wer­ter Dokumen­tar­film von Andreas Vogt aus dem Jahr 1990. Läßt sich leider nicht einbet­ten, hier geht’s zum Film.

Herbst ’89, die Ereig­nisse auf den Straßen in Leipzig überstür­zen sich. Und doch sind nur wenige Dokumen­tar­fil­mer in diesen entschei­den­den Tagen mit der Kamera dabei. „Leipzig im Herbst“ war die erste und ist die wohl umfas­sendste Dokumen­ta­tion der Ereig­nisse. Im Film kommen Demons­tran­ten, Polizis­ten, Wehrpflich­tige, Pasto­ren, Arbei­ter und Funktio­näre zu Wort, es zeigen sich Erbit­te­rung, Angst und Hoffnung, und jene gefähr­li­che Zuspit­zung der Lage, als fast jeder mit Gewalt rechnete.

Neben der revolu­tio­nä­ren Masse auf den Straßen werden die verschie­de­nen Menschen sicht­bar – auf beiden Seiten. Revolu­tion in Deutsch­land zwischen Erbit­te­rung und Hoffnung – ausge­tra­gen zwischen Dienst­schluss und Schlafenszeit. 


Atlas der deutschen Alltagssprache 2012

Guten Tag, Grüezi, Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo!

Alle Jahre wieder startet die Philologisch-Historische Fakul­tät der Univer­si­tät Augsburg ihre Umfrage zum regio­na­len Sprach­ge­brauch in den deutsch­spra­chi­gen Ländern (Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Nordita­lien, Liech­ten­stein und Ostbel­gien). Im Augen­blick läuft die 9. Runde. Die Ergeb­nisse der 8. Runde kann man sich hier ansehen und erläu­tern lassen. In diesem Jahr erfah­ren wir u. a. wo man seinen Kaffee aus Pott, Becher, Dippel oder Haferl trinkt; in welchem Kämmer­che ein Spinn­chen in der Speise­kam­mer sitzt, wo man ein Dächli­ch­appe trägt oder wo man mit Zwille, Katapult oder Katschi die Spatzen von den Dächern schießt. Außer­dem inter­es­sant und immer wieder abend­fül­lend: Die Diskus­sion über die Angabe der Uhrzeit. Ist es gerade Viertel nach 9, Viertel 10 oder 15 Minuten vor 15 Minuten vor halb nach 9? Das Viertel 10-Band zieht sich quer durchs Land, nur von Nieder­sach­sen nach Westen hin spricht man von Viertel nach bzw. Viertel vor.

Ich hatte Anfang 2009 sowie im letzten Jahr schon einmal auf dieses Projekt hinge­wie­sen, und zähle auch in diesem (heute sogar herrlich sonni­gem) Jahr auf Ihre Mitarbeit.

Aktuelle Umfrage (9. Runde)
Atlas zur deutschen Alltags­spra­che (Start­seite)
Ergeb­nisse der ersten acht Runden (links jeweils das Wort auswählen)

Auf Wieder­se­hen, Adios, Servus und Tschüß! Wer nicht mitmacht, wird verkloppt!

Atlas der deutschen Alltagssprache 2011

Guten Tag, Grüezi, Grüß Gott, Servus, Moin Moin und Hallo!

Alle Jahre wieder startet die Philologisch-Historische Fakul­tät der Univer­si­tät Augsburg ihre Umfrage zum regio­na­len Sprach­ge­brauch in den deutsch­spra­chi­gen Ländern (Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Nordita­lien, Liech­ten­stein und Ostbel­gien). Im Augen­blick läuft die 8. Runde. Die Ergeb­nisse der 7. Runde kann man sich hier ansehen und erläu­tern lassen. In diesem Jahr erfah­ren wir u. a. wo man Pfann­ku­chen ißt, wo dagegen Eierku­chen, Palatschinke, Plinse, Omelette oder Pangech. Außer­dem inter­es­sant und immer wieder abend­fül­lend: Die Diskus­sion über die Angabe der Uhrzeit. Ist es gerade Viertel nach 9, Viertel 10 oder 15 Minuten vor 15 Minuten vor halb nach 9? Das Viertel 10-Band zieht sich quer durchs Land, nur von Nieder­sach­sen nach Westen hin spricht man von Viertel nach bzw. Viertel vor.

Ich hatte Anfang 2009 schon einmal auf dieses Projekt hinge­wie­sen, und zähle auch in diesem (heute sogar herrlich sonni­gem) Jahr auf Ihre Mitarbeit.

Aktuelle Umfrage (Achte Runde)
Atlas zur deutschen Alltags­spra­che (Start­seite)
Ergeb­nisse der ersten sieben Runden (links jeweils das Wort auswählen)

Auf Wieder­se­hen, Adios, Servus und Tschüß! Wer nicht mitmacht, wird verkloppt!

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Ich, Torsten Freitag (Wohnort: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht mir aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
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