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Monat: August 2018

Veranstaltungskalender Peppone

Es ist wieder einiges los im Land Peppone, hier die Veran­stal­tungs­an­kün­di­gun­gen der kommen­den Wochen:

Am 31. August spielen Peppone zusam­men mit Duesen­ja­e­ger und Klotzs im Reil 78 im fernen Halle an der Saale. Am nächs­ten Tag, dem 1. Septem­ber geht’s wieder auf die MS Marco Polo immer die Elbe lang runter, auch hier wieder mit Duesen­ja­e­ger und Klotzs. Am 21. Septem­ber spielen Peppone zusam­men mit den mir völlig unbekann­ten Krause im Schoko­la­den in der Haupt­stadt. Am 13. Oktober geht es nach Rastatt, um im dorti­gen Art-Canrobert zusam­men mit Panik­raum, Klotzs und Christ­mas das Publi­kum zu beschal­len. Das letzte Konzert für dieses Jahr findet am 27. Oktober im Lion City Pub Magde­burg zusam­men mit Die Strafe statt. Am 2. Novem­ber gibt es Nachschlag mit Von Hölle, Der Rest und Ben Racken; veran­stal­tet vom Team Peppone… da wird mir nicht bang, lasset den Herbst kommen!


Keunecke Hühnerkremsuppe

Eine Dose Hühner­krem­suppe der Firma Keune­cke. Nur mal so und weil mir die Typo nebst stilech­tem Krem mit K so gut gefällt. Sieht aus wie Nachkriegseintopf.

Franz Beckenbauer präsentiert: Der Hairmatic 2000 von Liedtke

Franz Becken­bauer präsen­tiert: Der Hairma­tic 2000 von Liedtke. Das mit 34 inter­na­tio­na­len Paten­ten bedachte Quali­täts­pro­dukt aus der Schweiz überzeugt durch Griffig­keit, Formschön­heit und eine Haarlängenjustierung.

In den ganz frühen 90iger Jahren beim seeli­gen Werner Metzen, einem der schil­lernds­ten Erobe­rer der Ostzone, für 1,– DM gekauft und niemals auspro­biert. Ich vermute mal stark, es ziept und zerrt wie nur sonst irgend­was am Haupthaar.

Findlinge Deutscher Popmusik / The Green Dogs

Ich bin neulich durch „doofen Dunst“ (aka „beklopp­ten Zufall“) auf eine schöne Compi­la­tion gesto­ßen. Die CD namens vergrif­fen • verges­sen • verlo­ren – findlinge deutscher popmu­sik bietet 15 von Dirk Darmsta­ed­ter (The Jeremy Days, anyone?) kompi­lierte Perlen. Beson­ders hervor­zu­he­ben sind hier der allseits bekannte Kaplan Alfred Flury und Robert Hoffmann mit dem wunder­schö­nen Herbst­wind.

Bis dato völlig unbekannt waren mir The Green Dogs mit ihrem reich­lich merkwür­di­gen Gassen­hauer Wer hat meinen Hund gebis­sen. Dieses komplett sinnent­leerte Machwerk begeis­tert mit dem schönen Refrain: „Wer hat meinen Hund gebis­sen? Irgend­je­mand muß es wissen! I don’t know … I don’t know“. Muß man erstmal drauf kommen…

Zu den Green Dogs ließ sich nicht weiter im Netz finden. Auf Youtube aller­dings gibt es zwei weitere – ebenso vollstän­dig sinnent­leerte – Songs mit den Namen Macke Mack Meise und Kikeriki. Erste­res brumme ich nun schon den ganzen Tag vor mich hin; was die Verbin­dung „Macke Macke Meise“ und „Lohnar­beit“ irgend­wie erträg­li­cher macht. 😉 Die empfeh­lens­werte Compi­la­tion ist für kleines Geld z. B. bei Amazon zu finden.

Downton Abbey

Gestern abend haben wir die letzte von ca. 70 Folgen Downton Abbey geschaut. Ich habe mich Wochen vor dieser aller­letz­ten Folge der sechs­ten und letzten Staffel gedrückt, da ich wußte, es wird ein Abschied unter Schmer­zen. Eine liebge­wor­dene Gewohn­heit – das allabend­li­che Downton Abbey-Gucken – hat nun ein Ende gefun­den; und ich kann gar nicht beschrei­ben, wie sehr mir die Prota­gnois­ten ans Herz gewach­sen sind. Das hat noch keine Serie geschafft; sogar geträumt habe ich von Lady Edith, Thomas, Mr. Carson und all den anderen…

Wer es noch nicht kennt, aber ein Faible für die briti­sche Aristo­kra­tie, die Weltge­schichte, geschlif­fene und pointierte Dialoge, exzel­lente Drehbü­cher und beste Unter­hal­tung auf höchs­tem Niveau hat, sollte unbedingt mal reinschauen. Downton Abbey handelt vom Schick­sal einer Adels­fa­mi­lie und ihrem Perso­nal am Anfang des 20. Jahrhun­derts, bedeu­ten­den Ereig­nis­sen und Umbrü­chen, wie etwa dem Unter­gang der Titanic, der Einfüh­rung des Frauen­wahl­rechts, dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der spani­schen Grippe oder dem irischen Unabhängigkeitskrieg.

Von der Kritik in höchs­ten Tönen gelobt, bietet die komplette Serie erstklas­sige Unter­hal­tung in präch­tigs­ter Ausstat­tung: „Fello­wes’ Handlung jongliert mühelos mit zahlrei­chen Erzähl­strän­gen – jeder eines Jane-Austen-Romans wert und auf seine Weise packend. Das Kunst­stück ist, dass die Sehnsüchte der unschein­ba­ren, oft übergan­ge­nen Tochter des Lords, Edith (Laura Carmi­chael), und die der schwer arbei­ten­den Küchen­hilfe Daisy (Sophie McShera) mit gleicher Sorgfalt behan­delt werden. […] Es ist leicht daher­ge­sagt, dass die Briten mit solchen Produk­tio­nen unüber­trof­fen sind, denn das ist die Art von Material – beson­ders die Thema­ti­sie­rung des Klassen­sys­tems der damali­gen Zeit –, an die sich ihre ameri­ka­ni­schen Kolle­gen selten heran­wa­gen. Aller­dings ist Downton Abbey aus praktisch jeder Perspek­tive betrach­tet eine fast einzig­ar­tige Immobi­lie.“ Brian Lowry, Variety

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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