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Rammstein

Cover­bands sind die Zukunft! Heute: Völker­ball – A Tribute To Rammstein. Sehen aus wie die Kirmes­va­ri­ante der Kirmes­band Rammstein. Dafür kosten die Tickets vermut­lich auch nur einen Bruch­teil. Ich frag mich ja immer, wer sich sowas anschaut, und ob man dabei nicht die ganze Zeit mit dem Origi­nal vergleicht. Das muß ein bißchen so sein, als ob man bei einem gebrauch­ten Golf das Dach abflext, und dann so tut, als würde man ein Porsche Cabrio­let fahren. Brumm, Brumm, ich und mein 911er. Wenn man es sich lange genug einre­det, funktio­niert es vielleicht. Und irgend­wann mit statt­li­chen Alter von 92 12 Jahren kann man seinen Ururen­keln erzäh­len, man hätte Rammstein live gesehen. Und glaubt es selbst.

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Aljoscha Rompe

von Torsten am 14. Januar 2010 · 4 Kommentare

in Kraut und Rüben, Musik

Anläß­lich eines Rammstein-Konzertes im letzten Herbst in Basel hat das Schwei­zer Fernse­hen SF2 ein kurzes, aber sehr sehens­wer­tes Porträt des Feeling B-Masterminds Aljoscha Rompe erstellt. Neben einigen inter­es­san­ten Details zur doppel­ten Staats­bür­ger­schaft des Protago­nis­ten, erfährt der inter­es­sierte Zuschauer z. B. auch, daß Rompe und Gregor Gysi quasi Sandkas­ten­freunde waren. Da guck mal einer an!

(via)

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Achtung! Wir kommen.

von Torsten am 1. Mai 2009 · 0 Kommentare

in Musik

… und wir kriegen Euch alle!

bb_achtung

So der Titel einer gerade erschie­ne­nen DVD, die vorgibt, die inoffi­zi­elle Fort-Fortsetzung zur DEFA-Dokumentation flüstern & SCHREIEN zu sein. Nach mittler­weile gefühl­ten 10 Jahren der Ankün­di­gung und ebenso langem Rechts­streit mit Rrrrrramm­stein (deren Material entfernt wurde), hat es das Bildma­te­rial tatsäch­lich auf den Silber­ling geschafft.

Worum geht’s?

Die Drehar­bei­ten began­nen im Frühjahr 1990. Drei Jahre dokumen­tierten der DEFA-Kameramann Steffen Sebas­tian und der Regis­seur Carl G. Hardt das Gesche­hen im Prenz­lauer Berg und Berlin Mitte: Das Beset­zen von Häusern wie die Schön­hau­ser 5, den Eimer und Red Pub, das Tache­les, das Auflö­sen und Entste­hen von Bands, Konzerte in Thürin­gen und an der Ostsee, die Aktio­nen des Piraten­sen­ders „Radio P“, die Rekon­struk­tion der Synagoge in der Orani­en­bur­ger­strasse …
Aljoscha „Alexan­der“ Rompe – Front­mann der Band Feeling B – war einer der aktivs­ten Köpfe in dieser aufre­gen­den Zeit und Protago­nist während der filmi­schen Materi­al­samm­lung.

1993 entschie­den der Aufnah­me­lei­ter des DEFA-Kinofilms „flüstern & SCHREIEN“ (1988) Stephan Roeder und der Produ­cer des Filmes Carl G. Hardt – in ihrem Wahnsinn – einen neuen Musik­film zu produ­zie­ren. Nunmehr, nach 20 Jahren aufwen­di­ger Drehar­bei­ten liegt das Ergeb­nis vor. (Quelle)

Die DVD beleu­chet und beglei­tet also einige Bands in den Jahren nach der Wende. Vertre­ten sind Feeling B, Sandow, Freygang, Santa Clan, Die Skepti­ker, The Inchta­bo­ka­ta­bles, Blind Passen­gers, Brain Drain sowie Cultus Ferox. Die beiden letzt­ge­nann­ten Bands sagen mir überhaupt nix, der Rest aller­dings inter­es­siert mich sehr.

Nach dem quasi inoffi­zi­el­len zweiten Teil von flüstern & SCHREIEN (der bereits 1994 erstmals im damali­gen ORB lief), liegt somit der dritte Teil der Geschichte vor.

Der Trailer wirkt leider ein bißchen wirr und zusam­men­hangs­los; ich hoffe mal, er ist kein Beispiel für die tatsäch­li­che Filmfas­sung auf DVD. Meine Bestel­lung ist unter­wegs, Rezen­sion ergänze ich gegeben­falls. Ein paar weiter­füh­rende Links gibt’s unter dem Trailer.

Achtung! Wir kommen. – Die Website

flüstern & SCHREIEN – Wikipe­dia / Amazon.de / Progress Film Verleih

Die Fortset­zung von 1994 kann halbe­gal bei Youtube angese­hen werden, hier der Link zum ersten von fünf Teilen, den Rest findet ihr selbst.

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Ein fantas­ti­sches Fotoar­chiv mit knapp 200 Bildern der unruhe­vol­len Jugend findet sich im Flickr-Portfolio von Stefan Mai. Die unruhe­volle Jugend, war die Jugend, die in den Jahren 198X bis ca. 1993 den sogenann­ten anderen Bands lauschte. Herr Mai hat Ende der 80er diverse Konzerte besucht und präsen­tiert Aufnah­men u. a. von Feeling B, Tina Has Never Had A Teddy­bear, Die Skepti­ker, Die Firma, Sandow, Die Drei von der Tankstelle, die anderen und Santa Clan. Inhalt­lich wie auch fototech­nisch eine äußerst gelun­gene Mini-Ausstellung.

1. Mai 1989, Berlin-Weißensee. Livekonzert mit Sandow, Die Skeptiker, 9 Tage alt



Open Air in Nauen am 4. Juni 1988 mit Pasch, die anderen, Santa Clan, Die Drei von der Tankstelle, Feeling B und Die Firma. Vorn Tatjana Besson, Bassistin der letztgenannten Band. Im Hintergrund Paulchen Landers, heute Rammstein-Gitarrist.



Noch ein Bild vom selben Konzert. Meister Landers mit Aljoscha. Ganz rechts müßte Christoph Zimmermann sein. Falls nicht, korrigiert mich.



André Greiner-Pol, Freygang



Kai-Uwe Kohlschmidt, Sandow. Den diabolischen Blick hat er heute noch drauf.



Weiter­füh­rende Links zum Thema:

Alle Fotos von Stefan Mai gibt’s hier

Lied von der unruhe­vol­len Jugend – Feeling B
Die anderen Bands
Parock­ti­kum – Website von Lutz Schramm, Modera­tor des legen­dä­ren Parock­ti­kum auf DT64. Riesen­gro­ßes Audio-Archiv!
podcast.parocktikum.de – der (leider viel zu selten aktua­li­sierte) Podcast zum Thema

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